Weiteres Wachstum konnte die diesjährige SHK-Regionalmesse in Nürnberg verezeichnen.
Kurz vor Messestart werden noch einmal die Ausstellungsstücke, wie hier bei Villeroy & Boch, poliert.
Der Besucheransturm auf der IFH/Intherm hat begonnen.
Die erneuerbaren Energien, wie hier in Halle 7A, zogen reichlich Besucher an.
Die ausführlichen Beratungsmöglichkeiten direkt am Produkt, wurden wie hier bei HZ allerorts genutzt.
Außergewöhnliche Produkte standen immer wieder im Interesse der Besucher.
Hier und da bleibt auch etwas Zeit mal für ein Schwätzchen.
Im schillernden Look präsentieren Die Hansa-Mädels die Hansaclear- Brausen.
Auf dem SenerTec-Stand ließen sich viele den Dachs ausführlich erläutern.
Auch die Kunst fand ihr Plätzchen in Nürnberg.
Der SYR-Protect regte zur Diskussion unter den Fachbesuchern an.
Auf einer Messe bietet sich die gute Gelegenheit das Produkt auch wirklich live zu testen
und anzufassen.
Auf der IFH freuten sich (v.l.n.r) Bruno Schliefke, Alexander Kessel und Michael von Bock und Polach nach der Unterzeichnung der Gewährleistungsvereinbarung des ZVSHK mit dem Unternehmen Kessel.
Ebenfalls nutzte man die IFH um das neuste Mitglied der Handwerkermarke, Aeroline Tube Systems, in den Reihen aufzunehmen. (v.l.n.r) ZVSHK-Hauptgeschäftsführer Bock von Polach, ZVSHK Präsident Schliefke, Aerololine-Geschäftsführer Baumann und Präsident des Fachverbandes Bayern Obermeier.
Als großen Erfolg werteten Aussteller, Besucher und Messeveranstalter den Verlauf der 17. SHK-Regionalmesse in Nürnberg. Sie diente Ausstellern und fast 51.000 Fachbesuchern vier Tage lang als wichtige Kommunikationsplattform der Branche im Süden. Insgesamt konnte die Regionalmesse in allen Bereichen kontinuierlich wachsen, nicht nur bei den Besucherzahlen. Die Zahl der Aussteller stieg auf 652, eine zunehmende Internationalisierung der Messe zeigt sich darin, dass diese Aussteller aus 19 verschiedenen Ländern kamen. In den acht Ausstellungshallen wurde insgesamt eine Fläche von 38.200 m2 belegt. Das ist ein Zuwachs von 8,6 Prozent gegenüber der vorherigen IFH, da präsentierte sich die Branche auf 35.200 m2. Im Jahr 2006 hatte die Messe 49.100 Besucher und 580 Aussteller gezählt. Auch die Quote der Fachbesucher konnte noch etwas gesteigert werden. Sie lag in diesem Jahr nach Angaben eines unabhängigen Marktforschungsinstituts bei 95 Prozent, gegenüber 2006, da waren es 94 Prozent.
Erneuerbare Energien - der Schwerpunkt des BranchentreffsBereits auf der vor kurzem in Essen stattgefundenen SHK waren erneuerbare Energien das Top-Thema. So auch in Nürnberg auf der IFH/Intherm. Umschalten auf Klimaschutz hieß es auch im Rahmen der IFH/Intherm insbesondere in den Heizungshallen. Steigende Energiepreise und wachsendes Umweltbewusstsein bringen einen „Run“ auf die erneuerbaren Energien mit sich. Auch in Nürnberg lag der Fokus klar bei den regenerativen Energien. Das zeigt sich auch darin, dass allein in den Bereichen Bioenergie, Geothermie und Solar die Ausstellungsfläche um 40 Prozent zugenommen hat. Einen weitreichenden Überblick über Technik und Trends konnten sich Fachhandwerker, Fachgroßhändler, Planer, Ingenieure und Architekten daher auf der Regionalmesse vor Ort sehr gut verschaffen. Die Stände der Aussteller, deren Produkte gemeinsam die ganze Palette erneuerbare Energien aus Sonne, Holz und Erdwärme abdeckten, wurden von den Besuchern stark frequentiert.
Von Interesse war aber auch das Zusammenspiel klassischer und alternativer Heizsysteme, wie beispielsweise die Brennwerttechnik in Kombination mit solarer Unterstützung.
