Die effiziente Nutzung vorhandener Energieträger, die Einführung neuer umweltschonender und energiesparender Technologien sowie neue Formen der Energieerzeugung und -verteilung werden aufgrund des steigenden Energieverbrauches, knapper werdender Ressourcen und Klimaschutzgründen immer wichtiger.
Eine Option für höhere Energieeffizienz im Ein- und Zweifamilienhausbereich ist die dezentrale Stromerzeugung, über deren aktuellen Stand sich fast 110 Teilnehmer bei der ASUE-Fachtagung „Wärme und Strom im Haus umweltschonend selbst erzeugen“, die am 28. September 2007 gemeinsam mit der erdgas schwaben gmbH in Augsburg durchgeführt wurde, informiert haben.
Schon heute ist die dezentrale Stromerzeugung mit Klein-BHKW, die nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung arbeiten, realisierbar. Diese Geräte übernehmen neben der Stromproduktion auch die Heizfunktion und die Erwärmung von Brauchwasser. Dadurch erreichen sie eine höhere Energieausnutzung als bei der getrennten Erzeugung von Strom und Wärme. Zusätzlich zu den bereits verfügbaren Systemen stehen jetzt auch Geräte kleinerer Leistung - so genannte Strom erzeugende Heizungen - vor der Markteinführung. Entwickelt werden diese Geräte auf Basis verschiedener Prinzipien, zum Beispiel interner bzw. externer Verbrennungsmotoren, oder aber Dampfexpansion.
Über diese Themen informierten die Referenten der ASUE- Fachtagung im September. Die Veranstaltung hatte sich in erster Linie an Energieberater, Installateure, Planer, Architekten sowie Mitarbeiter von Versorgungsunternehmen gerichtet und informierte diese über die technischen und wirtschaftlichen Anforderungen an Strom erzeugende Heizungen, den Entwicklungsstand und die aktuelle Verfügbarkeit dieser Geräte in Deutschland.
Jetzt ist der Tagungsband zur ASUE-Fachtagung „Wärme und Strom im Haus umweltschonend selbst erzeugen“ erschienen. Beiträge wie „Strom erzeugende Heizungen – kleine Heizsysteme für Ein- und Zweifamilienhäuser“ von Prof. Dr. B. Thomas, „Auslegung, Genehmigung und Einbindung von Strom erzeugenden Heizungen“ von E. Schulz und weitere Artikel sind in dem Tagungsband
hier im Internet nachzulesen.