An Pressverbinder in Rohrleitungsnetzen werden höchste Anforderungen gestellt, um beispielsweise die Dichtheit der Rohrverbindung über viele Jahre hinweg zu gewährleisten. Eine besondere Rolle spielen dabei die Dichtelemente in den Rohrverbindern, die so genannten Elastomere. Diese Kunststoffdichtringe müssen nicht nur dauerhaft den jeweiligen Medien standhalten, sondern auch den entsprechenden Temperaturen.
Auf den ersten Blick erkennbar: Die weiße Markierung signalisiert, dass die FKM-Pressverbinder für thermisch hoch belastete Rohrleitungsnetze zugelassen sind. Foto: Viega
Für die Installation von Trinkwasser- und Heizungsnetzen sind die Viega-Pressverbinder aus dem Profipress-Programm mit EPDM-Dichtelementen ausgestattet, die dauerhaft bis 110 °C temperaturbeständig sind. Für Gasinstallationen kommen wiederum spezielle, gelb markierte Pressverbinder mit HNBR-Dichtelement zum Einsatz.
Viega hat das Produktprogramm jetzt um Pressverbinder mit werkseitig vorkonfektionierten FKM-Dichtelementen erweitert. Die neuen Profipress S-Verbinder können in Rohrleitungsnetzen eingesetzt werden, in denen dauerhaft Temperaturen jenseits der 100 Grad-Grenze herrschen. Dazu zählen in erster Linie thermische Solaranlagen, speziell solche mit Vakuum-Röhrenkollektoren, in denen kurzzeitige Spitzenwerte im Kollektor von mehr als 280 °C gemessen werden. Weitere Einsatzbereiche sind Niederdruck-Dampfanlagen bis 120 °C mit einem Betriebsdruck von weniger als 1 bar oder PN 16 sowie Fernwärme-Heizungsanlagen, in denen Netzvorlauftemperaturen von 120 bis 140 °C herrschen.
In den Pressverbindern der Dimensionen 12 bis 35 mm sind die FKM-Dichtelemente bereits integriert. Für Spezialanwendungen in den Dimensionen 42 bis 108 mm wird das Dichtelement separat ausgeliefert. Um eine Verwechselung der hochwertigen Verbinder auszuschließen, sind die Profipress S-Fittings in signifikant orangefarbenen Folienbeuteln verpackt.