Lufthygiene stellt sehr vielfältige Anforderungen an die Klimatechnik, wie die umfangreichen Vorträge und Diskussionen des 1. Deutschen Forums für Innenraumhygiene gezeigt haben.
Regelmäßige Wartung und Hygieneinspektionen gewährleisten die Anforderungen an die Lufthygiene. Auf Wunsch übernimmt das Serviceteam von Menerga diese Aufgaben. Foto: Menerga
Das 1. Deutsche Forum Innenraumhygiene im Oktober in Bochum bot mit einem umfangreichen Vortrags- und Ausstellungsprogramm ein wichtiges Informationsforum für Architekten, Planer und Verarbeiter. Das Spektrum des Kongresses umfasste die Themen Luft, Wasser, Reinigung, Schimmel, Bauprodukte und Arbeitsschutz. Der Hersteller von Zentralklimageräten Menerga aus Mülheim an der Ruhr, der ebenfalls zu den ausstellenden Firmen gehörte, informierte das Fachpublikum über die Möglichkeiten, den hygienisch einwandfreien Betrieb von Lüftungs- und Klimaanlagen sicher zu stellen.
Wie in den Vorträgen ausgeführt, stellt die Lufthygiene sehr vielfältige Anforderungen an die Klimatechnik. Zum einen gibt es unterschiedliche Schadstoffbelastungen der Außenluft wie Abgase, Pollen, Keime oder Geruchsstoffe, die je nach Anwendung entfernt werden müssen. Zum anderen kann auch die Abluft aus den Innenräumen verschiedene Belastungen aufweisen. Oft sind das hohe Luftfeuchtigkeiten, wie sie in Schwimmhallen oder medizinischen Heilbädern auftreten. Es können aber auch Keime und andere Schadstoffe sein, die eine Luftführung innerhalb des Zentralklimageräts erfordern, die eine Durchmischung mit der Zuluft – beispielsweise bei einem Stromausfall – sicher verhindert. Vor allem bei Krankenhäusern spielt das eine wichtige Rolle, weil die Abluft in nicht unerheblichem Maß mit Keimen und Schadstoffen wie Desinfektions- oder Narkosemitteln belastet sein kann.
"Unsere Zentralklimageräte haben verschiedenartige Prüfungen durch unabhängige Institute absolviert und entsprechende Gutachten wie das Konformitätszertifikat gemäß VDI-Richtlinie 6022 Teil 1 liegen vor", erklärt Dr. Jürgen Röben, Geschäftsführer von Menerga. "Ebenso wichtig für unsere Kunden sind aber auch die Möglichkeiten durch unsere hochflexible Fertigung, bei der praktisch jedes Gerät ein Unikat ist, das auf die Kundenbedürfnisse optimal ausgerichtet ist. Das ermöglicht die Einhaltung genau definierter Anforderungen, wie sie zum Beispiel die DIN 1946 für raumlufttechnische Anlagen in Krankenhäusern vorschreibt, aber auch beliebige andere technische Ausstattungen, die mit dem Betreiber und seinem Planer gemäß der projektbedingten Anforderungen vereinbart werden." Darüber hinaus gewährleiste die Lieferung der Geräte als Komplettpakete mit Steuerung und Regelung eine optimale Energieeffizienz.