Die IFH/Intherm will innovative Impulse für die Top-Themen der gesamten SHK-Branche ermöglichen. Der diesjährige Messeschwerpunkt liegt auf den Erneuerbaren Energien.
Besucherandrang auf der letzten IFH Nürnberg.
Die IFH/Intherm verzeichnet weiteres und kontinuierliches Wachstum. So übertrifft jetzt schon die Netto-Hallenfläche von 37.000 m² (Stand: Ende 2008) den Endstand der IFH/Intherm 2006 (35.200 m²). Fast 600 Aussteller werden in acht Hallen des Messezentrums Nürnberg die neuesten Produkte der Branche präsentieren. Dabei bietet die deutsche SHK-Regionalmesse Nr. 1 dem Handwerker, Architekten, Fachplaner oder Ingenieur – die Quote der Fachbesucher lag im Jahr 2006 bei 94 % – einen kompakten Marktüberblick. Das große Plus der IFH/Intherm: sie zeigt für den Fachbesucher die gesamte Breite der SHK-Branche. Neben energieeffizienten Klima- und Lüftungstechnologien werden im Sanitärbereich zukunftsorientierte Lösungen für die Trinkwasser- und Regenwassernutzung genauso präsentiert, wie die funktionelle Einrichtung für jedes Badezimmer. Hier werden nicht nur das Bad für jeden Platzbedarf, sondern auch „barrierefreie“ Bädertechniken gezeigt.
Erneuerbare Energien sind der Messeschwerpunkt 2008 Die Heizungstechnik steht im Jahr 2008 ganz im Zeichen der Erneuerbaren Energien. Bei diesem Messeschwerpunkt verzeichnet die GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH, die Durchführungsgesellschaft der IFH/Intherm, einen Zuwachs der Ausstellungsfläche um 40%. Angesichts der Klimadebatte, der hohen Energiepreise, des Gebäudeenergieausweises und der Regelungen in der Energieeinsparverordnung (EnEV) versprechen die Regenerativen Energien für die SHK-Branche ein gehöriges Marktpotenzial. So werden auf der Nürnberger Fachmesse für Sanitär, Heizung, Klima beispielsweise klassische Heizsysteme – auch bei diesen spielt die Energieeffizienz eine herausragende Rolle – gezeigt, die mit alternativen Energien und Techniken ergänzt und kombiniert werden können. Insgesamt überzeugt die Fachmesse mit einem umfangreichen Angebotsportfolio in diesen Zukunftstechnologien. Dieses reicht von der Nutzung der Sonnenenergie über Wärmepumpen oder Pelletheizungen bis hin zu Biomasseanlagen oder Blockheizkraftwerken.
Im Rahmenprogramm ist „grüne“ Energie Trumpf Die Erneuerbaren Energien ziehen sich nicht nur auf Produktseite wie ein roter Faden durch die IFH/Intherm, sondern stehen auch beim Rahmenprogramm im Mittelpunkt. So widmet sich das Zukunftsforum SHK (Halle 8), messetäglich von 10 bis 16 Uhr, besonders diesem Thema. Des Weiteren drehen sich die Expertenvorträge um Klima- und Lüftungstechnik sowie Trinkwasserhygiene.
Auch die Beteiligung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) an der IFH/Intherm, die als einzige deutsche Messe 2008 in das BMWi-Sonderprogramm „Exportinitiative Erneuerbare Energie“ aufgenommen worden ist, steht im Zeichen der Ökoenergie. Am Stand des BMWi in Halle 7 A präsentieren Experten die Leistungsfähigkeit der deutschen Technologien im Erneuerbaren-Energiesektor und informieren ferner in Vorträgen über Energieeffizienz und staatliche Förderprogramme.
Ergänzt werden diese Informationsveranstaltungen durch das Forum für Klempner und Spengler. Im CCN Ost erfährt der Fachbesucher am Freitag, den 18. April 2008 von 14 bis 16 Uhr alles Wissenswerte über Metalldach und –fassade.
Die SHK Fachverbände Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen suchen gemeinsam mit der GHM den Solarkönig 2008. Ausgezeichnet wird der Betrieb, der im Jahre 2007 die meisten solarthermischen Anlagen installiert hat. Bewerbungen sind hierfür noch bis zum 29. Februar 2008 beim Fachverband SHK Bayern möglich.
Der Branchentreffpunkt für den Profi Eine klare Hallenaufteilung lässt die IFH/Intherm zu einer „Messe der kurzen Wege“ werden. Da sich die Anbieter aus den jeweiligen Bereichen Sanitär, Heizung und Klima – alle Branchenführer sind in Nürnberg vertreten – konzentriert und in räumlicher Nachbarschaft befinden, kann sich der Fachbesucher gezielt bei den Ausstellern informieren und die Angebote miteinander vergleichen. Die Fachbesucher schätzen gerade diese Mischung aus fachlicher Breite und anwenderorientiertem Angebot.
Um sicherzustellen, dass die Aussteller alle wichtigen Besucherzielgruppen erreichen, wird die IFH/Intherm an den ersten drei Tagen – von Mittwoch bis Freitag – wieder von 9 bis 18 Uhr geöffnet sein und am Messesamstag von 9 bis 16 Uhr. Die Tageskarte kostet an den Tageskassen 16 Euro, am Samstag 10 Euro.