Auch das
Rahmenprogramm widmete sich dem schwerpunktmäßigem Thema regenerative Energien. Dazu hatte Wolfgang Schwarz, Hauptgeschäftsführer beim Fachverband SHK Bayern klar gemacht: „Die Themen ‚Heizen mit Sonne, Holz und Erdwärme’ sind nicht nur hochaktuell, sondern ergänzen auch geradezu ideal unsere angestammte S-H-K-Angebotspalette rund um Sanitärtechnik, Heizung, Klima und Lüftung.“ Im Zukunftsforum SHK wurden daher Vorträge zur Solarthermie, Biomasseheizung und zu Wärmepumpen gehalten. Über Fragen zur Abgastechnik für Holzfeuerung wurde referiert und u.a. Konzepte zur Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung sowie Trinkwasserhygiene erläutert. Bei den Themen wurden auch die Chancen für den SHK-Handwerker im Raumklimamarkt berücksichtigt.
Auch im Zeichen des Umweltschutzes stand die Klima-, Lüftung- sowie Klempnertechnik. Ein breites Angebot an Dach- und Fassadendämmung sowie Heiz- und Lüftungssysteme für Häuser wurde in Halle 8 vorgestellt. Energieeffizienz war jedoch nicht nur ein Thema der Heizungstechnik. Auch die Sanitäraussteller präsentierten ressourcen- und umweltschonende Lösungen. Hierbei konnten sich die Fachbesucher umfassend über die Wassereinsparung, Regenwasser- und Grauwassernutzung und auch die neusten Produkte und Lösungen der Trinkwasserhygiene und Trinkwasserinstallationen informieren. Aber auch für die eigenen Badezimmerträume gab es jede Menge Anregungen im Sanitärbereich. Waschtische, Waschschalen, Badewannen und Duschen, Duschrinnen, Armaturen und Badmöbel, vieles darunter designprämiert, ließen sich begutachten und ausprobieren. Das komplette Angebot aller Trends, Stilrichtungen und Lösungen der Sanitärindustrie fand sich in den Hallen 4,5 und 6 wieder. Innovative Sparlösungen für kleinsten Raum sowie luxuriöse Wohlfühloasen waren zu sehen. Bodenebene Duschen bildeten beim Thema „Barrierefrei“ einen großen Schwerpunkt. Aber auch Oberflächeninnovationen, insbesondere in Bezug auf die Hygiene und Reinigungsfreundlichkeit der Sanitärobjekte und Armaturen, zogen die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich.
Viel Lob auf Seiten der Aussteller Die Besucher zeigten sich mit der Regionalmesse, insbesondere mit der Vollständigkeit der Angebotspalette zufrieden, 90 Prozent von ihnen gaben laut Messeveranstalter Bestnoten für die diesjährige IFH/Intherm. Auch unter den Ausstellern fand sich viel Lob für die Veranstaltung:
Jochem Schulte, Geschäftsführer der J. Schulte Gruppe: „Die IFH in Nürnberg war für uns mit einer Kontaktsteigerung von über 30 % ein voller Erfolg. Mit klaren Produktneuheiten und drei neuen Außendienstmitarbeitern hat sich unsere Gruppe hervorragend positioniert. Nach der Aufbruchstimmung der SHK Essen zeigt auch Nürnberg den deutlichen Trend nach oben, den wir im Bereich der Hallenheizung schon im letzten Jahr gespürt haben.
Ludger Kämpfer, Geschäftsführer Tecalor GmbH, Holzminden:„Auch die IFH/Intherm hat gezeigt, dass Wärmepumpen voll im Trend sind. Die Nachfrage ist weiterhin gut. Mit unseren Großmodulen von 20 bis maximal 400 kW Heizlast, die wir in Nürnberg vorgestellt haben, erschließen wir neue Märkte für den Geschossbau sowie für gewerbliche und kommunale Einsatzzwecke."
Franz Kind, Geschäftsführer Roth Werke GmbH teilte mit:
"Die IFH/Intherm war für uns nicht zuletzt wegen des großen Kundenandrangs ein voller Erfolg. Besondere Resonanz erfuhr unser neues Roth Solargeo-Energiesystem, das gleichzeitig solare und geothermische Energiequellen nutzt und im Verhältnis zum konventionellen Wärmepumpenbetrieb eine Energieeinsparung von bis zu 25 Prozent leisten kann. Kundengespräche haben uns gezeigt, dass das System als bahnbrechende Innovation vom Markt aufgenommen wird. Erfreulich wäre, wenn die positive Stimmung der IFH/Intherm die wirtschaftliche Belebung in unserer Branche nachhaltig anfacht."
