Die zunehmende Nachfrage nach energieeffizienten Technologien für Klimatisierung und Kühlung führte in den letzten Jahren sowohl zu einer verstärkten Forschungs- und Entwicklungstätigkeit auf dem Gebiet der thermisch angetriebenen Verfahren. In einem Workshop der DBU zum Thema Kälteerzeugung unter Nutzung unterschiedlicher Wärmequellen in Industrie, Gewerbe und Gebäuden werden die bisher auf diesem Gebiet gewonnenen Ergebnisse und gesammelten Erfahrungen vorgestellt und diskutiert.
Steigende Energiepreise sowie der Klimawandel und seine Folgen zwingen zum Handeln: Energieeffiziente – also mit möglichst wenig Energieeinsatz betriebene – Technologien werden deshalb immer wichtiger. Das gilt auch für Kühlungs- und Klimatisierungsverfahren: Weltweit steigt der Energiebedarf zur Kühlung in Gebäuden stark an. Die Internationale Energieagentur geht davon aus, dass er etwa doppelt so schnell wachsen wird wie der Gesamtenergiebedarf von Gebäuden. Bisher erfolgt die Kälteerzeugung überwiegend durch elektrisch betriebene, energieintensive Kältemaschinen.
Ein auf Energieeffizienz ausgerichteter Forschungs- und Entwicklungsansatz folgt dem Leitsatz „Kälte aus Wärme“: Zahlreiche Pilotanlagen, die die Kraft der Wärme nutzen, wurden bereits gebaut und in Betrieb genommen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), die mehrere Projekte zu diesem Thema gefördert hat, führt in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme, Freiburg, die Fachveranstaltung
„Kälte aus Wärme – Workshop zum Thema Kälteerzeugung unter Nutzung unterschiedlicher Wärmequellen in Industrie, Gewerbe und Gebäuden“ am 2. und 3. Dezember 2008 im Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) der DBU, An der Bornau 2, 49090 Osnabrück, durch.
Ziel der Veranstaltung ist es, die bisher auf diesem Gebiet gewonnenen Ergebnisse und gesammelten Erfahrungen vorzustellen, auszutauschen und einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Die Veranstaltung richtet sich an Anwender, Planer, Versorgungsunternehmen, Hersteller und Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen.
Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung finden sich
hier im Internet.