Immer häufiger werden die Endkunden, Planer, Fachgroßhändler, Installateure und Handwerker durch Billigangebote vor allem auch aus dem Ausland verführt. Der Unterschied zwischen unseren Marken-Produkten und den Billiganbietern lässt sich auf den ersten Blick nur am Preis festmachen. Doch wie ist das möglich?
Trinkwasser als unser wichtigstes Lebensmittel darf bis zur Entnahmestelle des Verbrauchers keine unzulässigen Qualitätseinbußen erleiden. Dementsprechend kommt den Werkstoffen in der Trinkwasser-Installation eine besondere Bedeutung zu.
Planer, Fachgroßhändler, Handwerker sowie die Bauherren sollten sich der Gefahr bewusst sein, welchem Risiko sie sich mit dem Einbau solcher Billig- und Importprodukte aussetzen.
Bei sensiblen Bereichen wie Trinkwasser oder Unterputz- installation sollte die Qualität und das Vertrauen in das Produkt eine entscheidende Rolle spielen. Die
Eisenwerk Wittigsthal GmbH ist gemeinsam mit anderen namhaften Herstellern in Deutschland diesem Thema auf den Grund gegangen.
Oft wird das Thema Lohnkosten als Preisvorteil bei aus- ländischen Produkten angegeben. Aber gerade bei material- intensiven und qualitativ sensiblen Produkten trifft dies nur noch in geringem Maße zu. Bei Massenfertigung und Automatisierung spielen die Lohnkosten nur eine untergeordnete Rolle (ca. 10% des Produkt-Preises), d.h. „alle Hersteller müssen weltweit mit dem gleichen Wasser kochen“. Qualität hat seinen Preis.
Ein konkretes Beispiel hierfür sind die im
Wasserzählermodul UP -fix® von Wittigsthal verbauten Messing- und Rotguss-Strecken. Das Material dieser Strecken wird beim Einsatz im Trinkwasser- bereich durch die DIN 50930, Teil 6
1 geregelt. Die Materialpreise für die hier verbauten Messing- und Rotguss-Strecken liegen weltweit auf einem ähnlichen Niveau.
Bei Wittigsthal fragte man sich, wie Mitbewerber vergleichbare Produkte 25% billiger anbieten können. Aufgrund von Recherchen ist die Eisenwerk Wittigsthal GmbH gemeinsam mit den anderen Herstellern zu gleichen Ergebnissen gekommen. Dies ist nur möglich, weil die Qualitätsanforderungen für Trinkwasser nicht berücksichtigt wurden. Zum Beispiel wurden bei einer Rotguss-Armatur eines Anbieters auf dem deutschen Markt, welches in Deutschland für den Trinkwasserbereich verkauft wird, Grenzwertüberschreitungen bei den Gefahrenstoffen wie Blei und Zinn von über 40% festgestellt!
Nach der neuen Rechtslage - am 1. Januar 2003 trat die neue Trinkwasser- verordnung in Kraft - beträgt der derzeitige zulässige Höchstwert für Blei im Trinkwasser 0,025 Milligramm je Liter (mg/l) = 25 Mikrogramm je Liter (µg/l).
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Hier zeigt sich ganz klar, dass nicht überall „mit dem gleichen Wasser gekocht wird“ und dass Unternehmen, die in Deutschland bzw. Westeuropa ihre Produkte fertigen lassen, ihre Verantwortung gegenüber den Verbrauchern ernster nehmen, im Gegensatz zu Importfirmen, die nur auf Profit aus sind und ohne Skrupel gegenüber dem Verbraucher ihre Produkte auf den Markt bringen, denn niedrige Löhne gehen in aller Regel mit niedriger Produktivität einher.
Die richtige Auswahl der Materialien, die Entwicklung von innovativen Ideen und eine sorgsame Qualitätssicherung haben ihren Preis. An diesen Kosten kommt kein Hersteller vorbei. Ob Bio-Produkt, Spielzeuge oder Wasserzähler-Block, der Verbraucher vertraut auf die Qualität und das Verantwortungs- bewusstsein des Unternehmers. Hier sollten sich die Planer, Fachgroßhändler, Handwerker sowie die Bauherren der Gefahr bewusst sein, welchem Risiko sie sich mit dem Einbau solcher Billig- und Importprodukte aussetzen.
Die dadurch eventuell entstehenden Schadensersatzforderungen sowie Rechtsstreitigkeiten und ein damit verbundener Imageverlust sind gewaltig und treffen nicht nur das verantwortliche Unternehmen sondern den gesamten Markt. Trinkwasser als unser wichtigstes Lebensmittel darf bis zur Entnahmestelle des Verbrauchers keine unzulässigen Qualitätseinbußen erleiden. Dementsprechend kommt den Werkstoffen in der Trinkwasser-Installation eine besondere Bedeutung zu.
Wittigsthal-Produkte sind made in Germany bzw. made in Europa. Der Kundennutzen, die Qualität und die Kundensicherheit stehen hier an oberster Stelle. Reines Trinkwasser ist ein kostbares Gut und uns allen sollte daran liegen, dass es ab der Quelle bis zum Nutzer in bester Qualität zur Verfügung steht.
Technischen Informationen von Wittigsthal finden Sie
hier im Internet.
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1Korrosion metallischer Werkstoffe im Innern von Rohrleitungen, Behältern und Apparaten bei der Korrosionsbelastung durch Wasser, Teil 6: Beeinflussung der Trinkwasserbeschaffenheit
2Ab dem 01.12.2013 wird der zulässige Höchstwert für Blei im Trinkwasser in einem weiteren Schritt deutlich gesenkt, auf 0,010 mg/l = 10 µg/l. QUELLENANGABEN
TrinkwV [2001]: „Verordnung über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch“. Trink-wasserverordnung - TrinkwV 2001, Artikel 1 der Verordnung zur Novellierung der Trinkwasserverordnung vom 21. Mai 2001. BGBl I, S. 959-980
Umweltbundesamt [2003]: „Zur Problematik der Bleileitungen in der Trinkwasserversorgung“. Empfehlung des Umweltbundesamtes nach Anhörung der Trinkwasserkommission des Bundesministeriums für Gesundheit und soziale Sicherung. Bundesgesundheitsbl-Gesundheitsforsch-Gesundheitsschutz 46: 825-826
Umweltbundesamt [2004]: „Beurteilung der Trinkwasserqualität hinsichtlich der Parameter Blei, Kupfer und Nickel“. Empfehlung des Umweltbundesamtes nach Anhörung der Trinkwasserkommission des Bundesministeriums für Gesundheit und soziale Sicherung. Bundesgesundheitsbl-Gesundheitsforsch-Gesundheitsschutz 47: 296 - 300
Umweltbundesamt [2005]: „Leitlinie des Umweltbundesamtes zur veränderten Durchführung der KTW-Prüfungen bis zur Gültigkeit des Europäischen Akzeptanzsystems für Bauprodukte im Kontakt mit Trinkwasser (EAS)“.