Auch in Übergangszeiten lassen sich Räume mit elektrischen Systemen als Zusatzheizungen wirtschaftlich temperieren. Danfoss hat das Angebot bei Fußbodenheizungen komplettiert.
Die EFTI-Heizmattensets eignen sich besonders für die Renovierung, denn ihre Aufbauhöhe beträgt maximal 3,5 mm. Sie schaffen als effiziente Zusatzheizung Behaglichkeit in Küche und Bad.
Das EFCI Dry-System besteht aus Polystyrolplatten mit aufkaschierten Wärmeleitblechen für eine schnelle und gleichmäßige Wärmeübertragung an den Bodenbelag. Gemeinsam mit einer programmierbaren Regelung eignet sich das System zum Beispiel für den Wohnbereich mit einem Holzboden.
Mit elektrischen Systemen zur Fußbodentemperierung vervollständigt Danfoss das Angebot bei Fußbodenheizungen. Es stehen nun neben den Verteil- und Regelkomponenten für hydraulische Anlagen auch Lösungen für die elektrische Temperierung zur Verfügung. Damit ist Danfoss der einzige Hersteller, der dieses Komplettprogramm anbietet.
Elektrische Systeme eignen sich beispielsweise zur Installation als Zusatzheizung während der Heizperiode sowie zur ausschließlichen Temperierung in Übergangszeiten. Insbesondere bei der Modernisierung bieten sie mit ihrem geringen Gewicht und einer niedrigen Aufbauhöhe Vorteile.
Zwei Varianten stehen von Danfoss zur Verfügung: die Systemplatten EFCI Dry zur Fußbodentemperierung von Laminat- oder Holzbelägen sowie die EFTI-Dünnbett-Heizmattensets als Zweileiter-Version. Das EFCI Dry-System besteht aus 13 mm starken, 100 x 50 cm großen Polystyrolplatten mit aufkaschierten Wärmeleitblechen, die je 10 m Heizleitung aufnehmen. Dieser Aufbau besitzt einen U-Wert von 3 W/m²K und gewährleistet eine schnelle und gleichmäßige Wärmeübertragung an den Bodenbelag. Die maximale Heizleistung beträgt 100 W/m², die Höchsttemperatur liegt bei 80 °C. Die Systemplatten lassen sich mittels Haltestegen miteinander verbinden.
Die EFTI-Sets bieten eine dünne Alternative: Ihre Aufbauhöhe beträgt maximal 3,5 mm. Die zum System gehörenden selbstklebenden Matten bestehen aus einem Glasfasernetz und sind zwischen 0,5 m² und 10 m² groß. Die PVDF-ummantelten Heizkabel zeichnen sich durch ihre hohe mechanische Festigkeit und Robustheit aus, was die Installation deutlich erleichert. Die Leistung beträgt in Abhängigkeit vom Fußbodenaufbau bis 150 W/m², die Kombination mit allen geeigneten Bodenbelägen ist möglich. Die Zweileiterheizmatte ist mit einem entsprechenden Kaltleiter ausgerüstet, was den Einbau erleichtert.
Beide Systeme werden durch entsprechende Thermostate zur präzisen Regelung der Fußbodentemperierung ergänzt. Zur Auswahl stehen elektronische Thermostate zur Auf- beziehungsweise Unterputzmontage. Darüber hinaus bietet Danfoss einen digitalen, netzwerkfähigen Uhrenthermostat an. Das Gerät ist selbstlernend und setzt den Aufheizzeitpunkt so, dass die gewünschte Temperatur zur vorgegebenen Zeit erreicht ist. Es verfügt über zahlreiche Einstellmöglichkeiten sowie Funktionen wie Fensterlüftungserkennung, Frostschutz, Maximalbodentemperatur und eine frei wählbare Fühlerkonfiguration. Im Fehlerfall steht ein Selbstdiagnoseprogramm zur Verfügung.
Werden elektrische Systeme als Zusatzheizung betrieben, präzise geregelt und die Heizzeiten gezielt programmiert, sind sie entgegen vielfacher Ansicht ein vergleichsweises günstiges Medium zur Temperierung von Wohnflächen. Bei einer täglichen Temperierdauer von beispielsweise vier Stunden, etwa morgens und abends, ergeben sich bei einer Anschlussleitstung von 450 W für eine Fläche von drei m² geschätzte Kosten von 30 Cent pro Tag. Dies entspricht kostenmäßig dem Energieverbrauch eines Waschmaschinengangs und summiert sich im Monat auf hochgerechnet neun Euro. Da Strahlungwärme als behaglicher empfunden wird und die Beheizung durch Radiatoren häufig reduziert werden kann, führt das zu einer Energieeinsparung beim vorhandenen System, so dass bei diesem Beispiel letztendlich Mehrkosten von rund 30 Euro pro Jahr anfallen.
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