Das Standardwerk Techems „Energiekennwerte – Hilfen für den Wohnungswirt“ ist jetzt in der achten Auflage erschienen. Die Studie enthält repräsentative Aussagen zum Energieverbrauch und zu den Kosten für Heizung und Warmwasser im deutschen Wohnungsbestand.
Der Vorstandsvorsitzende der Techem AG Horst Enzelmüller betrachtet die Energiekennwerte praktisch als Co2-Fortschrittsbericht. Foto: Techem
Die Energiekennwerte sind laut Techems Vorstandsvorsitzendem Horst Enzelmüller „de facto der CO2-Fortschrittsbericht der deutschen Wohnungswirtschaft“. Die Studie basiert auf der Analyse von rund 253.000 Mehrfamilienhäusern, deren Heizkosten von Deutschlands führendem Energiedienstleister Techem abgerechnet werden.
Die Energiekennwerte zeigen in einer langen Zeitreihe seit 1977 auf, wie sich der Heizenergieverbrauch immer weiter nach unten entwickelt hat. Dennoch ist die Heizung mit deutlichem Abstand vor dem Auto nach wie vor der größte private Energiefresser, wie eine Umfrage von forsa im Auftrag von Techem ergeben hat. Politiker und Interessenvertreter propagieren zwar je nach Ausrichtung das Drei- oder Sieben-Liter-Haus. Die Realität – das belegen die Energiekennwerte – kennt aber eher das Fünfzehn-Liter-Haus, also 15 Liter Heizöl pro Quadratmeter und Jahr.
Techems Studie ist in ihrer Form einzigartig in Deutschland. Sie zieht ausschließlich tatsächlich abgerechnete Verbrauchszahlen heran, beleuchtet u.a. die Heiz-, Brennstoff- und Nebenkosten sowie den Warmwasserverbrauch der Heizperiode 2005/2006 und auch das Nutzerverhalten beim Heizungs- und Warmwasserverbrauch. Dem Werk hängt ein umfangreicher Tabellenteil mit den Kennwerten zum spezifischen Energieverbrauch (Verbrauch pro Quadratmeter Wohnfläche) an.
Die 128-seitige Studie kostet 25 Euro und kann ganz einfach über den HaustechnikDialog per
E-Mailformular bestellt werden.