Positive Nachrichten für Eigenheimbesitzer, Häuslebauer und Modernisierer. Mit dem heutigen Tag erhöht die Bundesregierung die Investitionskosten-Zuschüsse des Marktanreizprogramm um 50 Prozent.
Der vollautomatische Heizkessel "FireLine" für Holzpellets von pro solar wird auch gefördert.
Das Auftragsvolumen bei solarthermischen Anlagen und Biomassekesseln ist seit Jahresbeginn stark zurückgegangen. Absatzrückgänge von 35 Prozent im Solarbereich und sogar über 60 Prozent im Biomassebereich sind zu verzeichnen. Um die Markteinführung dieser erneuerbaren Energie-Technologien mit all ihren positiven Effekten für Investitionen und Arbeitsplätze in der mittelständisch geprägten Branche und im Handwerk anzukurbeln, hat Bundesumweltminister Sigmar Gabriel jetzt die Investitionskosten-Zuschüsse um 50 Prozent erhöht. „Ich hoffe, dass durch die verbesserten Investitionsanreize klimaschonende Technologien im Wärmemarkt stärker Einzug halten“, so Gabriel.
Positiv sieht der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar)die neusten Erhöhungen der Zuschüsse. Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW: "Solaranlagen sind eine ausgezeichnete Versicherung gegen die Heizkostenfalle und zugleich unverzichtbar für den Klimaschutz. Wir begrüßen deshalb die jüngste Initiative des Umweltministers. Die Investition in eine Solaranlage ist damit so attraktiv wie nie."
Mit großer Zustimmung begrüßt auch der Bundesverband BioEnergie e.V. (BBE) die Erhöhung der Zuschüsse für Holzpelletsanlagen, Scheitholzvergaserkessel und Hackschnitzelanlagen um jeweils 50 Prozent im Marktanzeizprogramm des Bundes zur Förderung von erneuerbaren Energien im Wärmemarkt (MAP): "Wir erhoffen uns, dass die Erhöhung der Fördersätze kurzfristige Investitionsanreize und damit einen Nachfrageschub für die im Rahmen des MAP geförderten Biomasseanlagen auslöst, so dass die massiven Absatzrückgänge von bis zu 60 Prozent gegenüber 2006 bei Biomassefeuerungen zumindest teilweise kompensiert werden", so Helmut Lamp, Vorsitzender des Vorstandes des Bundesverband BioEnergie (BBE).
Die geänderte Richtlinie zum Marktanreizprogramm tritt morgen (am 2. August 2007) in Kraft. Antragsteller können ab sofort von dieser Regelung profitieren und ihre Anträge bei dem dafür zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle einreichen.
Im Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien stehen in diesem Jahr unverändert 213 Mio. Euro zur Verfügung. Besonders attraktiv ist die Förderung innovativer Anlagen, wie großer solarthermischer Anlagen zur Heizungsunterstützung, zur solaren Kühlung oder zur Bereitstellung von solarer Prozesswärme. Hierfür wird seit März 2007 das Dreifache der Basisförderung, also bis zu 210 Euro pro Quadratmeter Solarkollektorfläche, gewährt. Auch die KfW Bankengruppe stellt innerhalb ihres Förderprogramms für erneuerbare Energien für diese Technologien einen Tilgungszuschuss in Höhe von bis zu 30 Prozent der förderfähigen Investitionskosten zur Verfügung.
Weitere Informationen finden sich in den geänderten Richtlinien vom 25. Juli 2007
hier im Internet.