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News vom 29.02.2008

Transportable Helfer bei engen Terminen

Im Markt für mobile Heizzentralen stehen die transportablen Wärmespender von Hotmobil in der Pole-Position. Die Palette reicht von der transportablen Elektroheizung mit 22 kW über die mobilen Heizzentralen in allen Leistungsbereichen bis zur Container-Heizzentrale mit 2.500 kW Heizleistung.

Beispiel einer mobilen Heizzentrale. Fotos: Hotmobil
Beispiel einer mobilen Heizzentrale. Fotos: Hotmobil
Die kleinen mobilen Heizgeräte liefern eine Leistung von 22 kW.
Die kleinen mobilen Heizgeräte liefern eine Leistung von 22 kW.
Sind Heizleistungen bis 2500 kW notwendig, kommen Container-Heizzentralen zum Einsatz.
Sind Heizleistungen bis 2500 kW notwendig, kommen Container-Heizzentralen zum Einsatz.
Fabio Doriguzzi  - Geschäftsführender Gesellschafter.
Fabio Doriguzzi - Geschäftsführender Gesellschafter.
SHK- und Elektro-Fachbetrieb Bechert GmbH & Co. KG (Bayreuth) – hier beim Einsatz der kompakten Hotboy-Mobilheizung im Ärztehaus in Nürnberg.
SHK- und Elektro-Fachbetrieb Bechert GmbH & Co. KG (Bayreuth) – hier beim Einsatz der kompakten Hotboy-Mobilheizung im Ärztehaus in Nürnberg.
Eine mobile Heizzentrale im Einsatz.
Eine mobile Heizzentrale im Einsatz.
Das Einsatzgebiet mobiler Heizzentralen beschränkt sich inzwischen bei weitem nicht mehr nur auf Notfalleinsätze. Mit Entwicklungen wie der fahrbaren Elektroheizung Hotboy bietet das Unternehmen besonders dem SHK-Fachhandwerk schnell einsetzbare Lösungen. Auf der SHK Essen kann man sich vor Ort in Halle 3 , Stand 301 ausführlich über das umfangreiche Produkt- und Dienstleitungsangebot Hotmobils informieren.

Transportable Heizgeräte wurden ursprünglich für die Notfallversorgung mit Heizwärme konzipiert. SHK-Fachbetriebe bewahren damit ihre Kunden vor eiskalten Wochenenden, bis das notwendige Ersatzteil für die Heizungsanlage eingetroffen ist. Doch der Einsatzbereich der mobilen Wärmespender erstreckt sich zunehmend auch auf Anwendungen wie Estrichtrocknung oder Baustellenheizung.

Fahrbare 22 kW-Elektroheizung nicht nur für Notfälle

Der SHK- und Elektro-Fachbetrieb Bechert aus Bayreuth setzte zum Trocknen des Estrichs im Umbau eines Ärztehauses in Nürnberg zwei mobile Elektroheizgeräte von Hotmobil ein. "Ein installiertes Heizsystem wäre zwar vorhanden gewesen, doch die große Kesselanlage bot durch den relativ geringen Wärmebedarf nicht die notwendige Regelgenauigkeit für den sensiblen Auf- und Abheizprozess", begründet Alexander Teufel von der Firma Bechert Elektro, Sanitär, Klima den Einsatz der kompakten Hotboy-Mobilheizung. Zum Auftragsumfang des rund 300 Mitarbeiter zählenden Unternehmens an diesem Objekt gehört deshalb auch die Miete einer mobilen Heizung, mit der die rund 150 m² Estrichfläche mit genau einstellbaren Temperaturen getrocknet werden können. Das Heizgerät ist auf einer Transportkarre montiert und lässt sich damit leicht an den jeweiligen Einsatzort bringen. "Das transportable Heizgerät wurde uns von Hotmobil steckerfertig angeliefert. Nach dem Anschließen der mitgelieferten Verbindungsschläuche musste nur noch befüllt und entlüftet werden, dann war das Gerät sofort betriebsbereit", sagt Teufel. Mit einem einstellbaren Leistungsbereich von 14,4 bis 21,5 kW (22 kW Nennleistung) liefert die mobile Elektroheizung auch genügend Energie für einen größeren Wärmebedarf.

