Zur internationalen Fachmesse ISH kamen jüngst 202.000 Besucher nach Frankfurt am Main.
Der Besucherandrang bei der Jubiläums-ISH ließ nicht lange auf sich warten: Die bekannten Staus vor der Rolltreppe im Torhaus forderten einiges an Geduld, wollte doch alle möglichst viele Aussteller besuchen auf der Messe.
Dr. Martin Viessmann schlägt als sinnvolle lösung für die Branche im Rahmen einer Viessmann-Pressekonferenz in Richtung Politik vor, einen Mehrwerststeueranreiz bei Vorliegen von Handwerkerrechnungen, zu gewähren.
Großes Nachfrage bei Schütz nach dem neuen Produkt R 50, einem Flächenheizungssystem für die Sanierung und Modernisierung.
Besonders bei Renovierung und Modernisierung, aber auch bei qualitativen Neubauten ist Kupfer wieder mehr und mehr der bevorzugte Werkstoff für die Installation,freut man sich bei KME.
Ganz großer Publikumsmagnet war "Geniax" - das dezentrale Pumpensystem von Wilo.
Bei Geberit konnten sich die Besucher ausführlich über Neuheiten und Produktlösungen informieren.
Bei Hansgrohe/Pontos wird die Funktionsweise des Grauwasserrecyclings für besucher sehr anschaulich demonstriert.
Grauwasserrecycling war auch bei Dehoust eine stark nachgefragtes Thema, insbesondere viele ausländische Besucher interessierten sich für das GEP-System.
Star-Architekten Daniel Libeskind hielt Einzug im Bad!Bei Hoesch wurde die vom Studio Libeskind entworfene Wanne präsentiert, deren futuristische Linienführung typisch ist für die Kreationen des New Yorker Architekten.
Barrierefrei war auch beim Badspezialisten Saniku ein wichtiges thema. Das Unternehmen präsentierte die Badewanne Divina mit integriertem Lift. Die Liftfunktion erfolgt über Wasserdruck.
Ideal Standard präsentierte den neuen Unterputz-Bausatz EASY-Box.
Intensive Nachfrage nach Heizkörperanschlüssen und Steigstrangprofilen konnte man bei HZ feststellen.
Der außergewöhnliche Kaminofen "dadoo" erregte bei wodtke die Aufmerksamkeit der Messebesucher.
Daikin präsentierte erfolgreich die Altherma-Wärmepumpen auf der ISH.
Bei Grundfos interessierten sich die Kunden aus ganz Europa besonders für die Umwälzpumpen der Energieeffizienzklasse A.
Im Rahmen der ISH erhielten 21 Handwerksbetriebe der UPTODATE-Offensive von Gira, Stiebel Eltron und Kessel ihre Auszeichnung zum "Profi im Handwerk". Die Betriebe hatten erfolgreich am intensiven Qualifizierungsprogramm für Erfolg im Handwerk der Team Steffen AG teilgenommen. Der diesjährige Gastgeber Stiebel Eltron hatte die "Profis im Handwerk" im Schloss Reinhartshausen in Eltville ausgezeichnet. Eine Auszeichnung im Rahmen der ISH erhielt das Unternehmen Roth Werke Gmbh: Die europäische Großhändlervereinigung EDT, Essen wählte das Roth ClimaComfort Panelsystem zum Produkt des Jahres 2009. Im Bild Christin Roth-Jäger, Gesellschafterin des Unternehmens Roth, und der Geschäftsführer der EDT GmbH Achim Zimmer.
Die Bündelung der technologischen Kompetenzen von Honda und Vaillant in Bezug auf gasbetriebene KWK-Anlagen wurden im Rahmen der ISH bekannt gegeben. Im Bild (li) Dieter Müller, Geschäftsführer der Vaillant Group und Takayuki Arima, Präsident der Honda Motor Europe (North) GmbH.
Die ISH ist eine der wenigen WELT – Leitmessen, die mittelständisch geprägt sind. Und hier geht es in besonderem Maße um die aktuell bewegenden Themen von Kyoto-unterstützende Energieeffizienz und CO2-Einsparung. Da verwundert die fehlende politische Präsenz bei Eröffnung und Ausstellung, insbesondere wenn man bedenkt, dass diese Branche einen hohen Exportanteil hat. Eine Spielwarenmesse mit einer Importquote von 80% wurde scheinbar intensiver von unserer bundesdeutschen Politik wahrgenommen.
