Richter+Frenzel arbeitet intensiv an der kompletten Einbindung der neuen Standorte. Umfassend heißt hier in jeglicher Hinsicht, ob Zusammenführung der Sortimente, einheitlicher Außenauftritt und damit ein Corporate Design als auch gemeinsame Zentralabteilungen oder EDV-Systeme bis hin zur Logistik.
Für Benedikt Mahr, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei Richter+Frenzel, haben sich die Anstrengungen gelohnt.
„Das war für uns eine große Herausforderung, pünktlich zum 15.1.2007 die komplette Anbindung an unsere EDV-Systeme und unsere Logistik zu realisieren und unsere neuen Standorte sofort arbeitsfähig zu machen und alles für einen optimalen Start vorzubereiten, erläutert Benedikt Mahr, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei Richter+Frenzel. Die Anstrengungen haben sich gelohnt: Die neuen Standorte waren sofort im Kernproduktsortiment lieferfähig und verfügen ab sofort über das gewohnte Komplettprogramm. „In den nächsten Wochen werden unsere Sortimentsauschüsse sich intensiv mit den Synergien und der Harmonisierung der beiden Sortimente auseinander setzen“ so Mahr weiter. Er rechnet jedoch mit einem Zeitraum von zwei bis drei Jahren bis dieser Prozess vollständig abgeschlossen ist.
An den neuen Standorten, die nach Standortergebnis und logistischen Leistungsmöglichkeiten ausgewählt wurden, wurden alle rechtlich zum Standort zugehörigen Mitarbeiter übernommen ebenso wie die Mitarbeiter des Einkaufs und der zentralen Kalkulation. Auf eine Übernahme der Zentrale in Essen wurde aus Kosten- und Effizienzgründen verzichtet, da die Richer+Frenzel-Gruppe bereits zentralisiert über alle Funktionen wie Buchhaltung, Marketing, Personalwesen etc. verfügt.
Für die neuen Standorte wurde eine eigene Gesellschaft – die Richter+Frenzel West GmbH + Co. KG gegründet, deren Geschäftsführung Tobias Fuhrmann, Herbert Lößl, Benedikt Mahr und Peter Pohl übernommen haben. Die Gesellschafter, Florian Stahl (75%), Dr. Küfner (12,5%) und Richter+Frenzel GmbH +Co. KG (12,5 %) sorgen mit einer Einlage von 20 Mio. Euro für eine Eigenkapitalquote von ca. 33 %. Nachdem das Kartellamt seine Prüfungen abgeschlossen hat und keine kartellrechtlichen Hindernisse mehr bestehen, ist mittelfristig geplant, die neue Gesellschaft nach ca. 3 Jahren in die Richter+Frenzel GmbH + Co. KG zu integrieren. Richter+Frenzel verfolgt damit konsequent seinen Weg der Entwicklung und Stärkung der Marke Richter+Frenzel und dem mittelfristigen Ziel der Flächendeckung in Deutschland. So werden alle Standorte einheitlich als Richter+Frenzel auftreten. Der Außenauftritt erfolgt nach dem gewohnten Richter+Frenzel Corporate Design und wird konsequent sukzessive an allen neuen Standorten umgesetzt.
Der Bereich Logistik setzt auf leistungsstarke Logistikstandorte. „Wir setzen auf einen eigenen Fuhrpark. Damit haben wir sehr gute Erfahrungen in der Vergangenheit gemacht“, erklärt Herbert Lößl, Geschäftsführer Logistik und Asset-Management. „Die neuen Richter+Frenzel-Niederlassungen können ab sofort im Liefergebiet den gewohnten zuverlässigen 24-Stunden- Lieferservice für alle Schnelldreher anbieten“, so Lößl weiter. Die drei Standorte Herne, Kerpen und Mainz sind die neuen Zentrallager, über die die neuen Niederlassungen in Rheinland-Pfalz, Nord-Rhein-Westfalen und das Rhein-Main-Gebiet bedient werden.