Hausbesitzer sollten jetzt schnell ihre Heizölvorräte auffüllen. Die Ölpreise sind derzeit nach Angaben des Bundes der Energieverbraucher in Rheinbreitbach (Rheinland-Pfalz) auf dem tiefsten Stand seit Juni 2005.
Aribert Peters vom Bund der Energieverbraucher rät jetzt zu Heizöleinkäufen.
Am billigsten ist nach Angaben des Vereins Heizöl in Hamburg zu haben, wo bei einer Abnahmemenge von 3000 Litern 100 Liter 50,20 Euro kosten (Stand: 11. Januar). Am teuersten ist Heizöl noch in Sachsen-Anhalt, wo für 100 Liter 52,19 Euro berechnet werden. Doch selbst dieser Preis ist deutlich günstiger als in den Wochen zuvor.
Ein Grund für das Rekordtief sind den Angaben zufolge Entwicklungen auf den internationalen Rohstoffmärkten. Auch das ungewöhnlich warme Wetter wirke sich auf den Heizölverbrauch und somit auf die Bevorratung aus. Zudem sei der Pipeline-Streit zwischen Russland und Weißrussland beigelegt worden, so dass nun wieder russisches Öl in den deutschen Raffinerien ankommt.
Nach Einschätzung von Aribert Peters macht es aber keinen Sinn, auf weiter fallende Ölpreise zu spekulieren und mit dem Nachbestellen noch länger zu warten. Die Prognosen der Marktexperten gingen wieder von steigenden Ölpreisen aus. "Wer bislang also noch nicht aufgefüllt hat, sollte jetzt tanken, was das Zeug hält."