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News vom 18.06.2008

Erfolgsgeschichte der Intersolar erreichte neue Dimension

Die Intersolar 2008 in München hat eine neue Dimension erreicht. 51.861 Besucher aus mehr als 130 Nationen besuchten über 1050 Aussteller, die sich auf einer um über 120 Prozent vergrößerten Ausstellungsfläche präsentierten. Da verwundert es nicht, wenn der Freiburger Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzende des Freiburger Mitveranstalters FWTM davon spricht, dass sich die Fachmesse für Solartechnik im positiven Sinne zu einem „Monster“ entwickelt hat.

Im Beisein des Münchener Bürgermeisters Hep Monatzeder und Aufsichtsrats-Mitgliedern der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM) eröffnete OB Salomon die INTERSOLAR gemeinsam mit den FWTM-Geschäftsführern Bernd Dallmann und Klaus Seilnacht sowie Markus Elsässer, Geschäftsführer der Pforzheimer „SolarPromotion GmbH“.
Im Beisein des Münchener Bürgermeisters Hep Monatzeder und Aufsichtsrats-Mitgliedern der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM) eröffnete OB Salomon die INTERSOLAR gemeinsam mit den FWTM-Geschäftsführern Bernd Dallmann und Klaus Seilnacht sowie Markus Elsässer, Geschäftsführer der Pforzheimer „SolarPromotion GmbH“.
Besucheransturm auf der diesjährigen Intersolar 2008. Allein am Eröffnungstag kamen über 20.000 Besucher.
Besucheransturm auf der diesjährigen Intersolar 2008. Allein am Eröffnungstag kamen über 20.000 Besucher.
Sharp präsentierte seine neuen Markenbotschafter anlässlich der Fachmesse in München. Gemeinsam mit Sharp werben Rosi Mittermaier und Christian Neureuther ab sofort für die Nutzung von Solarstrom.
Sharp präsentierte seine neuen Markenbotschafter anlässlich der Fachmesse in München. Gemeinsam mit Sharp werben Rosi Mittermaier und Christian Neureuther ab sofort für die Nutzung von Solarstrom.
Auch das Thema "EM 2008" blieb nicht außen vor auf der Intersolar. Bei Schüco blieben die Besucher gleich zum Fußball dort. Foto: Schüco
Auch das Thema "EM 2008" blieb nicht außen vor auf der Intersolar. Bei Schüco blieben die Besucher gleich zum Fußball dort. Foto: Schüco
Oventrop bot mit den  Solarstationen "Regusol" Armaturen und Regler für die Solarthermie.
Oventrop bot mit den Solarstationen "Regusol" Armaturen und Regler für die Solarthermie.
Die Besucher nutzen rege alle Informationsquellen, die sich auf der Messe boten.
Die Besucher nutzen rege alle Informationsquellen, die sich auf der Messe boten.
Silizium - das graue Gold der Solarindustrie ist immer noch sehr knapp.
Silizium - das graue Gold der Solarindustrie ist immer noch sehr knapp.
Das Konzept Wolf-Sonnenheizung stieß auf reges Interesse.
Das Konzept Wolf-Sonnenheizung stieß auf reges Interesse.
Starker Auftakt in München für die Intersolar 2008.
Starker Auftakt in München für die Intersolar 2008.
Messebesuch - immer eine gute Gelegenheit sich vor Ort alles in Ruhe erklären zu lassen.
Messebesuch - immer eine gute Gelegenheit sich vor Ort alles in Ruhe erklären zu lassen.
In München sind selbst die Flyer-Mädels golden.
In München sind selbst die Flyer-Mädels golden.
Nicht jeder Besucher ist sieben großen Hallen gewachsen...
Nicht jeder Besucher ist sieben großen Hallen gewachsen...
Aber zum Glück kann man sich bei einem Päuschen zwischendurch auch nett unterhalten lassen...
Aber zum Glück kann man sich bei einem Päuschen zwischendurch auch nett unterhalten lassen...
...oder die Zeit auch mal ganz anders nutzen. Foto: BUSO
...oder die Zeit auch mal ganz anders nutzen. Foto: BUSO
Zum neunten Mal öffnete die Intersolar als weltweit größte Fachmesse für Solartechnik, erstmalig in diesem Jahr am Standort München, ihre Pforten. Als kleine Regionalmesse war die Intersolar 2000 in Freiburg gestartet und konnte Jahr für Jahr hohe Zuwächse bei den Ausstellungsflächen und Besucherzahlen verzeichnen. Im letzten Jahr dann wurde sie Opfer des eigenen Erfolgs. Der Messegelände und die Infrastruktur der Stadt selbst waren aus allen Nähten geplatzt. Gipfel des Ansturm im letzten Jahr waren Besucher, die über den Zaun kletterten, weil es zeitweilig keinen Einlass aufgrund fehlender Eintrittskarten gab. Als dann im letzten Jahr auch die 2006 noch erweiterten Ausstellungsflächen nicht mehr ausreichten, hatten die gemeinsamen Veranstalter FWTM und SolarPromotion für die Zukunft eine Zusammenarbeit mit der Messe München vereinbart.

