Ein Programm, das dreifach erfolgreich ist: Das CO2-Gebäudesanierungsprogramm der Bundesregierung schafft Arbeitsplätze, verbessert die Wohnqualität und schützt die Umwelt. Kein Wunder, dass die Nachfrage bei Eigentümern, Vermietern und Kommunen ständig zunimmt. Bis 2009 fließen insgesamt 6,9 Milliarden Euro an Bundesmitteln in die enegetische Gebäudesanierung. Die Bundesregierung beschloss mit dem Integrierten Energie- und Klimaprogramm (IEKP) die Verstetigung dieses Programms über 2009 hinaus bis zum Jahr 2011.
Die Fördermittel wurden im Rahmen des ersten Konjunkturpaketes nochmals aufgestockt. Für 2009 stehen nun rund 1,5 Milliarden Euro für Zinsverbilligung und Zuschüsse bereit.
Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee zum CO2-Gebäudesanierungsprogramm: "Unser Programm zur CO2-Gebäudesanierung ist ein Riesenerfolg. Die Zahlen aus dem vergangenen Jahr zeigen dies eindrucksvoll. Die Nachfrage nach Fördermitteln zum energieeffizienten Bauen und Sanieren hat im Jahr 2008 wieder einmal alle unsere Erwartungen übertroffen. In den KfW-Programmen wurden 2008 mehr als 100.000 zinsgünstige Kredite und Zuschüsse mit einem Volumen in Höhe von 6,4 Milliarden Euro zugesagt. Bereits im August 2008 waren die im Haushalt vorgesehenen Fördermittel verbraucht. Wir haben diese dann kurzfristig um 500 Millionen Euro auf 1,4 Milliarden Euro aufgestockt, um das Programm durchgängig anbieten zu können. Seit 2006 haben wir mit unserem Programm rund 800.000 Wohnungen energieeffizient saniert oder neu errichtet. Diese Erfolgsgeschichte werden wir weiter fortsetzen", sagte Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee jüngst in Berlin.
"Unser Programm entlastet vor allem die Bürgerinnen und Bürger bei den Heizkosten. In diesem Jahr wird die Ersparnis etwa 360 Millionen Euro betragen. Das ist ein echtes Entlastungsprogramm, die Menschen haben mehr Geld im Portemonnaie. Wachstum und Beschäftigung werden gestärkt, weil Handwerksbetriebe Aufträge erhalten. Seit 2006 konnten wir so jährlich bis zu 220.000 Arbeitsplätze in der mittelständischen Bauwirtschaft und im Handwerk sichern", so Tiefensee.
Die Fördermittel wurden im Rahmen des ersten Konjunkturpaketes nochmals aufgestockt. Für 2009 stehen nun rund 1,5 Milliarden Euro für Zinsverbilligung und Zuschüsse bereit. Neben den zusätzlichen Fördermitteln wurden die Konditionen der Förderung verbessert. Zusammen mit dem sehr günstigen aktuellen Zinssatz von 1,4 Prozent werden so weitere Investitionsanreize gesetzt.
Seit Jahresbeginn gibt es auch für die Erneuerung von Fenstern oder Heizungen zinsgünstige Kredite. Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern und Wohnungseigentümergemeinschaften können zudem im CO2-Gebäudesanierungsprogramm Zuschüsse in Höhe von bis zu maximal 2.500 Euro für energetische Einzelmaßnahmen erhalten.
Tiefensee: "Diese günstigen Förderkonditionen werden die Nachfrage noch einmal steigern, ich erwarte eine noch bessere Investitionsbilanz 2009. Damit sichern wir in diesem schwierigen Jahr Wachstum und Beschäftigung."