Moderne Ölheiztechnik spart Energie, schont daher Umwelt wie Haushaltsbudget – und steigert den Wert einer Immobilie. Für die Besitzer veralteter Heizanlagen ist die Heizungsmodernisierung also ein lohnendes Investment. Je früher sie einen modernen Ölheizkessel anschaffen, umso eher können sie von der Energieersparnis profitieren. Auch wenn das Bankkonto eines Altanlagenbesitzers im Augenblick nicht die benötigte Summe ausweist, braucht er trotzdem nicht auf eine Umwelt schonende und Energie sparende neue Ölheizung zu verzichten. Denn oftmals liefert der Heizungsfachhandwerker die passende Finanzierung gleich mit.
So bieten derzeit einige Heizgerätehersteller über das Handwerk eine Modernisierungsfinanzierung zu günstigen Konditionen an. Mit einem effektiven Jahreszins ab 3,99 Prozent erleichtert zum Beispiel der "Energiesparkredit" eines führenden deutschen Markenproduzenten die Modernisierung beachtlich. Er ist maßgeschneidert für private Kunden. Zudem beschränkt ein unkompliziert auszufüllender "Energiesparkredit-Scheck" die Formalitäten auf ein Minimum.
Mancherorts offerieren auch regionale Servicegemeinschaften von Heizungshandwerk und Mineralölhandel in Zusammenarbeit mit einer örtlichen Bank eine Modernisierungsfinanzierung zu verbilligten Konditionen. Gemeinsam ist allen Angeboten: Sie rechnen sich in der Regel trotz der anfallenden Zinsen.
Günstige Darlehen oder sogar Direkt-Zuschüsse für die Heizungssanierung lassen sich zudem über verschiedene staatliche Förderprogramme nutzen. Auch hier bewegen sich die Zinssätze weit unter dem üblichen Marktniveau. Einen ersten Überblick über die aktuellen Fördermöglichkeiten erhalten Interessenten auf den Internetseiten des Instituts für wirtschaftliche Oelheizung e.V. (IWO):
www.iwo.de Als Alternative zur klassischen Finanzierung halten einige Gerätehersteller attraktive Leasing- und Mietmodelle bereit. Sie eignen sich zumeist für größere Heizanlagen ab einem Investitionsvolumen von 50 000 DM und richten sich vornehmlich an Wohnungsbaugesellschaften, kommunale Träger und Industriebetriebe.
Für größere Gebäude, zunehmend aber auch für kleinere Wohneinheiten, stellt sich das Wärmecontracting als weitere interessante Modernisierungs-Variante dar. Dabei übernimmt der Contractor die komplette Finanzierung, die Installation, den technischen Service und die Brennstoffversorgung der neuen, Umwelt schonenden Ölheizung. Der Kunde bezieht – und bezahlt – nur noch die benötigte Wärme, ohne selbst in die neue Heizanlage investieren zu müssen. Bundeswirtschaftsminister Werner Müller bewertet diese Wärmedienstleistung als ein "Rezept zur Versöhnung von Ökonomie und Ökologie."