Die IKK, die vom 8. bis 10. Oktober 2008 erstmalig am neuen Standort in Stuttgart stattfinden wird, stößt auf große Resonanz. Knapp ein Drittel aller Aussteller der IKK 2006 hat bereits Interesse an einer Messeteilnahme bekundet.
Der zukünftige Haupteingang der neuen Messe in Stuttgart Foto: Messe Stuttgart
In den letzten Wochen und Monaten hat Projektleiter Reiner Schanz viele intensive Gespräche mit wichtigen Ausstellern geführt - mit erfreulichem Ergebnis. "Es hat sich gezeigt, dass das Messepotential in den Kernbereichen der IKK in der Vergangenheit oft noch nicht voll ausgeschöpft wurde, und zwar sowohl auf Aussteller- als auch auf Besucherseite“, so Schanz. "Das wird sich am neuen Standort Stuttgart definitiv ändern. Das Konzept, das wir gemeinsam erarbeitet haben, soll nun in den nächsten Wochen noch verfeinert werden, so dass wir damit schon bald konkret weitere Aussteller ansprechen können. Ich bin zuversichtlich, dass wir so auch diejenigen Firmen, die sich bislang leider nicht nur zur IKK angemeldet haben, vollends von den zahlreichen objektiven Vorteilen des Standorts Stuttgart überzeugen können."
Denn in den Gesprächen hat sich außer brachliegenden Potentialen noch etwas anderes gezeigt: Die Kälte- und Klimabranche hat sich noch längst nicht festgelegt. Eine Messeteilnahme ist in der Regel keine Bauchentscheidung, sondern nach Abwägung aller Vor- und Nachteile wirtschaftlich wohldurchdacht. Und so ist es nicht verwunderlich, dass die Mehrzahl der Firmen, die auf der letzten IKK ausgestellt haben, rund achtzehn Monate vor Messebeginn noch abwartet.
Bislang ist es gelungen, Ausstellern aus 36 Ländern und von allen Kontinenten die Vorteile der IKK am neuen Standort Stuttgart nahe zu bringen. Die Mehrzahl kommt aus Europa und hier wiederum aus Deutschland. Kein Wunder, denn der Standort Stuttgart bietet ein gerade für die Kälte- und Klimabranche exzellentes wirtschaftliches Umfeld: In Baden-Württemberg wird nicht nur allein mit der Herstellung von kälte- und lufttechnischen Erzeugnissen ein Umsatz von mehr als zweieinhalb Milliarden Euro pro Jahr gemacht, auch die zahlreichen hier angesiedelten mittelständischen Firmen haben einen riesigen Bedarf an Lüftung, Klimatisierung und Transportkälte. Die hochmodernen Tageslichthallen und die europaweit einmalige direkte Verkehrsanbindung der neuen Messe Stuttgart an Flughafen, Schiene und Autobahn sind ebenfalls Argumente, die zählen.
Über die deutlich verbesserte Infrastruktur auf dem neuen Messegelände direkt am Stuttgarter Flughafen freuen sich im Übrigen auch diejenigen IKK-Aussteller, die die Messe Stuttgart bereits aus eigener Anschauung kennen. Denn einzelne Teilbereiche der IKK waren auch bislang schon auf Stuttgarter Messen wie der Bäckermesse Südback, der Fleischermesse Süffa, der Intergastra oder der Wein- und Fruchtsafttechnologiemesse Intervitis Interfructa vertreten. Klar, dass sich auch hier Synergieeffekte für die IKK ergeben, die voll ausgeschöpft werden sollen.
Mit dem optimal an die neuen Möglichkeiten angepassten Konzept können aber nicht nur weitere Aussteller, sondern auch bislang vernachlässigte Besucherzielgruppen erreicht werden, die, so betont Projektleiter Reiner Schanz, ausdrücklich nicht aus dem Sanitär- und Heizungsbereich kommen. "Die IKK wird auch in Zukunft eine lupenreine Kälte- und Klimamesse bleiben." Dazu passt das technisch-wissenschaftliche Symposium am Vortag der IKK ebenso wie das praxisorientierte Fachforum während der Messe und das Forum zum Thema Transportkälte, die beide während der Messe stattfinden werden, oder auch der europäische Leistungswettbewerb, bei dem erfahrene Kälte-Klima-Fachleute ebenso wie der Nachwuchs ihre Kenntnisse unter Beweis stellen können.