Kleiner, schneller, besser: Mit dem neu entwickelten "ASIC"Chip (Allmess Super Integrated Circuit) konnten sämtliche Funktionen, die bisher auf mehreren Platinen verteilt waren, auf einem Chip untergebracht werden. Miniaturisierung, die sich der Hersteller Allmess zu Nutze machte und mit "MaXX" auf der ISH eine Generation von Wärmezählern vorstellen konnte, die dank ASIC neben Platzersparnis - die Einbautiefe beträgt gerade einmal 85 Millimeter - die Option der späteren Erweiterung bietet, ohne dafür ausgebaut werden zu müssen.

Bei dem neuen Wärmezähler aus Oldenburg wurde laut Hersteller eine noch höhere Prozesssicherheit verwirklicht, hierdurch konnte eine weitere Reduktion von eventuellen, von außen einwirkenden Störeinflüssen weiter vermindert werden. Für eine möglichst große Stör-Unempfindlichkeit sorgt zudem die von Allmess schon seit längerem eingesetzte magnetfreie elektronische Flügelradabtastung. Hierdurch ist eine Manipulation durch beispielsweise externe Magnetfelder prinzipiell ausgeschlossen.
Der "MaXX" deckt mit einem einzigen Gerät den Durchflussbereich zwischen etwa drei Liter pro Stunde und 1200 Liter pro Stunde ab. Der Installateur kann somit die bei herkömmlichen Wärmezählern erforderliche Unterscheidung zwischen Qn=0,6 oder Qn=1,5 ignorieren: Der "MaXX" Qn=1,0 ist für nahezu alle Durchflüsse geeignet, Verwechslungen und Fehleinbauten sind damit praktisch ausgeschlossen. Vorteile, die sich im Alltag auszahlen, denn Lagerhaltungskosten werden geringer, nicht bezahlte Korrekturmontagen gehören der Vergangenheit an.
Die große Stärke des neuen Systems ist allerdings die problemlose Erweiterbarkeit. So lässt sich der "MaXX" selbst in der Basisversion nachträglich beispielsweise mit einem Fernauslesesystem nachrüsten. Dies ist ohne Ausbau des Gerätes vor Ort jederzeit möglich, da die "Intelligenz" nicht nur auf der Hauptplatine im Gerät, sondern auch im jeweiligen Optionsstecker liegt. Durch diese Stecker können im "plug & play" - Verfahren die verschiedenen Komponenten in die Funktionen des "MaXX" integriert werden.
Durch das Messkapselprinzip werden die periodisch anfallenden Austauschkosten im Rahmen der Nacheichung gering gehalten und sind vom Installateur sehr präzise kalkulierbar. Das Anschlussgehäuse (EAT) bleibt dabei "ein Leben lang" im Leitungsnetz, lediglich die Messkapsel der jeweils aktuellen Gerätetechnologie wird ohne Änderungen am System ausgewechselt.
Für die Fernwärmeversorgung bietet Allmess neue, speziell auf diese Anwendungsfälle zugeschnittene Ultraschall Wärmezähler an. Dabei gewährleistet der Wärmezähler "CF-Echo" eine langzeitstabile und exakte Messung auch von kleinsten Verbräuchen. Die laut Hersteller hervorragende Messgenauigkeit und Dynamik erfüllt die Anforderungen der EN 1434, Klasse z. Damit eignen sich diese Geräte besonders als Tarifzähler. Die umfangreichen Anwendungsmöglichkeiten erlauben zudem die Berücksichtigung zukünftiger Tarifmodelle. Der besonders hohe Pegel des Ultraschallsignals gewährleistet in diesem Zusammenhang die sichere Messwerterfassung auch bei Schmutzablagerungen in kritischem Heizungswasser. Die Ultraschall-Wärmezähler aus Holstein verfügen zudem über einen leicht zu reinigenden Durchfluss-Sensor, der durch einfachen Austausch von Komponenten kostengünstig revisionsfähig ist. Zu Test- und Justierzwecken sind die Geräte mit einer "NOWA" Schnittstelle ausgestattet.
Der Ultraschall-Kompaktwärmezähler "CF-Echo" umfasst Rechenwerk, Volumenmessteil und Temperaturfühler. Alternativ wird ein separater Ultraschall-Durchfluss-Sensor "US-Echo" mit Impulsausgang für den Anschluss an beliebige Rechenwerke angeboten. Der vorhandene Gerätebestand kann so kostengünstig optimiert werden. Alle Geräte sind standardmäßig für die Datenkommunikation vorbereitet. Alternative Optionskarten können vor Ort ohne Öffnen des Gerätes eingesetzt werden, ebenfalls ermöglicht durch "plug & play".