Zur Bekämpfung der Rezession schlägt die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan, ein Milliardenprogramm zur Renovierung und Sanierung von Schul- und Hochschulgebäuden vor. Dazu erklärt der Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Hanns-Eberhard Schleyer:
Handwerk und Bildungsministerium schlagen zur Bekämpfung der Rezession ein Milliardenprogramm zur Renovierung und Sanierung von Schul- und Hochschulgebäuden vor. Foto: ZDH
„Das Handwerk setzt darauf, dass die Bundesregierung im neuen Jahr – nach der geplanten Bestandsaufnahme – mit weiteren Konjunkturimpulsen der sich rasch verschlechternden Konjunkturlage begegnen wird. Dazu sollten auf der einen Seite verstärkte öffentliche Investitionen gehören, auf der anderen Seite Entlastungen von Bürgern und Betrieben über Steuer- und Abgabensenkungen. In diesen Kontext passt der Vorschlag der Bundesbildungsministerin.
Der Vorstoß zur Schulsanierung schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe: Unsere Schulen werden in Ordnung gebracht und die Baukonjunktur erhält zusätzliche Impulse. Lehrer, Schüler und Eltern klagen in vielen Schulen über einen Renovierungsstau: von maroden Toilettenanlagen über beschädigte Wände bis hin zu kaputten Türen oder Fenstern wird berichtet. Das Handwerk hatte schon zum Bildungsgipfel in Dresden auf dringenden Handlungsbedarf bei der Sanierung und Renovierung von Schulen und Hochschulen hingewiesen. Für bessere schulische Ergebnisse ist es auch notwendig, dass die Voraussetzungen für einen ordnungsgemäßen Lehrbetrieb geschaffen werden.“