Das sonnige Herbstwetter der vergangenen Tage hat den Nutzern von Solarwärmeanlagen zum Heizen um zur Brauchwassererwärmung einen entspannten Start in die Heizsaison beschert.
Solarwärmeanlagen sind besonders in den Übergangszeiten im Herbst und im Frühjahr effektiv. Foto: BUSO
„In den Übergangszeiten im Herbst und im Frühjahr laufen Solarwärmeanlagen besonders effektiv“, erklärt Inna Tereschenko, Vorstandsvorsitzende der BUSO Bund Solardach eG. Zum einen werde die Sonnenenergie für die Heizung und zum Duschen kostenlos zur Verfügung gestellt. Es werden also effektiv Brennstoffkosten gespart. Zum anderen sorgen der solare Schichtenspeicher und eine intelligente Steuerung und Regelung unserer Anlagen dafür, dass die konventionelle Heizung erst in dem Moment einspringt, wenn die Kraft der Sonne nicht mehr ausreicht. „Wie bei der grünen Welle im Verkehr regeln wir unsere Anlagen so, dass die Solarenergie immer Vorfahrt hat“, erklärt die Vorstandsvorsitzende.
Das für die Übergangszeiten so typische Stop-and-go der konventionellen Heizkessel mit vielen Brennerstarts und kurzen Brennerlaufzeiten kann so vermieden werden. Auch hier sorgt der Vergleich mit dem Straßenverkehr für die einleuchtende Erklärung. „Viele Starts und kurze Laufzeiten sorgen beim Auto wie beim Heizkessel für vorzeitigen Verschleiß, verstärkten Schadstoffausstoß und hohen Verbrauch“, so Inna Tereschenko. „Mit einem solaren Heizsystem schicken wir die konventionelle Heizung quasi auf eine lange, entspannte Tour auf der Landstraße. Nach Berechnungen unserer Techniker kann allein durch die Kesseloptimierung zusätzlich bis zu 20 Prozent Heizenergie gespart werden. Gerade vor dem Hintergrund der Rekordölpreise der vergangenen Tage ist eine solare Heizung also absolut sinnvoll“, so Inna Tereschenko.