Fábio Doriguzzi - Geschäftsführender Gesellschafter der Hotmobil Deutschland GmbH: „Mit einem gewohnt übersichtlichen Ausstellungskonzept konnte sich die Firma Hotmobil Deutschland GmbH auch in diesem Jahr an den Fachmessen SHK in Essen und IFH in Nürnberg vorstellen. Als führender Anbieter mobiler Heizzentralen und unter dem Motto „Mobile Wärme ist unsere Stärke“ präsentierte die Firma Hotmobil Deutschland GmbH ihre stärksten Seiten. Publikumsmagnet war nicht nur das breite Spektrum von hochwertigen mobilen Heizzentralen in den Leistungsgrößen von 3 bis 2500 kW sondern auch die reizenden Hotgirls welche so manchen Messegast bereitwillig auf den Messestand zu locken vermochten. Mit dem neuen Design der mobilen Elektroheizungen „HOTBOY“ wurde zudem ein richtiger „Hingucker“ ausgestellt. Sowohl die SHK in Essen als auch die IFH in Nürnberg stellten eine optimale Plattform für das interessierte Fachpublikum und bot die Möglichkeit, Mobile Wärme ganz nah zu erleben.“
Steven Bischof, Leiter Marketing Service bei der Honeywell GmbH, Haustechnik, zur Messe IFH/Intherm 2008 in Nürnberg: „Für Honeywell hat sich 2008 gezeigt – die IFH/Intherm in Nürnberg ist eine ideale Plattform für die Kundenpflege und das Generieren von neuen Kontakten. Der Standort und die Messe haben sich sehr gut etabliert und an Reichweite gewonnen – es zeigt sich, dass sich das Konzept, die IFH und die Intherm zu verbinden, trägt. Zudem ist das Einzugsgebiet der Besucher in den letzten Jahren stetig gewachsen. Für uns hat sich die Messe damit zum bedeutendsten Kontaktpunkt im Süden entwickelt. Diesen wichtigen Stellenwert unterstreichen die hohen Besucherzahlen, der große Andrang am Honeywell-Stand sowie die gute Qualität der Gespräche."
Dr.-Ing. Werner Benade, Leiter Vertrieb Buderus Deutschland der Bosch Thermotechnik GmbH: "Für Buderus ist die IFH/Intherm 2008 sehr erfolgreich verlaufen. Die Besucherzahlen auf unserem Stand liegen deutlich über dem Niveau von 2006. Die Fachbesucher legten den Fokus auf Öl- und Gas-Brennwertkessel sowie auf Systeme zur Nutzung regenerativer Energien. Wir haben sehr viele gute, hochwertige Fachgespräche mit unseren Kunden führen können. Dies stimmt uns für das laufende Jahr optimistisch.“
Windhager sieht die Talsohle durchschritten und
Ludwig Gerstlauer, Leiter Vertrieb und Marketing der Windhager Zentralheizung Deutschland, zieht zur Messe in Nürnberg ein verhalten optimistisches Fazit:
„Sowohl die Anzahl der Messebesucher als auch die Fachgespräche haben uns zufrieden gestellt. Unser neues Produkt, der Holzvergaserkessel LogWIN, der in fünf Leistungsstufen bis 50 kW zur Verfügung stehen wird, ist mit sehr großem Interesse aufgenommen worden. Generell stellen wir eine leichte Markterholung fest – Lösungen mit Pellets bzw. Scheitholz sowie solare Heizungsunterstützung werden nachgefragt. Nun bleibt zu hoffen, dass diese Tendenz eine anhaltende ist.“
Dirk Schmitz, Leiter Kommunikation und PR der Grundfos GmbH: "Nachdem die SHK Essen schon erfolgreich verlaufen ist, bleibt für die IFH kaum noch mehr als der Superlativ: Diese IFH war die beste! Ein randvoll gefüllter Stand von früh bis zum Abend, großes Interesse und viele gute Gespräche zu Heizungs- und Abwasserprodukten ließen die Stimmung von Besuchern und Standpersonal gleichermaßen steigen. Der zweifache Gewinn des Energy+ Award für die Alpha2 war das Thema an unserem Messestand - was sich am Markt in der Nachfrage nach dem attraktiven Duo-Pack mit zwei Alpha2 widerspiegeln wird."