Auftragnehmer muss nicht mehr mit halbfertiger Anlage heizen

SHK-Fachhandwerksunternehmen stehen häufig vor der Notwendigkeit, mitten im Bauablauf eine betriebsbereite Heizungsanlage bereitstellen zu müssen. "Es muss jetzt geheizt werden können", bekommen die Auftragnehmer immer wieder von Bauleitern zu hören, obwohl um den Heizraum herum oft noch Rohbauzustand herrscht. Daraus kann sich jedoch eine zweifelhafte Gewährleistungsfrage ergeben: Der Auftrag über den Bau einer Heizungsanlage kann noch nicht vollständig abgeschlossen werden, so dass auch noch keine Abnahme erfolgen kann. Unter Umständen beheizt der ausführende Fachbetrieb die Baustelle auf eigenes Risiko, falls der vorzeitige provisorische Anlagenbetrieb Schäden verursacht, die später als Mängel ausgelegt werden. In größeren Gebäuden scheitert die teilweise Bauheizung mitunter auch daran, dass der Heizkessel wie im vorgenannten Objektbeispiel die erzeugte Wärme nicht ausreichend abgeben kann.

Für den schnellen Einsatz als Baustellenheizung, zur Estrichaustrocknung, bei einer Heizungsstörung oder beim Kesseltausch hat Hotmobil die transportable Elektroheizung Hotboy entwickelt. Der anschlussfertige, elektrisch beheizte Kessel wird komplett mit elektrischen und hydraulischen Anschlussleitungen bereitgestellt. Nach Informationen des Anbieters ist der Hotboy die einzige Elektroheizung mit einer Leistung von 22 kW. Zur Inbetriebnahme ist lediglich eine Hauptstromversorgung (400 V / 32 A, Anschluss mit CEE-Stecker) erforderlich. Durch einen zweistufigen Thermostat für die interne Temperatursteuerung kann die Heizleistung dem tatsächlichen Wärmebedarf angepasst werden. Zur Versorgung von Fußbodenheizungen verfügt Hotboy über einen einstellbaren Thermostaten, der einen Temperaturbereich von 0 bis 90 °C abdeckt. Der Kessel ist für die Ansteuerung eines indirekt beheizten Warmwasserspeichers vorverkabelt, so dass eine Brauchwasser-Vorrangschaltung möglich ist. Über einen optionalen Hydraulikbausatz kann je nach dessen Ausführung ein Speicher oder ein zweiter Heizkreis mit versorgt werden. Bei Firma Bechert wird derzeit geprüft, ob sich die Anschaffung von Hotboy-Mobilheizgeräten für die Bereiche Heizung und Kundendienst lohnen würde. Alexander Teufel hat diesbezüglich nur Bedenken, wenn die praktischen Wärmespender auf der Baustelle längere Zeit unbeaufsichtigt gelassen werden – sie könnten unversehens abhanden kommen. "Den Hotboy würde ich sicherheitshalber an einem Betonpfeiler anketten", sagt Teufel.

Marktführer sieht weiteres Ausbaupotenzial

Von der Notfall-Heizung auf Rädern zum führenden Wärme-Dienstleistungsunternehmen mit flächendeckender Versorgung und schneller Einsatzbereitschaft hat sich die Hotmobil Deutschland GmbH entwickelt. Mit Pioniergeist und Innovationskraft setzte das Unternehmen mit Sitz im südwestdeutschen Gottmadingen vor 15 Jahren mit mobilen Heizzentralen neue Maßstäbe in der Sanierung bestehender Heizungsanlagen. Das derzeitige Filialnetz mit eigenen Niederlassungen in Gelsenkirchen, Hamburg, Frankfurt, Heilbronn und München sowie weiteren technischen Stützpunkten in Bielefeld, Dortmund, Düsseldorf, Köln, Aachen, Mönchengladbach, Kassel und Koblenz bietet eine schnelle Verfügbarkeit, ein Selbstabhollager für Kleingeräte wie die mobile Elektroheizung und betreut die Kunden vor Ort mit eigenem, geschulten Fachpersonal.

