Genauso wie die Strahlen der Sonne die Erde erwärmen, so wirken die Infrarotstrahlen direkt auf Menschen und Gegenstände. Die Energie dieser Strahlen wird von kalten Oberflächen absorbiert, wodurch sich diese aufheizen, um Wärme durch Konvektion abzugeben und somit die Temperatur der Umgebung erhöhen.

Das Co-Ray-Vac-System besteht aus einem oder mehreren Strahlrohren, die von der Raumdecke abgehängt sind und als Strang oder Schleife über der zu beheizenden Fläche installiert werden. Längs dieser Strahlrohre sind in errechneten Abständen gasbetriebene Brenner aufgesetzt, die das Rohr als Brennkammer benutzen.
Eine Vakuumpumpe am Ende jedes Systems sorgt im Strahlrohr für einen abgestimmten Unterdruck und entsorgt die Abgase.

Das Co-Ray-Vac-System ist ein Dunkelstrahler, das heisst, die Oberflächentemperatur des Strahlrohres liegt im vergleichsweise niedrigen Temperaturbereich von 120-420°C, abhängig von Bedarf und Raumhöhe. Die Wärmeabgabe erfolgt über das Strahlrohr, die darüberliegenden Reflektoren richten die Wärmestrahlen nach unten aus.
Anwendungsvorteile:
- Geringe Erstellungskosten: kein Heizraum, einfache und schnelle Montage.
- Geringe Betriebskosten: hoher Wirkungsgrad, schnelle Aufheizung, niedrige Temperatur unter der Decke, Brennwerteffekt, keine Stillstandsverluste.
- Nur eine zentrale Abgasentsorgung für das gesamte System.
- 1 Messstelle.
- Unterschiedliche Beheizung von Teilen einer Halle möglich.
- Gleiche Behaglichkeit bei niedrigeren Innentemperaturen.
- Schadstoffarm.
- Modulationsfähig.
- Verbrennungsluftzufuhr von außen möglich.
Ein besonderer systemtechnischer Vorzug des Co-Ray-Vac-Systems ist die automatische Verbundregelung von Brennstoff und Luft. Das ist ein Regelverfahren, das es ermöglicht, das Verhältnis von Gas und Luft am Brenner, unabhängig von Störgrößen wie Luft- und Gasdruck, Windeinfluss und Betriebsweise, konstant zu halten. Die Funktionsweise dieser Regelung ist in etwa vergleichbar mit dem Vergaserprinzip. Der Gasdruck in den Brennern wird auf etwa 0mbar gegenüber der Atmosphäre heruntergeregelt, und die eingebrachte Gasmenge sowie die Luftmenge sind somit direkt vom Unterdruck im Brennrohr abhängig; der Brennstoff wird praktisch in den Brennraum gesaugt.
Geht der Unterdruck zurück, gleichgültig, ob durch Störeinflüsse oder Regelmaßnahmen, reduzieren sich automatisch Gas- und Luftdurchsatz im gleichen Verhältnis. Die Leistung wird reduziert. Sie ändert sich qualitativ nicht.
Diese Regelung ermöglicht einen modularen Betrieb zwischen 100% und etwa 40% Leistung.
Nähere Informationen sind erhältlich über die Altexa Lüftungstechnische Anlagen, Fertigungs- und Vertriebsgesellschaft m.b.H. aus Wien 23.