Im St. Pöltner Regierungsviertel in Österreich wurde vor ca. 84 Tagen ein Eisblock im Freien aufgestellt. Trotz extrem warmer Witterungen sind noch 69% des Eisblocks übrig.
Begeistert von der Wirksamkeit der Wärmedämmung: Niederösterreichs Umweltlandesrat Plank (2.v.re.), Mag. Roland Hebbel (2.v.li, Steinbacher) mit dem Eisblock
Zwei Kubikmeter Eis wurden mit einer 30 cm dicken Dämmschicht aufgestellt. Hauptsponsor für dieses Experiment war Steinbacher Dämmstoffe aus Tirol. Mag. Roland Hebbel, Product Manager dazu: „Effiziente Wärmedämmung hilft gerade auch im Sommer viel Energie und Geld sparen. Das ´Eisblock-Experiment´ beweist es. Wir sind zwar noch nicht in den USA, wo nahezu in allen Gebäuden kühlende Klimaanlagen auf Hochtouren laufen. Aber angesichts der kräftigen Klimaerwärmung muss uns bewusst werden, wie viel Energie im Sommer für Kühlung und Kälteerzeugung aufgewendet werden muss.“
Bis zu 90 Prozent der Heiz- und Kühlenergie in Gebäuden, was rund ein Drittel des CO2-Ausstoßes einnimmt, könnte durch moderne Technologien eingespart werden – ohne Komfortverlust. „Das gilt nicht nur für Neubauten, sondern besonders auch für die Sanierung von Altbauten. Hier kann durch Dämm-Maßnahmen noch viel CO2-Emission vermieden und der Energiebedarf drastisch gesenkt werden. Bei neuen Häusern auf ein Minimum, bei alten oft um über 50%“, erläutert Roland Hebbel. Wie effizient gute Wärmedämmung ist, zeigte das Eisblock-Experiment der Energieberatung NÖ. Die Dämmstoffhülle des Eisblockes hatte einen U-Wert von 0,14W/ m2K. Dieser so genannte „Wärmedurchgangskoeffizient“ entspricht dem eines Passivhauses. Damit trotzte das Eis Wind und Sonne fast unbeschadet.
Steinbacher Dämmstoffe beteiligt sich immer wieder an innovativen Pilot- und Demonstrationsprojekten. Neben St. Pölten zuletzt auch in Südafrika. Ein so genanntes „Low Tech/Low Cost Architecture“ Feldprojekt von 31 Architektur-Studenten der Universität Innsbruck errichtete in sechs Wochen einen Kindergarten. Ohne großen technischen Aufwand entstand so ein kostengünstiges, klimaoptimiertes Gebäude. „So werden wegweisende, energiesparende Architekturkonzepte schnell und praktisch umgesetzt.“ Roland Hebbel setzt auf die Signalwirkung und den Modellcharakter dieser Pilotprojekte.