Tobias Ramrath, Verkaufsleiter SYR Hans Sasserath & Co. KG, zur IFH:
„Wir sind mit dem Verlauf der diesjährigen IFH mehr als zufrieden. Die Messe ist hervorragend für uns gelaufen und hat sich wie in jedem Veranstaltungsjahr auf einem qualitativ hohen Niveau bewegt. Für uns hat sich die IFH einmal mehr als wichtige Plattform herausgestellt, um die Partnerschaft mit Fachhandwerk und Großhandel zu festigen. Dies zeigen die zahlreichen aufschlussreichen Fach- und Beratungsgespräche, die wir führen konnten. Damit hat sich Süddeutschland wieder einmal als besonders starke Region präsentiert.“
Claus-Peter Weide, Geschäftsleitung Vertrieb der Allmess GmbH:
„Wir von Allmess können von einer rundum hervorragenden Messe berichten – und das betrifft sowohl die IFH selbst als auch das direkte Messeergebnis. Nicht nur die kurze Aufeinanderfolge der beiden Haustechnikmessen SHK Essen und IFH Nürnberg regt dabei zum direkten Vergleich an. War in der Vergangenheit schon ein gewisses Auseinanderdriften in der Gesamtqualität der Messen zugunsten von Nürnberg festzustellen, so wurde im Jahr 2008 dieser Qualitätsunterschied besonders deutlich: Es stimmte einfach alles! Außerordentlich hervorzuheben sind dabei aus Sicht von Allmess die perfekte Hallenbelegung und die daraus hervorgehende Professionalität. An allen Messetagen (außer Samstag) war die IFH äußerst gut besucht und die Aussteller profitierten von regem Zuspruch auf den Ständen. Viele wertvolle Fachgespräche und die anschauliche Präsentation unseres breiten Spektrums zuverlässiger Qualitätsprodukte haben das Allmess-Standpersonal in regen Austausch mit Fachgroßhandel, Installateuren und Planern gebracht. Gäbe es mehr Messen dieser Qualität, verflöge die aktuell vorhandene Messemüdigkeit schnell. Denn das war es, was uns besonders positiv auffiel: Beim Handwerk tut sich was! Vielleicht ist es die nicht besonders rosige Marktsituation im SHK-Bereich, die die Installateure zunehmend über die fachliche und wirtschaftliche Situation nachdenken lässt. Immer mehr Fachhandwerker erkennen die Bedeutung des haustechnischen Services und orientieren sich demgemäß. Es ist sozusagen eine Entwicklung vom ‚Handwerken’ zum ‚Kopfwerken’ erkennbar, wie Allmess durch die steigende Akzeptanz seiner dreistufigen Servicesysteme wie die Messgeräte Vermietung und die handwerkerorientierte Heizkostenabrechnung verstärkt feststellt. Das Handwerk reagiert positiv und das ist gut für alle! Ein reges Interesse fand auch das Thema ‚Wärmezähler und Wärmepumpen’, denn ohne geeichte Wärmezähler keine Förderung! Viele Installateure werden die von Allmess ausgegebenen Informationen sicherlich zum Nutzen aller umsetzen.“
Die
Dräger Safety MSI GmbH konnte zahlreiche Gäste an ihrem Stand begrüßen. Ins besonders über das große Interesse an dem Messgerät Dräger MSI P7, mit dem der Gassicherheitscheck in nur 10-15 Minuten möglich ist, hat sich das Dräger Safety MSI Team sehr gefreut. Aber auch der Dräger MSI PRO2 ALV erzeugte große Aufmerksamkeit bei den Messebesuchern. Neben Dichtheitsprüfung, Rauchgasanalyse, digitale Brennerdiagnose und Druckmessungen lässt sich auch der Gassicherheitscheck mit dem MSI PRO2 mit ALV in 10-15 Minuten erledigen. Als Neuheiten wurden das MSI Bluetooth Modul für eine schnellere und einfache Datenübertragung sowie das Referenzgerät Dräger MSI P7plus Extra, dessen Messgenauigkeit der Klasse 0,25 entspricht, vorgestellt. Auch für Spaß und Abwechslung wurde gesorgt: Am Virtual Goal Keeper (Fußballsimulator) konnten die Gäste ihr ganzes Können unter Beweis stellen und wetteiferten um den besten Freistoß. „Wir konnten auf der IFH Nürnberg neue und interessante Kontakte knüpfen. Das Leckmengenmessgerät MSI P7 interessierte nicht nur Installateure, sondern auch Wohnbaugesellschaften, Gasversorger und Kesselhersteller. Die Interessenten waren besonders von der genial einfachen Messung mit dem Dräger MSI P7 begeistert“, so der
Vertriebsingenieur Stefan Jost von der Dräger Safety MSI GmbH,
Gebietsmanager Deutschland Süd.
Klaus Marschall, Geschäftsführer Vertrieb/Marketing der HOESCH Design GmbH: "Für uns ist die Messe hervorragend verlaufen. Die IFH war und ist für uns eine wichtige Plattform, um die Partnerschaft von Hoesch zum dreistufigen Vertriebsweg deutlich zu machen. Unsere mit höchsten Design-Preisen ausgezeichneten Produkte, die in keinem Baumarkt oder beim Direktanbieter zu finden sind, unterstreichen die Hoesch Kompetenz. Die Vorteile für unsere Partner lagen für alle sichtbar klar auf der Hand. Die Messe hat deutlich gezeigt, dass die drei großen "H" - Handel, Handwerk, Hoesch - ein tolles Team sind."
In lockerer Folge werden wir im HaustechnikDialog die Produktinnovationen und Lösungen, die die SHK-Branche auf den Frühjahrsmessen präsentiert hat, in nächster Zeit vorstellen.