Insbesondere für Heizsysteme mit einem Festbrennstoffkessel oder bei der Integration einer thermischen Solaranlage gilt: Erst mit dem optimal abgestimmten Speicher kann die gewonnene Energie effizient genutzt werden.
Der Kombispeicher Logalux PL…/2S eignet sich zur Kombination von solarer Trinkwassererwärmung mit Heizungsunterstützung. Die patentierte Thermo-siphontechnik stellt sicher, dass warmes Wasser schnell zur Verfügung steht.
Deshalb kommt der Auswahl des Speichers als Schnittstelle zwischen Wärmeerzeuger und Verbraucher eine besondere Bedeutung zu.
Die Speichervarianten und ihre Einsatzfälle Je nach Nutzung der Wärme werden Pufferspeicher, bivalente Speicher oder Kombispeicher eingesetzt. Pufferspeicher zur Heizwassererwärmung sind bei Scheitholzkesseln ab einer Kesselleistung von 15 kW gesetzlich vorgeschrieben und darüber hinaus aus wirtschaftlichen und energetischen Aspekten empfehlenswert. Denn nicht benötigte Heizwärme, die der Kessel während des Abbrandes unweigerlich liefert, wird zwischengespeichert.
Bei der Kombination eines Heizkessels mit einer Solaranlage zur Trinkwassererwärmung bieten sich die bivalenten Speicher an. Sie verfügen über zwei Wärmetauscher, der untere ist mit der Solaranlage und der obere mit dem Heizkessel verbunden. Wenn die Sonnenenergie nicht ausreicht, um den aktuellen Warmwasserbedarf zu decken, geht der Heizkessel in Betrieb. Die Kombispeicher sind die Alleskönner unter den Speichern: Sie bevorraten Heiz- und Trinkwasser, sind durch ihre Konstruktion platzsparend und haben ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Auf zwei Arten kann das Warmwasser bereitgestellt werden: entweder mit einem integrierten Warmwasser-Speicher oder – wie beim Frischwasser-Kombispeicher Duo FWS – mit einem Edelstahlwellrohr-Wärmetauscher zur Trinkwassererwärmung im Durchflussprinzip.
Technik im Detail Eine besondere Technik kennzeichnet die Thermosiphonspeicher: Durch die Schichtenladetechnik, das so genannte Thermosiphonprinzip, erwärmt die Sonnenenergie das Wasser, das vom unteren Teil des Speichers durch das Wärmeleitrohr nach oben steigt. Das erwärmte Wasser tritt dann über eine Öffnung mit Schwerkraftklappe an der Position im Wärmeleitrohr aus, an der die Temperatur innerhalb und außerhalb des Wärmeleitrohrs gleich ist. Es kommt also nicht zu einer Vermischung des erwärmten mit dem kälteren Speicherwasser. Im oberen Speicherbereich wird schnell die notwendige Temperatur erreicht, ein Nachheizen durch den Öl- oder Gas-Heizkessel ist deshalb seltener erforderlich.