Für viele ist das Frühjahr ein guter Zeitpunkt für das große „Reinemachen". Die Initiative EnergieEffizienz rät, den Frühjahrsputz zur Verbesserung der persönlichen Energiebilanz zu nutzen.
Auch die externen Netzteile von Laptops oder LCD-Monitoren über eine Steckdosenleiste ganz abschalten.
Wer die eigenen vier Wände mal richtig gründlich ausstaubt, dem wird bewusst, wie viele Elektrogeräte in seinem Haushalt vorhanden sind und wo schaltbare Steckerleisten fehlen. Denn: Diverse Geräte befinden sich rund um die Uhr im Stand-by und verbrauchen so unnötig Strom. Allein durch eine Reduzierung des Verbrauchs im Stand-by kann ein durchschnittlich ausgestatteter Haushalt bis zu 65 Euro im Jahr einsparen und darüber hinaus einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Viele Hifi-Kompaktanlagen, CD- oder DVD-Player ziehen auch nach dem Abschalten noch Strom. Hier empfiehlt die Initiative EnergieEffizienz, sich schaltbaren Steckdosenleisten anzuschaffen. Sie helfen, unnötigen Stromverbrauch im Stand-by-Modus zu vermeiden. Am besten bildet man so genannte Anwendergruppen. Mit einem Handgriff lassen sich dann gleich mehrere Geräte vom Stromnetz trennen. Werden zum Beispiel Fernsehgerät, Set-Top-Box, Hifi und DVD-Rekorder an eine schaltbare Steckdosenleiste angeschlossen, die nach Gebrauch konsequent ausgeschaltet wird, spart man pro Jahr bereits knapp 35 Euro*.
Auch in vielen Arbeitszimmern befinden sich Elektrogeräte, die unbemerkt Strom ziehen. Ein ausgeschalteter Computer kann beispielsweise einige Watt verbrauchen. Weitere heimliche Stromverbraucher sind die externen Netzteile von Laptops oder LCD-Monitoren. Auch sie benötigen Strom, selbst wenn die Geräte längst ausgeschaltet sind. Mit einer schaltbaren Steckdosenleiste lässt sich das vermeiden. Dazu noch ein praktischer Hinweis: Die Steckdosenleisten sollten so platziert werden, dass sie bequem zu erreichen sind. Das erleichtert das Abschalten.