Im Fokus der diesjährigen ISH stand deutlich das über alle Bereiche reichende Thema der Ressourcenschonung. 2.361 Hersteller (in 2007 waren es 2.372) aus 58 Ländern, darunter alle Markt- und Technologieführer, präsentierten ihre Weltneuheiten, Innovationen, Trends und zukunftsorientierten Lösungen auf einer Ausstellungsfläche von über 250.000 Quadratmetern brutto. Damit war die Messe wie im Jahr zuvor komplett ausgebucht. Denn für die überwiegende Anzahl der Besucher galt, dass es nirgends besser als auf der ISH möglich ist, sich umfassend über das heute bereits Machbare in Sachen Wasser, Energie-Effizienz und erneuerbare Energien sowie Nachhaltigkeit und Lebensqualität bei der Gestaltung und Einrichtung seines Bades zu informieren und auszutauschen. Und für die Aussteller lassen sich kaum irgendwo die eigenen Neuheiten und innovativen Lösungen so gut einem kompetenten Fachpublikum aus aller Welt vorstellen, wie auf der ISH.
In einer Zeit großer Unsicherheit zeigt sich die SHK Branche zuversichtlich, da sich die Auswirkungen der Wirtschaftskrise halbwegs in Grenzen halten. Nach den Befragungen der Messe Frankfurt während der ISH beurteilen rund drei Viertel der Aussteller die gegenwärtige Branchenkonjunktur als gut oder befriedigend, deutsche Hersteller liegen dabei in ihren Bewertungen (84 Prozent gut bis befriedigend) sogar über dem Durchschnitt – die ausländischen Anbieter dafür mit 66 Prozent darunter. Der Präsident des BDH Klaus Jesse, bestätigte in seinem Ausblick auf 2009, anlässlich einer Pressekonferenz des BDH während der ISH, positivere Signale für den deutschen Markt, als für andere Märkte, die von der Krise stark negativ beeinträchtigt werden. Jesse geht von einem möglichen geringen Wachstum im Bereich der Heizungsmodernisierung und der erneubaren Energien im Wärmemarkt aus. Dabei bezog er sich auf die Marktentwicklung der ersten acht Wochen des Jahres 2009.
Viele Aussteller zeigten sich insgesamt vorsichtig optimistisch und waren überzeugt, dass sich eine Messe-Präsenz gerade jetzt gelohnt hat und erteilten der diesjährigen ISH, wie schon der vorangegangenen ISH, Bestnoten. Die überwiegende Mehrheit der Aussteller (82 Prozent) bestätigte die Erreichung ihrer Messebeteiligungsziele.
Effizienz und erneuerbare Energien im Fokus vieler Besucher
Die Heizungs- und Klimatechnik war mit rund 1.300 Unternehmen aus dem In- und Ausland in den Messehallen vertreten. Für Wolfgang
Dehoust hat die ISH erneut ihre Bedeutung als die Plattform für das SHK-Handwerk bewiesen: " Auf dem Dehoust- und GEP-Stand verzeichneten wir einen zahlreichen und qualifizierten Besuch sowohl aus dem Inland wie auch aus dem Ausland, von den vor Messe befürchteten Besucherrückgängen keine Spur. Unser neuartiges Zubehör für doppelwandige Öltanks fand das erhoffte positive Interesse, Innovation lohnt sich einfach. Auch Gutes lässt sich praxisgerecht verbessern. Und im Bereich Wassermanagement unterstreicht unsere Marke GEP ihre Stärke speziell in den Innovationen rund um das Grauwasserrecycling. Diese Alternative bzw. Ergänzung der Regenwassernutzung ist nicht nur im klimatisch trockenen Ausland sondern auch in Mitteleuropa Bestandteil vieler haustechnischer Planungen. Kurz auf einen Nenner gebracht: die ISH ist für uns eine klasse Messe gewesen."
