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News vom 12.12.2008

Neue Heizungswasserbehandlung mit Entmineralisierung und pH-Wert-Anhebung in nur einem Schritt

Mit durchschnittlich 77 % entfällt der größte Anteil am Gesamtenergieverbrauch pro Haushalt auf die Heizung. Hier besteht demnach das größte Potenzial für Lösungen zur Energieoptimierung. Die Art der Heizungsanlage und die Brennstoffe werden deshalb heiß diskutiert. Die Qualität des Heizungsfüllwassers spielt allerdings in der Praxis noch immer eine untergeordnete Rolle – obwohl sie in Bezug auf Energieverluste und mögliche Schäden an der Anlage durchaus relevant ist.

permasoft ist eine Entmineralisierungseinheit im Einwegbetrieb für Heizungsfüllwasser entsprechend der VDI-Richtlinie 2035. Foto: perma-trade
permasoft ist eine Entmineralisierungseinheit im Einwegbetrieb für Heizungsfüllwasser entsprechend der VDI-Richtlinie 2035. Foto: perma-trade
Um eine bessere Verbrennung und höhere Wirkungsgrade von Heizkesseln zu erzielen, wurden in den vergangenen Jahren die Flammentemperaturen angehoben. Die daraus resultierende Vergrößerung der Heizflächenbelastung (kW/m²) führt zu unerwünschter Belagsbildung und behindert den Wärmeübergang massiv. Selbst eine relativ dünne Kalkschicht von nur zwei Millimetern verursacht bereits einen Wärmeübertragungsverlust von ca. 15 %. Auch der zunehmende Materialmix verschiedener Werkstoffe belastet die Heizanlagen durch Korrosion sowie die Bildung von Schlämmen aus Korrosionsprodukten. Aus diesem Grund gibt die VDI-Richtlinie 2035 klare Richtwerte für das Füll- und Ergänzungswasser vor. 

Die neue Entmineralisierungseinheit permasoft 20000 von perma-trade Wassertechnik enthärtet nicht nur das Füllwasser, sondern entmineralisiert es. permasoft 20000 verhindert die Belagsbildung im Heizungssystem und trägt somit zu einer optimalen Wärmeübertragung bei. Die Kapazität beträgt 20.000° d x Liter, d. h., dass beispielsweise bei einer Ausgangshärte von 20° d 1.000 Liter Heizungsfüllwasser auf weniger als 0,1° d entmineralisiert werden können. Im Unterschied zu einer konventionellen Enthärtung wird durch das patentierte Verfahren des permasoft 20000 die Leitfähigkeit des Wassers auf Werte von circa 100 μS/cm abgesenkt. Vor allem diese geringe Restleitfähigkeit vermindert die Korrosionsgeschwindigkeit im Heizkreislauf.
Zudem werden auch korrosive Ionen wie Chlorid und Sulfat, die sonst zur Lochkorrosion führen können, aus dem Füllwasser entfernt. Zusätzlich zur Entmineralisierung wird das Füllwasser mittels eines pH-Stabilisators alkalisiert, um Säurekorrosion zu verhindern. Somit ist mit permasoft 20000 eine VDI-konforme Befüllung für Heizungsanlagen nach der Richtlinie 2035 Teil I und II gewährleistet, und dies in nur einem Arbeitsschritt. Die Erfüllung dieser Vorgabe ist besonders für Planer und Installateure nahezu unverzichtbar geworden, da Hersteller von Heizungen, Regelarmaturen oder Heizungspumpen die Gewährleistung an die Einhaltung der VDI-Richtlinie 2035 binden bzw. sich an der Richtlinie orientieren. permasoft 20000 ist auch in einer speziellen Version für Aluminium-Wärmetauscher erhältlich. Neben der Energieoptimierung sorgt permasoft 20000 somit auch für Funktionssicherheit der Anlagen und klare Gewährleistungsverhältnisse für alle Beteiligte.




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