Und mit einem äußerst starken Auftakt begann nun die neue Ära in München, wie Markus Elsässer, Geschäftsführer der Solar Promotion GmbH, bei der Eröffnungsveranstaltung am Donnerstag in München freudig berichten konnte: „Wir haben schon mehrfach das größte Wachstum verzeichnen können, aber dieses hat jetzt eine neue Dimension erreicht. Wir haben auch beeindruckende Zahlen was die Internationalisierung betrifft. Das ist nochmal eine Quantensprung.“ 

51.861  Besucher  (plus 62 Prozent) aus mehr als 140 Ländern besuchten die Leitmesse für Solartechnik, allein am Eröffnungstag kamen über 20.000 Besucher. 2007 waren es 31.964 Besucher, von denen 30 Prozent aus dem Ausland kamen. Was die Anzahl internationaler Besucher anbelangt belegt Italien den ersten Platz, gefolgt von Spanien, Frankreich und Österreich. Auch die USA gehören erstmals zu den Top Ten bei den Besuchernationen.Insgesamt kamen 44,9 Prozent der Besucher aus dem Ausland. Auf einer mehr als doppelt so großen Ausstellungsfläche von 76.000 m2 gegenüber 2007 (plus 124 Prozent) präsentierten sich in sieben Hallen 557 deutsche und 496 ausländische Aussteller aus 40 Nationen. Damit ist die Zahl der Aussteller auf dem Branchentreffpunkt für Solarthermie, Photovoltaik und Solares Bauen im Vergleich zu 2007 (638 Aussteller) um 65 Prozent gestiegen.
Solarthermie-Nachfrage deutlich angekurbelt
Die Intersolar war wieder wichtiger Treffpunkt für die Multiplikatoren und Experten der internationalen Solarbranche. Die wichtigsten Hersteller, Zulieferer, Großhändler und Dienstleister der Photovoltaik waren vertreten. Auch wenn die Solarthermieanbieter in diesem Jahr im Vergleich zu den Solarstromanbietern noch zahlenmäßig deutlich zurück lagen, nutzten immerhin 237 Aussteller die Chance, sich einem großen internationalem Fachpublikum zu präsentieren. Damit hatte die Solarthermie einen Anteil von 22,5 %. Für den BDH hingegen scheinen die zahlreichen internationalen Fachbesucher der weltweit größten Fachmesse für Solartechnik von eher geringer Bedeutung zu sein, waren seine Mitglieder in großer Zahl nicht mit von der Partie. Der Verband setzt hier auf die ISH im nächsten Jahr. Dabei ist die Solarthermie-Branche derzeit im Aufwind, auch wenn das Wachstum für 2007 nach dem Boom in 2006 zurückgegangen war. Doch vor dem Hintergrund ständig steigender Öl- und Gaspreise ist auch das Interesse an Alternativen zu herkömmlichen Heizsystemen groß. Da rückt die Solarthermie ebenfalls in das Zentrum der Suche nach mehr Unabhängigkeit bei der Wärme. Und dass die Suche nach Alternativen zum Öl unausweichlich ist, machte Prof. Dr. Eicke Weber, Institutsleiter des Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE, auf einer Pressekonferenz zur neuen Kongress-Serie „Solar Summit Freiburg“, die auf der Intersolar vorgestellt wurde, noch mal sehr deutlich: „Es gibt in diesem Jahr erstmalig eine Schere zwischen Angebot und Nachfrage beim Öl. Täglich werden weltweit 89 Millionen Barrel nachgefragt, aber das Angebot beträgt nur 86 Millionen Barrel Öl. Somit fehlen uns insgesamt in der Welt täglich 3 Millionen Barrel Öl, und das treibt den Preis.“ Laut Weber wird sich die Ölpreis-Situation auch nicht ändern, denn wenn das Angebot steigt, wird auch die Nachfrage steigen. Die Lösung liegt seiner Ansicht nach in der Sonnenenergie, die nahezu unbegrenzt zur Verfügung steht. Der Saisonstart für die Solarthermie scheint dies zu bestätigen. In 2007 wurde eine Leistung rund 700 MW (therm) installiert. Aber für die Monate Januar bis April 2008 lag die neu installierte Kollektorfläche laut Bundesverband Solarwirtschaft rund 30 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Und im April 2008 konnte sogar ein Plus von 50 Prozent verzeichnet werden. Der BSW-Solar erwartet damit einen Marktzuwachs in Deutschland gegenüber dem Vorjahr von etwa 40 Prozent. Schlussendlich erklärt sich die Abwesenheit vieler großer Hersteller der deutschen Heizungsindustrie nicht wirklich. Für die Hersteller, die die Chance jedoch nutzten, zeigte sich die Intersolar von ihrer besten Seite.