Zufrieden äußerte sich auch Norbert Potthoff, Gesamtvertriebsleiter
Schütz Energy Systems, zur diesjährigen ISH: "Wir waren angenehm überrascht von der Vielzahl der Fachbesucher und der hohen Qualität der geführten Gespräche. Das Interesse an unserem neuen Produkt R 50, einem Flächenheizungssystem für die Sanierung und Modernisierung, war immens, ebenso die Nachfrage nach unserem Klassiker air conomy. Dies hat uns bestätigt, dass wir die Entwicklungen am Markt genau richtig eingeschätzt und zur passenden Zeit die Innovation R 50 präsentiert haben. Von Rezession war unserer Einschätzung nach nichts zu spüren. Im Gegenteil: Der harte Winter ist vorbei, am Bau kann wieder gearbeitet werden - wir hatten vielmehr den Eindruck einer positiven Aufbruchsstimmung! Die schlägt sich auch in unserem Geschäftsbereich Energy Systems nieder: Wir werden weiter in Personal investieren und insbesondere unseren Außendienst ausbauen."
Das Holzmindener Unternehmen
STIEBEL ELTRON konnte einen deutlichen Besucherzuwachs vermelden: „Unglaublich – einen großen Andrang hatten wir erhofft, doch dieses große Interesse an unseren Produkten und Dienstleistungen hat uns überwältigt.“ Karlheinz Reitze, Geschäftsführer von STIEBEL ELTRON, zieht ein absolut positives Fazit der ISH in Frankfurt: „Gerade der Produktbereich Erneuerbare Energien – also Wärmepumpen und Lüftungsgeräte – stand bei den Messebesuchern im Fokus der Aufmerksamkeit. Das Interesse an unseren Neuheiten im Bereich der Wärmepumpen war geradezu enorm. Exemplarisch möchte ich hier die innovative Hocheffizienz-Wärmepumpe WPL 14 HT sowie unsere weiterentwickelte Erdreich-Wärmepumpe WPF E mit ihrem extrem hohen Integrationsgrad nennen. Wir haben auf unserem im Vergleich zu 2007 auf fast 1000 Quadratmeter vergrößerten Stand deutlich mehr Besucher gezählt als vor zwei Jahren. In Frankfurt hat sich fortgesetzt, was sich schon seit Beginn der oft zitierten Konjunkturkrise abzeichnet: der Produktbereich ‚Erneuerbare Energien‘ ist nicht nur unbeeindruckt von der allgemeinen schlechten Stimmung, sondern kann im Gegenteil sogar mit einem Plus aufwarten. Energieeffizienz war ohnehin das große Thema der ISH. Auch unser vollelektronischer Durchlauferhitzer DHE SL sowie der Kleinspeicher SNU 5 SL beispielsweise konnten hier das Fachpublikum begeistern.“
In den Fokus der Fachbesucher rückten auf der diesjährigen ISH insbesondere die anspruchsvollen möglichen Kombinationen bei den Heizungsanlagen, wie beispielsweise das Unternehmen
Windhager bestätigen konnte. „Unsere hochwertige Heiztechnik mit regenerativen Energien war überaus gefragt“, konstatiert Ludwig Gerstlauer, Leiter Vertrieb und Marketing von Windhager Zentralheizung Deutschland. „Sowohl die Weiterentwicklung unseres Pelletskessels BioWIN als auch der Scheitholzkessel LogWIN fanden großes Interesse. Der Trend geht dabei zu Kombianlagen – mit Holz und Solar bzw. Pellets und Solar werden die Unwägbarkeiten, die mit Öl und Gas verbunden sind, ausgeschaltet. Wir unterstützen den Umstieg zusätzlich mit unserer Klimaschutz-Förderung in Höhe von 200 Euro. Diese Aktion läuft noch bis zum 30. April 2009.“
Zunehmend immer wichtiger wird Systemkompetenz der Anbieter wie Dr. Marc Andree Groos, Marketingleiter
Vaillant Deutschland bestätigen konnte: "Wir sind sehr zufrieden mit der diesjährigen ISH. Unser Stand war an allen Tagen sehr gut besucht. Es wird immer wichtiger, den Kunden komplette Lösungen anbieten zu können. Systemkompetenz rückt noch stärker als bisher in den Fokus. Wir bieten den Kunden die Möglichkeit, sehr individuell komplette Heiz-Systeme zusammenzustellen - mit integrierten Lösungen auf Basis regenerativer Energien und intelligenter Regelung. Besonders interessiert waren die Besucher an unseren Neuheiten, wie beispielsweise dem neuen Bohrverfahren geoJETTING oder unserer Kooperation mit Honda. Aber auch unser deutlich erweitertes Serviceangebot für unsere Partner aus dem Fachhandwerk ist auf großes Interesse gestoßen."
