Wie gestaltete sich die aktuelle Entwicklung der Rohölimporte gegenüber der des Vorjahres, wie entwickelte sich der Preis und welches sind die wichtigsten Lieferländer? Der monatliche Blick auf das Öl gibt die Antworten.
Die Aufteilung der im Dezember 2007 insgesamt eingeführten 9.196 Mio Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland.
Im Dezember 2007 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 9,2 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 1,6% weniger als ein Jahr zuvor (9,3 Millionen Tonnen). Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze betrug im Dezember 460,84 Euro und lag damit um 33,8% über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (344,38 Euro). Gegenüber November (467,33 Euro) ist der Grenzübergangspreis um 1,4% gesunken. Die deutsche Rohölrechnung belief sich im Dezember auf 4,2 Milliarden Euro und lag damit um 1,02 Milliarden Euro höher als im Vorjahresmonat.
Im Vergleich des Jahres 2007 mit dem Vorjahr
- sanken die Rohöleinfuhren um 2,5% von 109,4 auf 106,7 Millionen Tonnen;
- fiel die deutsche Rohölrechnung im aktuellen Zeitraum mit 41,6 Milliarden Euro um 88 Millionen Euro höher aus;
- lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl aktuell mit 389,67 Euro (vorher 379,09 Euro) im Schnitt um 2,8% höher.
Die 5 wichtigsten von insgesamt 29 Lieferländern waren im Jahr 2007 die Russische Föderation (33,9 Millionen Tonnen), Norwegen (16,8 Millionen Tonnen), Großbritannien (13,6 Millionen Tonnen), Libyen (10,9 Millionen Tonnen) und Kasachstan (7,9 Millionen Tonnen). 28,5% der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen; 19,8% wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.