Bei vielen Häusern sind neben den Fenstern und Fassaden besonders die Dächer energetische Schwachstellen, durch die teuer erzeugte Wärme ins Nichts entschwindet und die Umwelt belastet.
Dämmmaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen, wie Hanf, eignen sich zur Dämmung des Daches sehr gut. Foto: ddp-direkt
Wer noch rechtzeitig vor der stufenweisen Einführung des Pflicht-Energieausweises die Energiebilanz seines Hauses verbessern will, sollte den Sommer nutzen und sich über staatliche Förderprogramme informieren. So vergibt etwa die
kfw Förderbank im Rahmen ihres "Programm 130" zur CO2-Gebäudesanierung unter bestimmten Voraussetzungen zinsgünstige Kredite oder sogar Zuschüsse für die energetische Sanierung nach der neuen Energieeinsparungsverordnung (EnEV).
Um bei der Dämmung des Daches die in der EnEV vorgeschriebenen Werte zu erreichen, eignen sich heute auch Dämmmaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen. Matten etwa aus Thermo-Hanf (
www.thermo-hanf.de) sind auch in der Verarbeitung angenehmer als Glas- oder Mineralwolle, da weder Hautjucken noch Reizungen der Haut zu befürchten sind. Nicht von ungefähr erlebt der Natur-Rohstoff gerade eine Renaissance als Ausgangsmaterial für Kleidung, Papier, Öl, Brenn- oder eben auch Dämmstoff. Denn Kulturhanf ist eine äußerst widerstandsfähige Pflanze, die komplett ohne chemische Schädlings- oder Unkrautbekämpfung gedeiht.
Damit kann der Bauherr sicher sein, dass keinerlei Emissionen im Dach "dicke Luft" hinterlassen. Das Naturmaterial ist im Gegenteil sogar atmungsaktiv und wirkt ausgleichend auf Raumklima und Luftfeuchtigkeit.