Bei 30.000 Wassertests wiesen 22% der entnommenen Wasserproben Überschreitungen der gesetzlichen Grenzwerte auf. Dabei hat die „Last Mile“ einen wesentlichen Einflußfaktor.
Das Wassercheck-Paket enthält Probenahmefläschchen, Anleitung und Datenblatt sowie eine voradressierte Box.
Deutschland ist ein Land des Wassers. Rund ¾ (73%) der Bevölkerung werden täglich mit Grund- und Quellwasser versorgt. Dieses Wasser muss meist nicht aufbereitet bzw. nur sicherheitsdesinfiziert werden. 99% der Bevölkerung werden über das öffentliche Netz versorgt. Für die Trinkwasserqualität, die aus dem Zapfhahn kommt, ist aber letztendlich jeder Haushalt selbst verantwortlich. Denn die letzten Meter Leitungen und der Zapfhahn – die „Last-Mile“ entscheiden oft über die Verwendbarkeit.
Das Trinkwasser, das über die ca. 6.600 Wasserversorger verteilt wird, entspricht den gesetzlichen Voraussetzungen (Trinkwasserverordnung). Aber wie kommt das Wasser nach der Leitungsstrecke und nach dem Zapfhahn zu Hause aus den Leitungen? Über die Wegstrecke vom Versorger bis ins Wasserglas kann vor allem auf den letzten Metern viel passieren. Die Hausleitungen und die Entnahmearmaturen liegen nicht im öffentlichen Verantwortungsbereich und gerade die sind im Fokus der neuen flächendeckenden Aktion2.
Die häufigsten Problembereiche stellen dabei dar:
- Nickel-, Zink- und Chrombelastungen aus Armaturen
- Blei-, Kupfer- und Eisenbelastungen aus Leitungen
- Erhöhte Natriumwerte bei Einsatz von Wasserenthärtungsanlagen
- Nitrat- und Phosphatüberschreitungen bei Hausbrunnen
Aber auch das Wissen um wertvolle Mineralstoffe im Wasser wie z.B. Fluorid, Magnesium, Kalzium sowie die exakte Wasserhärte kann entscheidenden Einfluss auf die Art der Verwendung und Einsatz des Wassers bedeuten. 30.000 durchgeführte Wassertests in Österreich und hunderte Voruntersuchungen in Deutschland spiegeln diese Problematik eindrucksvoll wider (diese Wassertests sind jetzt flächendeckend auf www.meinwassertest.de ab sofort in ganz Deutschland verfügbar).
Das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB und AQA haben nun einen Prozess entwickelt, der es jedem Haushalt ermöglicht, sein wichtigstes Lebensmittel, dort wo man es zum Trinken und Kochen entnimmt, selbst auf mögliche Belastungen und den Qualitätszustand des Wassers zu testen. Der Wassertest gibt Auskunft über Leitungsmaterialien, über den Zustand der Entnahmearmaturen, ob das Wasser für die Zubereitung von Babynahrung geeignet ist oder besondere Mineralstoffzusammensetzungen aufweist. Es kann damit aber auch festgestellt werden, ob hinsichtlich der untersuchten Parameter eine Trinkbarkeit überhaupt gegeben ist.
Der Wassertest vom Fraunhofer IGB und AQA ist einfach zu bestellen, einfach in der Handhabung und der Probenahme (verständliche, klare Entnahmeanleitung) und stellt eine umfangreiche Untersuchung des Hahnenwassers dar. 24 relevante Qualitätsparameter werden mit diesem Test analysiert und den erlaubten Werten der Trinkwasserverordnung gegenübergestellt. Weiterhin liegen dem Ergebnis umfangreiche Erklärungen zu jedem einzelnen Parameter vor.
Obwohl Deutschland mit hohem Aufwand die Qualität des Wassers absichert, ist doch vergleichsweise wenig über den Zustand des Leitungswassers am Entnahmepunkt in den Haushalten bekannt. Auch wenn es in manchen Teilen des Landes vielleicht nicht üblich ist das Wasser aus dem Zapfhahn zu trinken, zum Kochen von Kaffee, Tee oder Suppen wird es überall verwendet. Kochen hilft z.B. bei Schwermetallen oder Nitrat nicht weiter. Im Gegenteil – Schwermetalle werden durch das Kochen aufkonzentriert. Blei spielt vor allem im städtischen Bereich eine Rolle (Bleirohre bis 1973! eingebaut). Nickel ist ein Gefahrenbereich in jedem Haushalt (Hauptverursacher ist hier der Zapfhahn). Nitrat führt hauptsächlich im ländlichen Bereich zu Problemen.
Die Ursachen für die Beeinträchtigungen der Wasserqualität auf den letzten Metern liegt zum Teil in der Bausubstanz, ebenso in der Qualität der eingesetzten Armaturen (Marken- und preisunabhängig). Auch wenn Deutschland zu 99% aus der öffentlichen Wasserversorgung mit Trinkwasser bedient wird, so sind es immer noch rund 1 Mio. Menschen, die sich mit Hausbrunnen versorgen. Diese Hausbrunnen unterliegen überhaupt keiner Kontrolle und die Möglichkeiten das Wasser zu testen, sind oft nicht gegeben.
Der Wassercheck, der unter
www.meinwassertest.de und zum Einzelpreis von € 59,- zzgl. € 3.60,-Porto/Versand verfügbar ist, bietet im gesamten Bundesgebiet und darüber hinaus, sein Wasser durch das renommierte Fraunhofer IGB testen zu lassen. Die Analyse vom Fraunhofer IGB ermöglicht eine umfangreiche, seriöse, und qualitätsgesicherte Aussage über das Wasser, wie es aus der Leitung kommt und sollte von jedem Haushalt zur eigenen Sicherheit durchgeführt werden.
Weitere Informationen zu den chemischen Parametern finden sich
hier im Internet und
hier können Sie den Wassertest bestellen.