Zufriedenheit auch bei
Allmess. Dazu Joachim Möhring Vertriebsleiter Fachgroßhandel, Mitglied der Geschäftsleitung: „Die Messe hat unsere Erwartungen vollstens erfüllt. Die Zusammensetzung der Besucher war sehr ausgewogen. Interessenten aus allen Bereichen der 3-Stufigkeit waren neben internationalen Besuchern sehr stark vertreten. Das Interesse unserer Besucher galt besonders den Ultraschallwärmezählern unter anderem für Anwendungen im Bereich der erneuerbaren Energien. Für viele Hersteller ist die ISH ein Gradmesser für die wirtschaftliche Entwicklung der nächsten Zeit, insbesondere im Hinblick auf die ausländischen Besucher. Allmess schaut hier mehr auf das Inland, da unser Exportanteil unter 10 Prozent liegt. Nach einem sehr erfolgreichen Jahr 2008, erwarten wir auch für 2009 eine deutliche Umsatzsteigerung. Das 1. Quartal bestätigt diese Prognose.“
„Die ISH 2009 war für
KME eine positive Bestätigung der ersten zwei Monate 2009. Das Interesse an Kupferrohren und an KME ist angesichts eines deutlich gesunkenen Kupferpreises nach wie vor sehr hoch. Aber nicht nur der Preis pro Meter, besonders auch die bekannte Zuverlässigkeit des Produktes und des Anbieters führten auf der ISH 2009 zu durchweg positiver Resonanz auf unser Ausstellungsprogramm. Alle reden von der Wirtschaftsflaute, für die KME Kupferrohre für das Bauwesen ist sie kaum zu spüren. Besonders bei Renovierung und Modernisierung, aber auch bei qualitativen Neubauten ist Kupfer wieder mehr und mehr der bevorzugte Werkstoff für die Installation, zusammen mit hoch effizienter und modernster Fittingtechnik. Auch die Endverbraucherkampagne der Kupferrohrindustrie trägt bereits erste Früchte, das Konjunkturpaket der Bundesregierung und eine eventuelle Abwrackprämie für alte Heizungsanlagen, wie vom ZVSHK gefordert, tun ein Übriges. Bei der ISH 2011 werden wir jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit ein verändertes Wettbewerbsumfeld wiederfinden, ohne Zweifel bergen kleine und finanziell schwache Anbieter in den kommenden Monaten das Risiko auszufallen. Der Handwerker sollte diesen Aspekt bei der Wahl der Produkte bedenken, um nicht am Schluss alleine im Regen zu stehen. Auf den letzten Cent beim Kaufpreis zu spekulieren kann in diesen Zeiten der Unsicherheit ganz schnell zum Bumerang werden.“ So Christoph Geyer, General Manager Division Rohre bei KME.
"Wir haben uns gefreut, dass der maßgeblich von uns entwickelte und zusammen mit den Verbänden in den Markt eingeführte Heizungs-Check mittlerweile im Rahmen des Energieeffizienz-Themas von den Anwendern auf breiter Basis eingesetzt wird und eine tragende Rolle spielt. Auch unser Schritt, diese Messtechnik jetzt in die Abgasmessgeräte zu integrieren, fand regen Zuspruch." Johannes Lötfering Geschäftsführer
Wöhler Messgeräte Kehrgeräte GmbH.
Markus Klemmer, Geschäftsführer der
Kolektor Missel Schwab GmbH, war angenehm überrascht von den auffallend vielen qualifizierten Gesprächen auf der diesjährigen ISH in Frankfurt: „Die Anzahl der Besucher war geringer als beim letzten Mal, jedoch die wesentlichen Entscheider waren alle vor Ort. Auf zwei Hauptthemen haben sich die Gespräche konzentriert, zum einen der Brandschutz der Marke Missel und zum anderen die Sanitärtechnik der Marke Schwab. Dabei lag natürlich das Interesse im Wesentlichen bei den attraktiven Neuheiten. Auffallend war außerdem die enorme Anzahl der Interessenten aus dem Ausland, der bestimmt mehr als ein Drittel ausmachte. Hier wurden teilweise sofort Aufträge platziert. "Wir sind sehr zufrieden, kann ich nur sagen." war das Resumee von Markus Klemmer.
