Niemand schaut gern in die Röhre, auch nicht beim PC. Flachbildschirme sind schick, schlank, flimmerfrei und benötigen im Vergleich zum herkömmlichen Röhrenmonitor bis zu 75 Prozent weniger Strom.
Die Grafik zeigt die Unterschiede des Stromverbrauchs bei Rechner und Bildschirm unter Berücksichtung der Einstellungen des Bildschirmschoners. Foto: Deutsche Energie-Agentur
Die Initiative EnergieEffizienz informiert, dass durch den Austausch eines alten Röhrenmonitors durch einen neuen energieeffizienten Flachbildschirm Stromverbrauch und Stromkosten gesenkt werden können. Ein 19 Zoll Flachbildschirm, der täglich drei Stunden genutzt wird, spart gegenüber einem Röhrenmonitor gleicher Größe rund 15 Euro Stromkosten im Jahr.
Noch mehr Strom wird gespart, wenn man seinen animierten Bildschirmschoner deaktiviert. Denn ein bewegter Bildschirmschoner schont weder den Bildschirm noch den Geldbeutel. Im Gegenteil - eine aufwändig, dreidimensional animierte Version kann den Prozessor und die Grafikkarte des Computers sogar maximal auslasten. Die Folgen: unnötiger Stromverbrauch und unnötige Kosten. Deshalb empfiehlt die Initiative EnergieEffizienz den Bildschirmschoner zu deaktivieren und die Einstellung: Monitor ausschalten, z.B. nach 5-10 Minuten Zeit der Nichtnutzung zu wählen.
Viele Computermonitore verfügen heute über einen Ausschalter, der das Gerät nicht wirklich abschaltet, sondern lediglich in einen Tiefschlafmodus versetzt, der Monitor zieht dann weiterhin Strom. Wer das vermeiden will, setzt eine schaltbare Steckdosenleiste ein. Schaltet man diese aus, werden alle angeschlossenen Geräte vollständig vom Stromnetz getrennt.