Nach wie vor stellen die Wahrnehmung unerwünschte Gerüche, durch immer dichtere Bebauung und die Nutzung neuer Baumaterialien und neuer Produktionsverfahren, ein Umweltproblem und eine besondere Herausforderung für die Fachwelt dar.
Etliche neue Erkenntnisse und interessante Untersuchungen zum Thema Gerüche in Innenraum- und Außenluft werden in der Veranstaltung vorgestellt.
Die Wahrnehmung unerwünschter Gerüche ist durch immer dichtere Bebauung und neue Produktionsverfahren zu einem ernst zu nehmenden Problem geworden. Allerdings unterliegen Geruchswahrnehmung und ihre Interpretation Schwankungen, sodass Methoden zur Standardisierung von Gerüchen zu einer nachvollziehbaren Beurteilung einer Geruchssituation benötigt werden.
Am 13. und 14. November veranstaltet das VDI Wissensforum die Tagung „Gerüche in der Umwelt – Innenraum- und Außenluft“ in Bad Kissingen, deren Ziel es ist, den heutigen Stand des Wissens und der Technik über Gerüche in Innenraum- und Außenluft zu vermitteln und Entwicklungen zu diskutieren. Besonders werden die Erfahrungen bei den Messverfahren der Außenluft in der Hinsicht diskutiert, ob sie für die Messung der Innenraumluft praktikabel sind.
Themen der Tagung sind die komplexe Geruchsmessung innen und außen, Prognosen von Geruchsimmissionen, wirkungsbezogene Interpretationen geruchsgeprägter Situationen, Fallstudien aus Industrie, Land- und Entsorgungswirtschaft sowie aus Innenräumen und schließlich die Diskussion über das Konfliktpotenzial von Gerüchen. Fachlich wird die Tagung von der Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN – Normenausschuss KRdL unterstützt.
Mitarbeiter der geruchsemittierenden Industrie, der Landwirtschaft und von Entsorgungsbetrieben, Hersteller und Nutzer von Bau- und Raumausstattungselementen, Lüftungseinrichtungen, Gutachter, Ingenieurbüros sowie Mitarbeiter von Behörden werden zu der Tagung erwartet.
Weitere Informationen zum Programm und Details zur Anmeldung finden sich
hier im Internet.