„Das neue Messekonzept der
Systemair GmbH aus Boxberg-Windischbuch hat sich bewährt. Die breite Produktpalette konnte den Kunden, auf dem zur ISH neu gestalteten 234 m² großen Messestand, noch besser nahegebracht werden“, argumentierte Verena Heckmann, Marketingleiterin der Systemair GmbH. Das neue Messekonzept wurde speziell ausgearbeitet und soll in Zukunft einen weltweit einheitlichen Auftritt gewährleisten. „Systemair bietet ein einzigartiges Lüftungsportfolio, das für nahezu alle Lüftungsanwendungen eine Lösung bereit hält. Besonders interessierten sich die Besucher für unsere Produkte mit EC-Technologie“, betonte Kurt Maurer, Geschäftsführer der Systemair GmbH. Mauerer weiter: „Um den derzeitigen Ansprüchen nach Wirtschaftlichkeit gerecht zu werden, standen bei Systemair besonders energieeffiziente Ventilatoren und Lüftungsgeräte im Mittelpunkt. So zeichnen sich EC-Ventilatoren durch ihren sparsamen Umgang mit Energie und ihre ausgezeichnete Regelbarkeit aus. Pünktlich zur Messe wurde daher das neue Logo „Green Ventilation“ eingeführt, welches alle Produkte, die besonders energiesparend arbeiten, kennzeichnet. Durch den großen Zulauf von Messebesuchern auf dem neuen Messestand blickt Systemair somit auf eine rundum erfolgreiche ISH zurück.“
Erlebniswelt Bad: Wasser ist Leben
Die Sanitärindustrie präsentiert mit über 700 Herstellern in der Erlebniswelt Bad den weltgrößten Showroom für innovatives Design und Nachhaltigkeit. Etwa ein Drittel der Besucher kamen in erster Linie, um sich über die Neuheiten zu nachhaltigen Sanitärlösungen zu informieren. Unter dem gemeinsamen Label „Blue Responsibility“, die Kampagne „Blue Responsibility“ hatte der VDMA Fachverband Armaturen gemeinsam mit dem IFS IndustrieForum Sanitär organisiert, präsentierten sich namhafte deutsche Markenhersteller von Sanitärprodukten und dokumentierten ihre besonderen Kompetenzen im Bereich nachhaltiger Sanitärlösungen. Andreas Dornbracht, Vorstandsvorsitzender der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS): „Für die VDS und die Aussteller der Erlebniswelt Bad war die diesjährige Jubiläumsveranstaltung ein voller Erfolg. Insbesondere die hohe Anzahl ausländischer Besucher machte deutlich, dass der Anspruch als und an die Weltleitmesse ISH gerade in diesen Zeiten gilt und eingelöst wird. Ein wichtiger Trend im Bad ist die Entwicklung nachhaltiger Sanitärlösungen, die der Verantwortung für die begrenzte Ressource Wasser Rechnung tragen. Welche Anstrengungen die deutsche Sanitärindustrie hier bereits unternimmt, vermittelte erfolgreich die Informationskampagne „Blue Responsibility“. Daher sind wir nach dieser ISH um so zuversichtlicher, dass unsere Branche auch in Zukunft krisenfest aufgestellt ist.“
Überaus zufrieden mit der ISH zeigt sich auch der Badspezialist
Saniku. Vertriebsleiter Steffen Buchheit: „Das fachlich kompetente Publikum war höchst interessiert an unseren vielfältigen Neuentwicklungen. Das zeigt uns, dass wir mit unseren Innovationen nah am Markt sind. Saniku erweitert kontinuierlich die Produktpalette, wobei ein Schwerpunkt auf Produkten für die Generation 50plus liegt. Hier ist z. B. unsere Wanne mit Seiteneinstieg und integriertem, fahr-barem Sitz zu nennen. Die Saniku Divina ist eine Komfortlösung, die gleichermaßen von gesunden und gehandicapten Menschen genutzt werden kann.“
Auch die
