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News vom 07.01.2009

Energieverbrauch 2008 gestiegen

Trotz hoher Preise hat sich der Energieverbrauch in Deutschland 2008 um über 2 Prozent erhöht. Vor allem Wärmeenergien sowie einige erneuerbare Energieträger verbuchten deutliche Zuwächse.

Der Verbrauch an Primärenergieträgern stieg in Deutschland im Jahre 2008 nach<br />Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen um 2,1 Prozent auf knapp 480 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten (Mio. t SKE). Vor allem der Verbrauch an Heizenergien nahm zu. Der Einsatz von Kohlen verringerte sich. Die Stromerzeugung aus Kernkraften nahm deutlich zu. Der Anteil Erneuerbarer Energien wurde durch einen stabilen Beitrag der Wasserkraft und einem Anstieg<br />bei der Windenergie bestimmt. Quelle: AGEB
Der Verbrauch an Primärenergieträgern stieg in Deutschland im Jahre 2008 nach
Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen um 2,1 Prozent auf knapp 480 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten (Mio. t SKE). Vor allem der Verbrauch an Heizenergien nahm zu. Der Einsatz von Kohlen verringerte sich. Die Stromerzeugung aus Kernkraften nahm deutlich zu. Der Anteil Erneuerbarer Energien wurde durch einen stabilen Beitrag der Wasserkraft und einem Anstieg
bei der Windenergie bestimmt. Quelle: AGEB
Das Mineralöl konnte seinen Anteil an der Energieversorgung Deutschlands<br />im Jahre 2008 leicht ausbauen. Die Bedeutung von Stein- und Braunkohlen nahm leicht ab. Die Kernenergie erhöhte ihren Anteil. Die Erneuerbaren Energien steigerten ihren Anteil auf insgesmt 7,3 Prozent, die größten Anteile entfallen auf Wasser, Wind und Biomasse. Quelle: AGEB
Das Mineralöl konnte seinen Anteil an der Energieversorgung Deutschlands
im Jahre 2008 leicht ausbauen. Die Bedeutung von Stein- und Braunkohlen nahm leicht ab. Die Kernenergie erhöhte ihren Anteil. Die Erneuerbaren Energien steigerten ihren Anteil auf insgesmt 7,3 Prozent, die größten Anteile entfallen auf Wasser, Wind und Biomasse. Quelle: AGEB
Der Verbrauch an Primärenergieträgern in Deutschland wird maßgeblich durch<br />den witterungsbedingten Temperaturverlauf geprägt. Bei durchschnittlichen Temperaturen liegt<br />der Verbrauch pro Jahr bei etwa 500 Mio. t SKE. Preise und Konjunkturentwicklungen haben<br />einen deutlich geringeren Einfluss auf den Verbrauch. Quelle: AGEB
Der Verbrauch an Primärenergieträgern in Deutschland wird maßgeblich durch
den witterungsbedingten Temperaturverlauf geprägt. Bei durchschnittlichen Temperaturen liegt
der Verbrauch pro Jahr bei etwa 500 Mio. t SKE. Preise und Konjunkturentwicklungen haben
einen deutlich geringeren Einfluss auf den Verbrauch. Quelle: AGEB
Nach ersten Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) stieg der Primärenergieverbrauch in Deutschland 2008 auf rund 480 Millionen Tonnen Steinkohle- einheiten(Mio. t SKE) (14 062 PJ). Das waren 2 Prozent oder 10 Mio. t SKE mehr als im Vorjahr. Zur höheren Nachfrage nach Wärmenergien trugen vor allem die im Vergleich zum Vorjahr kühleren Temperaturen bei.

Am stärksten profitierte der Ölverbrauch vom Anstieg des Energiebedarfs. Der Verbrauch an Mineralöl stieg um rund 5 Prozent auf knapp 166 Mio. t SKE. Der Anteil des Mineralöls am gesamten Energieverbrauch erhöhte sich um knapp 1 Prozent auf 34,6 Prozent. Diese Entwicklung ist insbesondere auf die stark gestiegene Nachfrage nach leichtem Heizöl zurückzuführen. Dem Nachfrageanstieg um 32 Prozent in diesem Jahr steht ein Rückgang von 34 Prozent im Vorjahr gegenüber. 2007 hatten viele Verbraucher beim leichten Heizöl eine starke Kaufzurückhaltung geübt. Diesel- und Flugkraftstoff verzeichneten wegen guter Verkehrskonjunktur 2008 einen Bedarfszuwachs von 3,2 sowie 1,6 Pozent. Die anderen Mineralölprodukte lagen dagegen überwiegend im Minus.

Der Erdgasverbrauch nahm im Jahr 2008 gegenüber dem Vorjahr um knapp 3 Prozent auf 109,5 Mio. t SKE zu. Die im Vergleich zum Vorjahr kühlere Witterung im ersten Halbjahr steigerte die Nachfrage bei den privaten Haushalten. Der industrielle Erdgas- verbrauch stagnierte vor dem Hintergrund der konjunkturellen Eintrübung. Dagegen erhöhte sich der Erdgaseinsatz zur Stromerzeugung um rund 8 Prozent.

Der Verbrauch an Steinkohle fiel im Jahre 2008 um etwas mehr als 6 Prozent auf 63,3 Mio. t SKE zurück. Die Kraftwerke verringerten ihren Bedarf um rund 7 Prozent. Der Kohleverbrauch der Stahlindustrie nahm im Zuge der konjunkturellen Abschwächung um gut 4 Prozent ab. Der Wärmemarkt erreichte dagegen annähernd das Vorjahresniveau. Der Braunkohlen- verbrauch lag mit 53,2 Mio. t SKE um 3,3 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Die Veränderung ist im Wesentlichen auf die geringere Verfügbarkeit der Kraftwerke zurückzuführen, an die üblicherweise mehr als 90 Prozent der Förderung gehen.

Die Stromerzeugung aus Kernkraftwerken erhöhte sich um 5,7 Prozent auf 55,3 Mio. t SKE. Der Beitrag der Wasserkraftwerke stagnierte auf Vorjahresniveau und der Beitrag der Windkraftanlagen stieg nach einem schwachen Ergebnis in den ersten neun Monaten insgesamt um 5,5 Prozent. Die Erneuerbaren Energien erhöhten ihren Anteil am Primärenergieverbrauch leicht auf 7,3 Prozent (Vorjahr: 7,0 Prozent).
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