Die Redaktion traf sich zu einem Gespräch mit Fabio Doriguzzi, dem Geschäftsführer der Hotmobil Deutschland GmbH:

Redaktion: Bei Heizungsanlagen nach modernem technischen Standard sollten Totalausfälle die Ausnahme sein, und selbst dann ist die Beschaffung von Ersatzteilen durch die Logistik von Geräteherstellern und dem Großhandel im Regelfall eine Sache von etwa 24 Stunden. Trotzdem wächst das Unternehmen Hotmobil stetig weiter. Worauf führen Sie den Erfolg Ihres Unternehmens und den laufenden Bedarf an schnell einsetzbaren Lösungen zur Überbrückung der Wärmeversorgung zurück?

Fabio Doriguzzi: "Tatsächlich ist der Einsatz mobiler Heizzentralen dort, wo es um die Aufrechterhaltung der Wärmeversorgung bei ausgefallenen Anlagen geht, etwas in den Hintergrund gerückt. Für diesen Zweck sind heute insbesondere schnell greifbare Lösungen in Leistungsbereichen wie für Einfamilienhäuser oder kleinere Wohnanlagen gefragt, zum Beispiel das transportable Heizgerät Hotboy. Damit stehen dem Heizungs-Fachhandwerk Möglichkeiten zur Verfügung, um im Notfall die Versorgung mit Heizwärme und Warmwasser schnell wiederherzustellen. Dagegen werden unsere mobilen Heizzentralen, die Hotmobil zum Inbegriff der Mobilheizung gemacht haben, vorwiegend dort eingesetzt, wo ganze Heizungsanlagen von Grund auf neu gebaut werden. Bedenken Sie dabei nur den Bestand an veralteten Heizungsanlagen und die zunehmenden energetischen Sanierungsmaßnahmen. Die Installationsarbeiten ziehen sich dann häufig über zwei oder vier Wochen hin, unter Umständen noch länger. So kann eine umfassende Heizungssanierung abgewickelt werden, ohne dass die Wärme- und Brauchwasserversorgung im geringsten beeinträchtigt wird. Dies ist besonders bei großen Wohnanlagen oder bei Objekten wie Krankenhäusern von Bedeutung."

Redaktion: Wie wird der Einsatz der mobilen Heizzentralen bei fünf Standorten von Süd bis Nord organisiert? Und wodurch wird die nötige Betriebssicherheit erreicht?

Fabio Doriguzzi: "Zunächst wird jede Anfrage, die über unsere Service-Hotline eingeht, von unserem Hauptsitz in Gottmadingen bearbeitet. Von dort aus erfolgt auch die gesamte Abwicklung und Koordination. Aus Sicht unserer Kunden betrachten wir als entscheidend, dass der Auftraggeber einen kurzen Draht zu einem ständig erreichbaren Ansprechpartner hat und für ihn der Organisationsaufwand minimal ist. Anlieferung, Aufstellung und Inbetriebnahme leistet Hotmobil mit eigenem Fachpersonal, das vor Ort auch den Verantwortlichen des Auftraggebers in die Bedienung der Mobilheizzentrale einweist. Darüber hinaus bieten wir einen Störungsdienst, der rund um die Uhr verfügbar ist. Denn häufig werden mobile Heizzentralen eben aus dem Grund eingesetzt, weil die Nutzung des Gebäudes keine Unterbrechung der Wärmeversorgung erlaubt. Bei diesbezüglich sensiblen Einsätzen ist zusätzlich eine Fernüberwachung möglich. Sollte eine Störung auftreten, sendet die Anlage mittels Datenfernübertragung eine SMS direkt auf das Mobiltelefon des zuständigen Servicetechnikers. Damit kann bei Hotmobil die geforderte Sicherheit gleich mitgemietet werden."

