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News vom 09.11.2006

Bayerische Privatbrauerei toppt Reinheitsgebot durch die Frischwarmwassertechnik

Bier besteht zu über 90% aus Wasser. Die Qualität und Beschaffenheit des Wassers ist von entscheidender Bedeutung für die Qualität des Bieres.

Auch für die Sudanlage muss das Wasser den hohen Anforderungen entsprechen.
Auch für die Sudanlage muss das Wasser den hohen Anforderungen entsprechen.
Wie die meisten Brauer, stellt auch Markus Klier, Inhaber einer Privatbrauerei im Oberallgäuer Blaichach, an sein Brauwasser höhere Anforderungen, als der Gesetzgeber sie an Trinkwasser stellt. Um sicher zu stellen, das die chemische und hygienische Wasserqualität auch nach Erhitzung des Brauwassers (Maische und Sud) erhalten bleibt, hat sich Markus Klier für den Einsatz der Frischwassertechnik der Fa. Sandler Energietechnik – Kaufbeuren entschieden, bei der Trinkwarmwasser nicht bevorratet sondern just in time, mittels Wärmetauscher, im „Durchflussverfahren“ erzeugt wird.

Mit dieser Maßnahme unterstreicht die seit 1997 bestehende Privatbrauerei ihr von Anfang an erfolgreich kommuniziertes Firmenmotto „Qualität statt Quantität“. Es steht für beliebte Bierspezialitäten, die in speziell angefertigten Sudkesseln und Behältern, nach eigenen Rezepturen und unter Verwendung von ausgewählter Malzsorten aus der Gegend von Biberach sowie aus edlem Aromahopfen aus Tettnang hergestellt werden. Statt Massenproduktion werden verschiedene Biersorten mit unverwechselbarem Charakter für Kenner produziert, die natürlich auch in traditionellen 0.5 Liter Maurer-Bügelflaschen in handgefertigten Holzkisten angeboten werden. www.klier-bier.de

Die Privatbrauerei befindet sich im Erdgeschoss eines vom Inhaber bewohnten Hauses. Die dort vorhandene Energieversorgungsanlage (Gasbrennwertkessel mit 43 kW + 36 qm Kollektorfläche) ist so ausgelegt, dass sie den Betrieb der installierten Frischwasserstation (FWE 30 mit Nenn-Schüttleistung von 30 l/min – versorgt über zwei 850 Liter Sandler-Leitwerkschichtspeicher) für den 2-tägigen Braubetrieb pro Woche ermöglicht. Bei günstigen Wetterbedingungen kann der Wärmetauscher - allein über das per Solaranlage erwärmte Heizungswasser - kostengünstig frisches Leitungswasser für den Brauvorgang erwärmen. In einer weiteren Ausbaustufe soll dies auch für die Flaschenreinigungsmaschine ermöglicht werden. Besondere Anforderungen werden dabei an die Regelungstechnik von Sandler Energietechnik gestellt, denn bei einer Durchflussmenge von bis zu 40 l/min, einer Kaltwasservorlauftemperatur von 13° C (Sommermonate) und einem Gesamtwasserverbrauch von 1200 Liter pro Brauvorgang müssen gleichbleibende Warmwassertemperaturen für die Maisch- und Suderwärmung von 76/78° C gewährleistet sein.
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fdl1409 schrieb: Bodenplatte ohne Dämmung unterhalb, aber 12 cm unter dem Heitzestrich Das ist eine unglückliche Konstruktion, die zu einer heftigen Wärmebrücke führt. Nehme an die Innenwände stehen auch auf der Bodenplatte....
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