34 Produkte, die für herausragendes und innovatives Design stehen, werden zu Beginn der vom 6. bis 10. März in Frankfurt am Main stattfindenden ISH, Weltleitmesse Bad, Gebäude-, Energie-, Klimatechnik, Erneuerbare Energien, mit dem Design Plus Preis prämiert.
Der Wettbewerb zur ISH wird im Jahr 2007 erneut vom Rat für Formgebung, dem auf Bundesebene agierenden Kompetenzzentrum für Design, für die Messe Frankfurt durchgeführt. Insgesamt haben sich 153 Firmen mit 316 Produkten aus den Kategorien Erlebniswelt Bad und Gebäude- und Energietechnik um die Auszeichnung beworben. Über die Hälfte der Teilnehmer stammt aus dem Ausland. Teilnahmeberechtigt waren alle Aussteller der ISH 2007. Die Preise werden am 6. März um 14 Uhr im Foyer der Halle 4.2 verliehen, wo im Rahmen einer Sonderschau alle prämierten Produkte an jedem Tag der ISH zu sehen sind. Dort ist auch ein Katalog mit Abbildungen, Produktinformationen sowie Hersteller- und Designerangaben für sechs Euro erhältlich.
„Die Auszeichnung ist für die Aussteller ein besonderes Prädikat, da der Wettbewerb der Messe Frankfurt eines der wichtigsten branchenübergreifenden Markenzeichen für innovatives Design ist“, so Dr. Michael Peters, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. Immer mehr Firmen nehmen mit einer wachsenden Zahl an Produkten am Wettbewerb teil. Der Design Plus Preis wird zu verschiedenen Messen ausgelobt. Das Konzept des Wettbewerbes steht gleichermaßen für die Designkompetenz der Messe Frankfurt und die innovativen Designleistungen der Industrie. Für die Hersteller und Designer ist die Auszeichnung ein hervorragendes Marketinginstrument, denn es signalisiert dem Verbraucher eine überdurchschnittlich hohe Produktqualität.
Prämiert werden Produkte aus den Kategorien Erlebniswelt Bad und Gebäude- und Energietechnik, die Funktionalität und Ästhetik auf besonders intelligente Art miteinander verbinden. Das Produkt soll in seinem ökologischen Konzept als zukunftsweisend gelten. Außerdem dürfen die eingereichten Produkte seit maximal zwei Jahren auf dem Markt erhältlich sein oder deren Markteinführung soll unmittelbar bevorstehen.
In der Kategorie Erlebniswelt Bad gibt es 24 Auszeichnungen. Bette GmbH & Co. KG überzeugte die Jury mit „BetteFloor“, einer Duschfläche ohne Stolperkanten, Ceramica Flaminia SpA beeindruckte unter anderem mit „Water Drop“, eine Duschwanne, die durch eine ganz eigene, minimalistische Gestaltung und geringe Höhe auffiel. Die Grenzen des rein geometrischen Minimalismus überschreitet die Grohe AG mit ihrer „GROHE Ondus®“-Kollektion von Dreilochbatterien bis zu Fünfloch-Badewannenarmaturen in unterschiedlichen Modellen, ergänzt durch eine vollständige Palette von Accessories. Gleich dreimal konnte die Hansgrohe AG die Juroren für sich gewinnen wie etwa mit der „Hansgrohe Raindance Rainfall Kopfbrause“, die sich anders als übliche Kopfbrausen als horizontales, multifunktionales Duschpaneel präsentiert. Ideal Standard GmbH wird für seine Waschtischarmatur „active“ prämiert, die sich mit ihrer monolithischen Formgebung – einem flächenbündigen Wasserstrahlregler eingelassen in einen blockförmigen Auslauf – als integrativer Baustein zeitgenössischer Architektur versteht. KOS S.p.A überzeugte mit seinen „GEO Line“-Badewannen, die mit ihrer fast archaischen Schüsselform an historische Brunnen erinnern. Die Viega GmbH & Co. KG wird für ihre „Visign for more, Serie 100 + 104“ und für „Visign for style“ mit dem Design Plus Preis prämiert. Die WC-Drückergarnitur der „Visign for more“-Linie überträgt den gestalterischen und funktionalen Anspruch in zurückhaltender Korrespondenz zu den keramischen Produkten. Als ergänzendes Funktionselement der Keramik versteht sich die Drückergarnitur „Visign for style“, deren neu entwickelte Technik laut Hersteller „extrem weiche und kurze Hubwege bei höchster Zuverlässigkeit“ ermöglicht. Insgesamt bewarben sich 92 Firmen mit 193 Produkten.
In der Kategorie Energie- und Gebäudetechnik werden zehn Produkte mit dem Prädikat Design Plus geehrt. Hier nahmen insgesamt 61 Firmen mit 123 Produkten teil.
Die Auswahl der Preisträger erfolgte durch eine siebenköpfige Jury, der folgende hochkarätige Branchenkenner angehören:
- Roland Heiler, Porsche Design GmbH, Zell am See
- Prof. Ulrich Hirsch, Design & Identität, Brügge
- Bernd Hollin, Hollin+Radoske Architekten, Frankfurt am Main
- Jürgen Paul, BauNetz Onlinemagazin, Berlin
- Horst Eisenbeis, Vereinigung der deutschen Zentralheizungswirtschaft e.V. (VdZ), Bonn
- Manfred Vohs, Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK), St. Augustin
- Jens Wischmann, Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V. (VDS), Bonn