Das Bundesumweltministerium hat jetzt die Förderungsbedingungen für große Solarwärmeanlagen entscheidend verbessert. Mit sofortiger Wirkung ist die Anzahl solarer Großanlagen nicht mehr begrenzt. Die Solarwirtschaft erwartet ein steigendes Interesse an Solarheizungen in der Wohnungswirtschaft.
Immer mehr Hausbesitzer in Deutschland setzen auf die Kraft der Sonne, um fossile Rohstoffe und damit den eigenen Geldbeutel zu schonen. Jetzt hat das Bundesumweltministerium die Zuschüsse für Solarwärmeanlagen um 50 Prozent erhöht. Foto: BSW
Der „Innovationsbonus“ war für 2007 zuvor auf 100 große Solarheizungen limitiert. Nun wird er für alle neuen Solarwärmeanlagen gewährt, die bestimmte Mindesterträge mit Wärmemengenzählern nachweisen können. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel reagiert damit auf die steigende Solartechniknachfrage in der Wohnungswirtschaft. Im Rahmen einer Heizungssanierung können mit Hilfe der Solartechnik nach Angaben des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar) die Betriebskosten um bis zu 40 Prozent gesenkt werden. Anfang August wurden bereits die Förderzuschüsse für Eigenheimbesitzer um 50 Prozent verbessert.
Der BSW-Solar begrüßt die jüngste Förderaufstockung. Verbandsgeschäftsführer Carsten Körnig: „Jetzt erhalten Investoren neben attraktiven Förderkonditionen auch mehr Planungssicherheit. “Angesichts stetig steigender Heizkosten und einem Ölpreis auf Rekordniveau empfiehlt der BSW-Solar Wohnungsbaugesellschaften und Eigenheimbesitzern eine Heizungssanierung und in diesem Zusammenhang die Anschaffung einer Solarwärmeanlage. Körnig: „Die Investition in Solarwärmeanlagen zur Heizungsunterstützung und Trinkwassererwärmung ist attraktiv wie nie. Einmal installiert, liefern Sonnenkollektoren Wärme zum Nulltarif, quasi als Heizungs-Flatrate.“
Im Rahmen des Innovationsbonus gewähren das Bundesamt für Wirtschaft und die KfW Förderbank zusätzlich zur Grundförderung erhöhte Investitions- und Tilgungszuschüsse zu zinsgünstigen Darlehen, die bis zu 30 Prozent der förderfähigen Nettoinvestitionskosten ausmachen. Über die Förderkonditionen informiert kostenlos der Internetratgeber
www.solarfoerderung.de, den der BSW-Solar gemeinsam mit Unterstützung der KfW Bankengruppe betreibt.