Seit über 60 Jahren sind thermische Abgasklappen als nützliches und sicheres Bauteil in der Abgastechnik im Einsatz. Eingebaut hinter der Strömungssicherung atmosphärischer Gasfeuerstätten versehen sie geräuschlos und oft unbemerkt ihren Dienst.

Das Funktionsprinzip beruht auf der Steuerung durch ein Bimetall. Kommt es mit den warmen Abgasen in Berührung öffnet das Bimetall die Abgasklappe, während es sie in der Stillstandszeit des Gerätes wieder verschließt.
Diermayerklappen (benannt nach dem Erfinder) besitzen keine Lager oder Wellen und sind somit weitgehend verschleißfrei. Generell schaltet die Abgasklappe in geschlossenem Zustand den natürlichen Auftrieb der Abgasanlage aus und verhindert somit ein Auskühlen der Feuerstätte und des Aufstellraumes in der Stillstandsphase. Gleichzeitig wird der Eintritt von Falschluft in die Abgasleitung während dieses Zeitraumes erheblich vermindert. Zur einwandfreien Funktion gemeinsamer (gemischt belegter) Abgasleitungen und Schornsteine leisten Abgasklappen somit vor allem in den unteren Etagen wertvolle Hilfe.
Der positive Einfluß auf die Druckbedingungen in diesen Anlagen wird mit der DIN 4705 T.3 rechnerisch erfaßt. In den "Technischen Regeln für Gas- Installation" DVGW TRGI 86/96 und verschiedenen Landesfeuerungsverordnungen wird darüber hinaus im Rahmen der Vorschriften für die Abgasabführung auf den notwendigen Einbau von Abgasklappen hingewiesen.
Kutzner + Weber bietet Diermayerklappen in drei speziellen Varianten abgestimmt auf Gasspezialheizkessel, Gasdurchlaufwasserheizer und Gas-Raumheizer.