Bereits seit mehr als 20 Jahren entwickelt und erzeugt Fröling ein umfangreiches Programm für den Fernwärmemarkt. Abnehmer wie Fernwärme Wien Ges. mbH, Steweag, Grazer Stadtwerke AG und Energie AG stehen neben über 150 Biomasse- Nah- bzw. Fernwärmenetze für eine Vielzahl namhafter Kunden.
Heizen mit Fernwärme rückte in den letzten Jahren immer stärker in den Vordergrund. Speziell in Gebieten mit hoher Siedlungsdichte ist die Umweltbelastung durch den Hausbrand zusammen mit den Emissionen von Industrie und Individualverkehr sehr stark angestiegen. Eine sinnvolle Alternative zu den herkömmlichen Heizungssystemen stellen Fernheizwerke dar. Für den Anschluss von Ein- und Mehrfamilienhäusern an das Fernwärmenetz ist eine sogenannte Hausübergabestation erforderlich. Hier werden die hohen Drücke und Temperaturen auf Hausheizungsniveau reduziert.

Fröling hat spezielle Fernwärme-Kompaktstationen entwickelt, die einen kostengünstigen Anschluss an das Fernwärmenetz ermöglichen. Die optimale Wärmeübertragung und damit maximale Rücklaufkühlung hat einen entscheidenden Einfluss auf den wirtschaftlichen Betrieb von Fernwärmenetzen. Der patentierte Fröling-Mehrrohrwärmetauscher -eine einmalige österreichische Innovation - wurde speziell für die Fernwärme entwickelt und bietet hier große Vorteile in allen Belangen. Einer der großen Vorzüge ist das unwahrscheinliche thermische Leistungsvermögen in allen Lastbereichen, das von anderen Wärmetauscherkonzepten nicht annähernd erreicht wird. Ein zweites wichtiges Kriterium ist, dass die gute Wärmeausnutzung auch über Jahre erhalten bleiben soll, was durch die Verschmutzung des Heizungswassers sehr erschwert wird. Hier zeigt der Fröling Mehrrohrwärmetauscher seine zweite große Stärke. Die großen freien Rohrquerschnitte und die aufgrund der großen thermischen Längen gewährleisteten hohen Durchflussgeschwindigkeiten garantieren auch nach Jahren unveränderte Leistungswerte. Besondere Bedeutung hat die Konstruktion des Wärmetauschers, vor allem auch bei Einsatz für Brauchwasserbereitung; wo es bei hartem, kalkhaltigem Wasser bei engen Querschnitten im Wärmetauscher sehr rasch zum Zuwachsen der Geräte kommen kann.
Vergleichsmessungen zeigen, dass bei Verschmutzung im Heizwasser bereits nach wenigen Jahren bei Fernheiz-Kompaktstationen mit herkömmlichen Wärmetauschern das Leistungsvermögen in Folge von Ablagerungen stark abnimmt, während bei Anlagen mit dem Fröling-Mehrrohrwärmetauscher auch nach langjährigem Betrieb ohne den geringsten Wartungsaufwand noch genau jene Leistungsdaten erreicht werden, wie bei der Inbetriebnahme. Besonders groß sind die Unterschiede bei der Brauchwasserbereitung, wenn es sich um hartes, kalkhaltiges Wasser handelt.
Ein guter Wärmetauscher garantiert eine problemlose Funktion der Fernwärmeübergabestation über Jahrzehnte. Für den Bauherrn bedeutet dies komfortable Wärmeversorgung ohne lästige Servicearbeit und laufende Wartungskosten. Für das Fernwärme- Versorgungsunternehmen wirtschaftlichen Betrieb der Fernwärme mit gleichbleibend tiefen Rücklauftemperaturen.
Der Einsatz modernster Regelungstechnik ist für Fröling eine absolute Selbstverständlichkeit. Mikroprozessorregelungen welche die Möglichkeit zum Regeln mehrerer Heizkreise bzw. der Warmwasserbereitung bieten können darüber hinaus auch in Verbindung mit einer zentralen Leittechnik für die zentrale Überwachung des Fernwärmenetzes betrieben werden kann. Je nach Anforderung an die Station werden Fernwärmeregelventile oder Kompaktstellgeräte mit integriertem Mengendifferenzdruckregler eingesetzt.
Für jeden Einsatzfall die maßgeschneiderte Lösung Neben den Fröling Fernwärmekompaktstationen der Type Ecotherm, mit einem Leistungsbereich von bis zu 600 kW, werden im Hause Fröling in einem eigenen Fertigungszweig Kompaktstationen auf Basis des klassischen Rohrbündelwärmeaustauschers mit einer Leistung von bis zu 5.000 kW und mehr gefertigt.