Schnee gab es im letzten Winter in vielen Regionen reichlich. Doch diese weiße Winterpracht hatte katastrophale Auswirkungen im letzten Jahr. Meterhohe Schneemassen brachten reihenweise Dächer zum Einsturz. Ein Schneelast-Alarmsystem kann hier zukünftig vor gefährlicher Überbelastung warnen.
Wachsender Schneedruck auf dem Dach kann gefährliche Konsequenzen haben.
Der Schneealarmsensor SAS 107 des Unternehmens Etherma warnt rechtzeitg.
Weite Teile im Süden Deutschlands versanken im weißen Ausnahmezustand. Die traurige Bilanz des letzten Winters waren Tote, Verletzte und Millionenschäden. Dem sicher vorzubeugen ermöglicht ein Schneelast-Meldesystem des Unternehmens Etherma aus Freilassing, deren eigentliches Betätigungsfeld im Bereich elektrischen Flächenheizung liegt. Aber ein Schneelast-Meldesystem ist, insbesondere nach den schrecklichen Erfahrungen der vergangenen Schneeperiode, eine ideale Ergänzung wenn es um den Schutz von Dächern und Dachbauten geht.
Eingesetzt wird dabei ein Schnee-Alarm-Sensor, der zur Warnung bei drohender Überschreitung der maximalen Traglast von Flachdächern durch Schnee einen Alarm auslöst und auch Informationen auf das eigene Handy übermittelten kann. Der wachsende Schneedruck wird frühzeitig gemeldet, so dass noch rechtzeitig Maßnahmen ergriffen werden können, bevor es zu gefährlicher Überbelastung kommt.
Das Schneelast-Meldesystem wird dort verwendet, wo eine Dachheizung, wie sie von Etherma ansonsten angeboten wird, nicht installiert werden kann, z.B. weil die notwendige Energie nicht vorhanden ist oder die technische Durchführung nicht möglich ist.
Zu beachten dabei ist, dass das System nicht dafür vorgesehen ist, eine Dachbeheizung zu steuern. Denn hat sich eine Schneedecke bereits gebildet, ist das Abschmelzen langsamer als der anhaltende Schneefall. Das Schneelast - Alarmsystem wird eingesetzt bei Flachdächern, Satteldächern mit geringer Neigung und Tonnendächern.
Technische Daten auf einen Blick:| Messfläche: | Sensormatte 0,5 x 1,5 m, ausgeführt als Bitumenbahn |
| Messprinzip: | Auf Lichtwellentechnik, gemessen wird die veränderung der Amplitude eines von der Steuerelektronik ausgesandten Laserimpulses im Lichtwellenleiternetz durch Druckerhöhung auf der Sensormatte |
| Alarmausgänge: | Analoge Ausgänge, potentialfrei Ansteuerung von optischen und akustischen Alarmmitteln bei - Stufe 1: Vorwarnung, und - Stufe 2: Hauptalarm |
| Messbereich: | minimal 50 kg/qm, maximal 1000 kg/qm, gleitend über Potentiometer einstellbar |
| Stromversorgung: | 24V DC |
| Lieferumfang: | Steuerelektronik in Feuchtraum AP-Gehäuse inkl. Pg-Verschraubungen, Netzgerät 230/24V DC, Sensormatte, optional: GSM-Modem |