Intersolar 2001 wächst mit boomendem Solarmarkt
Besucher aus rund 50 Nationen auf solarer Fachmesse in Freiburg

Die Aussteller der Intersolar 2001 sind hoch zufrieden. Das Konzept der Spezialmesse für die Solarbranche und die Konzentration auf die Bereiche Solarthermie, Photovoltaik und solares Bauen kam bei Ausstellern wie Besuchern sehr gut an. Mit mehr als 13.000 vorwiegend Fachbesuchern aus rund 50 Ländern wurde der Vorjahreserfolg der Intersolar nochmals übertroffen. "Das Konzept der Spezialmesse und der Standort Messe Freiburg hat sich bewährt", freuen sich die Veranstalter der Intersolar Markus Elsässer, Projektleiter der Intersolar 2001 (Solar Promotion) und Udo Funke (Messe Freiburg). Insgesamt 210 Aussteller aus 12 Nationen präsentierten den Entwicklungsstand der internationalen Solartechnik. Die Sonderschau Weltmarkt Solartechnik präsentierte erstmals ausschließlich Solartprodukte für den internationalen Handel und fand große Resonanz beim Fachpublikum. "Der große Zuspruch bei Ausstellern und Besuchern lässt uns schon heute darüber nachdenken, wie wir die Kapazitäten der Messe für die kommenden Jahre erweitern können", verweist Klaus W. Seilnacht, 1. Geschäftsführer Messe Freiburg auf die erfolgreiche Entwicklung des Messestandorts Freiburg.
Die Intersolar wird von Ausstellern und Besuchern mit viel Lob bedacht. Innerhalb von nur einem Jahr hat sie sich durch die Spezialisierung auf die Solartechnik zu einer der wichtigsten europäischen Plattformen in Europa entwickelt. Für Michael Schäfer, Geschäftsführer der Energie Bau Köln "ist die Intersolar die Messe mit den besten Entwicklungschancen in Deutschland." Das gilt auch für Rudolf Pfeil, Geschäftsführer der Resol GmbH, der die Intersolar für die wichtigste und interessanteste Solarmesse hält". Yoshiki Takeoka, Manager der japanischen Kaneka Corporation mit knapp 4.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rund 3,8 Mrd. Euro zeigt sich sehr zufrieden mit der Intersolar. "Wir haben eine Vielzahl neuer Kontakte knüpfen können und werden im kommenden Jahr wieder auf der Intersolar ausstellen. Für unsere Ausbaupläne nimmt die Intersolar ein wichtigen Platz ein." Die Kaneka Corporation plant innerhalb der nächsten fünf Jahre Solaranlagen mit einer Gesamtkapazität von rund 100 MW Leistung. Die chinesische Solarfirma Tsinghua Solar ist zum ersten Mal Aussteller in Europa. "Die Intersolar bietet uns die Chance des Erfahrungsaustauschs mit Fachleuten aus anderen Ländern. Wir fahren mit einer Vielzahl Ideen nach Hause, was der Solarentwicklung in China sicherlich förderlich sein wird", zeigt sich Geschäftsführer Xue Zu Qing sehr zufrieden.
Für Georg Salvamoser von der Solar-Fabrik GmbH in Freiburg wird die Intersolar 2001 als Erfolg auf mehreren Ebenen verbucht. "Insbesondere am Fachbesuchertag konnten mit Installationsbetrieben und Handelsorganisationen erfolgversprechende Kontakte geknüpft werden. Passend zum derzeit in Italien startenden 10.000-Dächer-Förderprogramm konnte die Solar-Fabrik einen exklusiven Vertrag mit einem italienischen Handelshaus abschließen."
Die Planungen für die Intersolar 2002 laufen an. Zahlreiche Aussteller haben bereits signalisiert, dass sie im kommenden Jahr wieder dabei sein werden. Einhelliges Lob auf Ausstellerseite fand die gestiegene Zahl der Fachbesucher und die Internationalisierung durch den großen Anteil ausländischer Besucher. "Die Qualität der Gespräche und das große Interesse der Messebesucher hat unsere Erwartungen weit übertroffen", so Wendelin Heinzelmann, Marketingleiter bei Paradigma.
"Die Entscheidung, die Intersolar jährlich zu veranstalten, hat sich durch den Erfolg der diesjährigen Veranstaltung bestätigt. Der Zuspruch übersteigt unsere Erwartungen. Wir gehen heute davon aus, dass wir für die Intersolar 2002 wiederum mit einem kräftigen Zuwachs rechnen können", sind sich Elsässer und Seilnacht sicher. Die Intersolar 2002 findet vom 28. bis 30. Juni 2002 statt.