Wer das Badevergnügen in Seen und sauberen Flussläufen dem Schwimmen in öffentlichen Freibädern vorzieht, der wird sich auch für sein eigenes Zuhause einen natürlichen Teich statt gekacheltem und gechlortem Swimming-Pool wünschen.
Ein Schwimmteich lädt zum Baden und Entspannen ein. Richtig angelegt, reinigt er sich ganz natürlich selbst und ohne jede chemische Hilfe. Foto: ddp-direkt
Allerdings sind die meisten Gartenteiche zum Schwimmen nicht geeignet. Eine Symbiose aus Swimming-Pool und Gartenteich stellen so genannte Swimming-Teiche dar. Sie können im Garten wie ein natürlicher Teich angelegt werden, sind aber von der Wasserqualität und Tiefe her zum Schwimmen geeignet. Ein Teil des Teichs wird dabei als Schwimmbereich ausgebaut, in einem abgetrennten Bereich sorgen Pflanzen als natürliche Filter für den Abbau überschüssiger Nährstoffe und die Reinigung des Wassers. Eine chemische Behandlung des Wassers ist nicht notwendig, auch das Chloren entfällt. Der Pflegeaufwand für einen solchen Naturteich ist damit relativ gering.
Zur Verringerung des Algenwachstums oder zur Entfernung von Verunreinigungen der Wasseroberfläche werden ebenfalls Techniken eingesetzt, die der Natur abgeschaut sind und auf Chemie vollständig verzichten können. Der Swimming-Teich-Besitzer in spe sollte beim Bau des Teichs selbst mit Hand anlegen, rät Peter Petrich, Geschäftsführer der Biotop Landschaftsgestaltung, denn "dann versteht er die natürlichen Vorgänge in seinem Teich gleich von Beginn an".