Martin Willige, Paradigma Vertriebsleiter Deutschland bestätigte:„Der Umzug der Intersolar nach München hat sich auch für Paradigma gelohnt. An den beiden Fachbesuchertagen war der Zulauf von Vertretern internationaler Unternehmen und Medien deutlich stärker als zuletzt in Freiburg. Besonders interessiert zeigten sich die Standbesucher am Thema solarthermische Großanlagen mit dem AquaSystem – deren technische Möglichkeiten, Einsatzgebiete und Wirtschaftlichkeit. Kurz vor der Intersolar konnten wir die Installation des 25.000sten AquaSystems im Ein- und Zweifamilienhausbereich vermelden. Hier in München wurde speziell die Heizungserweiterung mit der Aqua-Technologie nachgefragt, sehr häufig aber auch Komplettlösungen in der Kombination mit einem Pelletskessel. Als Produktinnovation stellten wir auf der Intersolar den ab Herbst auf den Markt kommenden Frischwasserspeicher „Expresso“ vor. Dabei handelt es sich um einen Mehrtagesspeicher für Warmwasser und zur Heizungsunterstützung mit einer hohen Energieausnutzung, der für die Versorgung von bis zu vier Haushalten geeignet ist. Beim Publikumstag war Paradigma mit zwölf Fachhandwerkspartnern aus dem Großraum München vertreten. Diese freuten sich über einen bislang noch nie erlebten Boom. Punkt 9:00 Uhr war der Stand voll mit Rat suchenden Endkunden und das blieb so bis zum Messeschluss.“

Auch Inna Tereschenko, Vorstandsvorsitzende BUSO Bund Solardach eG, zeigte sich sehr zufrieden:“Die Intersolar 2008 war für uns ein voller Erfolg. Wir haben viele neue Geschäftskontakte geknüpft und auch im Endkundenbereich erfolgreich für unsere Produkte geworben. Das Interesse geht eindeutig in Richtung technisch ausgereifter Anlagen mit großen Solarflächen zur Heizungsunterstützung. Der Umzug nach München hat sich auf jeden Fall gelohnt und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.“

Auch der hohe Anteil ausländischer Fachbesucher erfreute bei der diesjährigen Intersolar sowohl die Veranstalter als auch die Aussteller. In diesem Jahr waren Besucher aus über 130 Ländern zu gegen.

Rüdiger Heinz, Verkaufsleiter Roth Werke GmbH teilte mit: "Die Intersolar in München war für uns ein voller Erfolg. Der Besucherandrang mit hohem internationalen Anteil war enorm und mit der Qualität der Fachgespräche sind wir sehr zufrieden. Die Messe hat uns bestätigt, dass wir mit unserem Produktsortiment im Bereich der erneuerbaren Energien perfekt aufgestellt sind. Wir bieten darüber hinaus den Vorteil, dass wir neben Solar- und Wärmepumpensystemen weitere Produktsysteme für die Gebäudetechnik im Programm haben. So runden unsere Flächen-Heiz- und Kühlsysteme und Speichersysteme das Sortiment optimal ab. Der Hauptanziehungspunkt unserer Messepräsentation war das neue Solargeo-Energiesystem, das ein Gesamtsystem aus Solarthermie und Geothermie und damit eine ökologisch optimale Lösung zur Energiegewinnung darstellt.“

