Behagliche Entspannung sucht der Mensch am Fenster. Daher findet die Architektur immer mehr zum Glas zurück. Die starren Grenzen zwischen Dach und Wand, zwischen drinnen und draußen lösen sich zunehmend auf.
Hierbei wirken alle Heizkörper, die entlang der Glasfassade positioniert werden, schnell als Fremdkörper. Eine Lösung für dieses gestalterischen Problems bietet die Konstruktionsidee "Stepline - Wärme vor Glas", betont in Achern (Baden-Württemberg) Dipl.-Ing Franz John von Joco - Wärme in Form. Hierbei handelt es sich um Thermovektoren, die - im Boden versenkt - wie normale Heizkörper in die Warmwasser-Zentralheizung integriert

sind. Nur ein trittfestes Gitterelement zeugt von dieser wärmetechnischen Lösung, die Heizkörper - einschließlich Füße und Anschlussrohre - von der Glasfassade verbannt. "Stepline" geht - von außen betrachtet - optisch im Fassaden-Fußpunkt auf, weil aus gleichem Aluminiumwerkstoff und in der Farbe identisch. Somit sei so John - die Vorrichtung für den erforderlichen Wärmeschleier (Wärmeleistung, zwischen 300 W/m und 1500 W/m) ein durchgehender integraler Bestandteil der Fassade.
Eine robuste Trittstufe aus Aluminiumprofilgitter verdeckt den Heizkörper samt Anschlüssen. Sie läßt sie sich zum Reinigen hochklappen, Elektroleitungen können gut zugänglich integriert werden.