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News vom 09.10.2008

Mehr Durchblick bei Wärmepumpen

Auf der Chillventa vom 15. bis 17.10.2008 in Nürnberg stellt die Initiative EnergieEffizienz Wärmepumpe ein Label zum Energieverbrauch und der Umweltfreundlichkeit von Wärmepumpen vor.

Zur Erlangung des Labels wird eine vollständige technische Prüfung nach dem DACH-Wärmepumpen-Prüfreglement verlangt.<br />Diese Prüfung muss bei einer autorisierten Prüfinstitution durchgeführt worden sein. Nur damit ist gewährleistet, dass tatsächlich und richtig gemessen wurde und die Angaben zum COP nachvollziehbar sind. Bild: Vecotorraum GmbH
Zur Erlangung des Labels wird eine vollständige technische Prüfung nach dem DACH-Wärmepumpen-Prüfreglement verlangt.
Diese Prüfung muss bei einer autorisierten Prüfinstitution durchgeführt worden sein. Nur damit ist gewährleistet, dass tatsächlich und richtig gemessen wurde und die Angaben zum COP nachvollziehbar sind. Bild: Vecotorraum GmbH
Ziel dieses Labels soll sein, bei der Energieeffizienz einer Wärmepumpe für mehr Transparenz zu sorgen. Der Verbraucher soll schon im Vorfeld erkennen, welche Güte die Wärmepumpe hinsichtlich des Energieverbrauchs besitzt. Genau wie bei den Label der Europäischen Kommission für Haushaltsgeräte werden erstmals Wärmepumpen nach Klassen A für sehr effizient bis F für weniger effizient bewertet.

Unter dem Namen „Initiative EnergieEffizienz Wärmepumpe“ haben sich führende Hersteller und Institutionen zusammen geschlossen. Das gemeinsame Label baut auf dem Prüf- reglement zum Internationalen Gütesiegel für Wärmepumpen DACH auf und erweitert diese Anforderungen um Kriterien, die für die Klassifizierung auf Basis des Energieverbrauchs notwendig sind.

Bisher gibt es keine vollziehbaren Ansätze auf nationaler oder europäischer Ebene zu Leitlinien und Normen zur Energie- etikettierung von Wärmepumpen. Diese Initiative schafft Regularien zur Festlegung und Durchführung eines Energie- effizienzlabels für Wärmepumpen. Der letztlich alleinige Maßstab für die Güte einer Wärmepumpe müssen die durch ihren Betrieb entstehenden CO2-Emissionen sein. Diese sind systemunabhängig und dienen gleichzeitig zum Vergleich mit anderen Heizsystemen.

Die Bewertung der Wärmepumpen anhand von Jahresarbeits- zahlen, wie sie etwa zur Förderung verlangt wird, ist an sich ungeeignet. Die Jahresarbeitszahl ist das Verhältnis von erzeugter Heizwärme zum eingesetzten Strom über den Zeitraum eines Jahre. Sie ist aber nicht reproduzierbar, da sie von äußeren Einflüssen wie dem Gebäude, den Heizflächen, dem Nutzerverhalten oder auch dem Wetter abhängig ist. Ein höherer COP (Coefficient of Performance) führt dagegen automatisch auch zu einer höheren Jahresarbeitszahl und ist verifizierbar. Der COP (= Leistungszahl) ist das Verhältnis von abgegebener Wärmemenge zu dem dafür benötigten Strom zu genormten Prüfpunkten, z.B. A2/W35 für Luft (Air) = +2°C und Heizungswasser (Water) zu +35°C bei Luft-Wasser-Wärmepumpen.

Zur Erlangung des Labels wird eine vollständige technische Prüfung nach dem DACH-Wärmepumpen-Prüfreglement verlangt. Diese Prüfung muss bei einer autorisierten Prüfinstitution durchgeführt worden sein. Nur damit ist gewährleistet, dass tatsächlich und richtig gemessen wurde und die Angaben zum COP nachvollziehbar sind.

Die Effizienz wird anhand der EnergieEffizienzGröße (EEG) ermittelt, die aus den COP der jeweiligen Geräte bestimmt und um den energetischen Aufwand zur Wärmequellenerschliessung erweitert wird. Zur Bestimmung der Effizienzklasse dient die CO2-Emission in g CO2 pro kWh Heizwärme bezogen auf die durchschnittliche Emission der europäischen Stromerzeugung, derzeit ca. 480 g/kWh Strom.

Das Label gilt für Elektro-Wärmepumpen mit den Wärmequellen Erdreich, Wasser und Luft. Auf der Website der Initiative www.top-waermepumpe.de befindet sich ein Labelrechner, der es gestattet mit der Eingabe der vermessenen COP leicht die jeweilige Effizienzklasse des Gerätes zu ermitteln.
Erstmals wird das Label auf der führenden Kälte-Klima Messe, der Chillventa in Nürnberg vom 15. bis 17.10.2008 präsentiert. Der Stand der Initiative befindet sich im „Industrial Heat Pump Village“ in Halle 1, Stand Nr. 640.
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Onklunk schrieb: Hallo, danke. Die roten Ringe kenne ich. In den Anschlüssen waren sie nicht und im Rest der Packung leider auch nicht. Das muss den Leuten bei der Qualitätskontrolle im Werk entgangen sein. Viele...
tunix schrieb: Hallo, meine Schwab 182.0400z tropft ebenso ganz wenig nach Tausch der Glocke (Füllventil ist noch abgeklemmt ). .....Neue Glocke, neue Dichtung - und es bleibt der Gedanke...besser Geberit gewählt...
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