Redaktion: Es ist aber doch anzunehmen, dass Hotmobil eine zuverlässige Überbrückung der Heizwärmeversorgung leisten will, ohne dabei selbst zum Notfall zu werden. Wie sieht die Technik in den Anhängern aus, die mit ihrer auffälligen Aufmachung vor dem Kellerfenster des Heizraums stehen?

Fabio Doriguzzi: "Als Planer und Hersteller setzen wir modernste Heiztechnik und die zugehörigen Komponenten nach neuestem technischen Standard ein. Hinter den Hecktüren unserer Mobilheizzentralen sehen Sie ausschließlich Produkte von führenden deutschen Markenherstellern. Ganz bewusst investieren wir dazu auch in neue Technologien, um unserer Position als Marktführer gerecht zu werden und auch in Zukunft weiter zu wachsen. Die neueste Innovation ist das Pelletsmobil, eine mobile Holzpellet-Heizungsanlage bis 70 kW Leistung. Unser Unternehmen hat ein flächendeckendes Filialnetz aufgebaut, sich laufend den Bedürfnissen des Marktes angepasst und ist in der Lage, für jeden Anwendungsfall die passende Lösung bereitzustellen, um die Wärmeversorgung überbrücken zu können – von der transportablen Elektroheizung bis zur Container-Heizzentrale. Inzwischen können wir auf fünfzehn Jahre Kernkompetenz in der professionellen Behandlung von Notfällen bei unvorhergesehenen Versorgungsausfällen bauen. Immer häufiger sind unsere Mobilheizzentralen und transportablen Heizgeräte aber auch für den planmäßigen Einsatz gefragt."

Redaktion: Welche planmäßigen Einsätze sind damit gemeint?

Fabio Doriguzzi: "Nehmen Sie als Beispiel Estrichtrocknung oder Baustellenheizung: Im Bau wird Wärme benötigt, aber die Heizungsanlage kann noch nicht in Betrieb gesetzt werden, oder es fehlt zum Beispiel noch der Gas-Hausanschluss. Der Bauablauf aber verlangt heute kurzfristiges Agieren ohne lange Vorlaufzeiten. Diese Situation haben Sie als Fachhandwerksbetrieb bei Großobjekten ebenso wie beim Einfamilienhaus. Mit der mobilen Elektroheizung Hotboy – zum Mieten oder Kaufen - steht zum Beispiel eine flexibel einsetzbare Lösung zur Verfügung. Damit können sich Handwerksunternehmen durch die Zusammenarbeit mit Hotmobil bei ihren Auftraggebern hervorheben. Die Mobilheizung ist damit nicht mehr nur rein für den Notfall da, sondern hilft auch, Ausführungstermine einzuhalten und die Arbeiten ohne außerplanmäßige und zeitintensive Aktionen dem Bauablauf anzupassen."

Hotmobil

Hotmobil-Heizzentralen stehen in den Leistungsbereichen von 40 bis 2.500 kW zur Verfügung.

Darüber hinaus bietet Hotmobil auch kleinere transportable Heizzentralen an.

Einige Beispiele:
  • Hotfix: Mobile Kleinheizzentralen von 40-105 kW
  • Hotboy: Mobile Elektroheizungen von 3 bis 22 kW
  • Aquamobil: Transportable Durchlauferhitzer bis 100 kW
  • Dampfmobil: Mobile Dampfanlagen bis 1.500 kg/h
  • Pelletsmobil: Mobile Pelletsanlagen bis 70 kW

Auf der SHK Essen kann man sich vor Ort in Halle 3 , Stand 301 ausführlich über das umfangreiche Produkt- und Dienstleitungsangebot Hotmobils informieren.
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