Am Messestand von Taconova in Halle C2 waren die elektronisch geregelte Warmwasserstation Megafresh, die Schichtspeicher-Ladestation Megasphere und die globalstrahlungsbetriebene Solarstation Tacosol die Hauptanziehungspunkte für die Fachbesucher. "Insgesamt hatten wir vor allem an den ersten beiden Messetagen einen sehr großen Zulauf. In den Gesprächen mit Kunden und Interessenten wurde deutlich, dass sich viele Solar-Fachhandwerker zunehmend über die Anforderungen an Solarwärmeanlagen bewusst sind, was zum Beispiel einen sicheren Anlagenbetrieb und die Erzielung einer hohen Ausbeute an Solarenergie betrifft", berichtet Alexander Braun, Geschäftsführer der Taconova GmbH aus dem südwestdeutschen Singen. "Auf der Messe Intersolar konnten wir zahlreichen interessierten Fachbesuchern unsere neuen und bewährten Entwicklungen vorstellen, die für die Eigensicherheit einer Solarwärmeanlage sorgen, den Nutzer vor Verbrühungsgefahr und Legionellen schützen und die den Anteil der nutzbaren Solarenergie steigern. Am Messestand konnten wir im Vergleich zu den zurückliegenden Intersolar-Messeauftritten am neuen Messestandort in München auch eine Steigerung der Besucherzahl verzeichnen", so Braun weiter.

Der Wechsel nach München bot den Ausstellern genügend Kapazitäten, die ihnen Freiburg nicht mehr zur Verfügung stellen konnte. So freute sich auch Thomas Lauritzen, Pressesprecher und Leiter der Unternehmens-Koordination der Schüco International KG, über die positive Entwicklung: “Wir sind mit dem Verlauf der Intersolar 2008 sehr zufrieden. Das war ein richtiger Sprung in die Qualität und auch in die Quantität. Es hat sich gezeigt, dass wir mit unserem Motto „Schüco Clean Energy² System Technology – Energie sparen, Energie gewinnen“ den Nerv der Zeit getroffen haben. Wir bieten Lösungen für alle Anwendungsbereiche und dabei ist das Modul nur ein Bestandteil des gesamten Systems. Die Intersolar ist mit München professioneller geworden und bietet eine viel bessere Infrastruktur. Das Freiburger Publikum ist hier und wurde durch zahlreiche internationale Besucher erweitert. Auch zahlreiche ausländische Mitbewerber sind jetzt in München mit dabei. Doch der Markt boomt und wir stellen uns dem Wettbewerb.“

Alexander Leinhos, Leiter der Unternehmenskommunikation der Conergy AG: "Die Intersolar war auch für die Conergy AG ein voller Erfolg. An unserem Stand hatten wir noch mehr internationales Publikum und noch mehr Fachbesucher als in den Jahren zuvor. Auch hinter den Kulissen haben wir viele interessante und erfolgreiche Gespräche geführt. Kurzum: Die Intersolar hat sich auch für die Conergy Gruppe einmal mehr als internationale Leitmesse der Branche bewährt."

Udo Moehrstedt, Vorstandsvorsitzender der IBC SOLAR: "Die erste Intersolar in Bayern war für uns ein großer Erfolg", fasst Udo Moehrstedt, Vorstandsvorsitzender von IBC SOLAR die Messe zusammen. "Wir haben unsere eigene IBC SOLAR Produktlinie vorgestellt: unsere Systeme zur Aufdach- und Indach-Montage, unseren Wechselrichter IBC ServeMaster sowie die Solarlampe IBC SoloLight. Die deutschen Fachbesucher interessierten sich besonders fuer das von uns entwickelte Montagesystem IBC TopFix 200. Es verfügt über vorinstallierte Komponenten. Damit können Installateure PV-Anlagen komfortabel, flexibel und schnell auf Schrägdächern montieren. Bei den internationalen Messebesuchern war die Nachfrage nach Systemen zur netzunabhängigen Stromversorgung an unserem Stand besonders groß. Damit können sich netzferne Regionen effizient mit Solarstrom versorgen. Die Anwendungsmöglichkeiten reichen von Systemen zur Beleuchtung von Straßen und Wegen, bis hin zur Versorgung von Alpenhütten und ganzen Dörfern. Die Nachfrage der Fachbesucher aus aller Welt war überwältigend und viele Bewerber haben die Gelegenheit genutzt, sich über IBC SOLAR als Arbeitgeber zu informieren. Unser positives Resümee der Messe: Solarstrom ist nicht nur in Deutschland auf dem Vormarsch."

So hat der schwergefallene Abschied von Freiburg sich doch letztlich für alle als Erfolg gezeigt. Und seitens der Veranstalter der Intersolar ist weiteres Wachstum bereits geplant. So sollen im nächsten Jahr als neue Themenfelder Produktionsmaschinen und Materialien hinzukommen.

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