Hansgrohe AG verbucht ihren Auftritt auf der weltgrößten Sanitärfachmesse, der ISH in Frankfurt am Main, als sehr erfolgreich. Mit etwas mehr als 30.000 Standbesucherinnen und -besuchern in den ersten drei Messetagen verzeichnete der international tätige Armaturen- und Brausenhersteller eine unerwartet hohe Besucherfrequenz. „Vor dem Hintergrund der schlechten konjunkturellen Gesamtwetterlage verspüren wir auf der Messe“, so Unternehmenschef Siegfried Gänßlen, „starken Rückenwind. Von Krise ist hier kaum die Rede. Unsere Innovationen bei Wasserspartechnologien und im Design – namentlich die Komplettprogramme Hansgrohe PuraVida und Axor Urquiola – stoßen auf enormes Interesse. All unsere Großkunden aus dem In- und Ausland waren auf unserem Stand zu Gast. Wir haben viele gute Gespräche geführt, und die Bereitschaft, unsere Neuheiten in den Ausstellungen zu zeigen, ist wirklich phantastisch.“ Zugleich konnte der Schwarzwälder Bad- und Sanitärspezialist in Frankfurt Aufträge für mehrere Großprojekte abschließen. Für Aufmerksamkeit auf dem Messestand sorgten aber nicht nur die Produktneuheiten, sondern auch die Präsenz der Hansgrohe Personalabteilung. „Für die Erschließung neuer Märkte und den forcierten Ausbau unserer internationalen Präsenz“, so Siegfried Gänßlen, „suchen wir ständig qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die ISH bietet hier eine wichtige Plattform, Interessentinnen und Interessenten aus der ganzen Welt anzusprechen.“ Mit 150 Bewerberinnen und Bewerbern – davon 56 aus dem Ausland – hat das Hansgrohe Personal-Team in den ersten drei Messetagen Gespräche geführt.
Alexander Aberle Leitung Marketing & Kommunikation/Objekt Management bei
Sprinz zeigte sich ebenfalls zufrieden: „Mit der ISH waren wir wieder sehr zufrieden. Die neuen technischen Produkte wie die direkte Wandbefestigung und die Dusche Tansa mit einseitiger Bohrung und Klebung des Beschlags sind hervorragend aufgenommen worden. Unsere Handelspartner bestätigen uns "wieder den Trend in Form und Technik vorzugeben“. Auch die Glasfliesen als Kombination zu Keramikfliesen sprachen viele Besucher an. Besonders positiv wurde die Präsentation des Komplettprogramms, das unsere Kompetenz als Glasspezialist zeigt, aufgenommen.“
Erfolg auch bei
AEG Haustechnik: Alles in allem war die ISH 2009 ein großer Erfolg für uns. Die neuen, innovativen Techniken zur Energieeinsparung bei den Warmwassergeräten wurden vom Publikum sehr gut angenommen. Die aktuelle Werbekampagne „Nimm mich unter der Dusche“ und das THERMO BODEN Sortiment mit der neuen Wellnessheizmatte für bodengleiche Duschtassenund Wellnessliegen fand bei den nationalen und internationalen Besuchern großen Anklang.“ Holger Steimel, Geschäftsleitung Vertrieb Inland, AEG Haustechnik.
Die Resonanz und Stimmung zeigten sich beim Wasseraufbereitungsunternehmen
Berkefeld / Veolia Water Solutions & Technologies besser als erwartet. Dazu Stefan Jakubik, Leiter Marketingkommunikation: „Besucherfrequenz und die Qualität unserer Gespräche auf der ISH waren besser als erwartet. Angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung und der Erfahrungen auf der letzten ISH waren wir mit gebremsten Erwartungen nach Frankfurt gekommen und wurden positiv überrascht. Wir haben reges Interesse insbesondere an Projekten gespürt, die der Werterhaltung und Wertsteigerung dienen. Auch funktionierte die Anbindung der Wasseraufbereitungshalle 1.1 dieses Mal besser als beim letzten Mal. Bei uns standen planungsintensive Vorhaben zur Heizungswasserfiltration, Kesselspeisewasser, Trinkwasserhygiene und Schwimmbadtechnik im Vordergrund. Unsere Partner interessierten sich für Wasserenthärtung, Legionellenprophylaxe und effiziente Beckenwasseraufbereitung unter anderem durch Ultrafiltration. Daneben drehte es sich in vielen Gesprächen um unser Service-Angebot, insbesondere um Wartung und Optimierung von Wasseraufbereitungsanlagen. Angesichts unserer Produkte und Dienstleistungen sowie der Messegespräche gehen wir mit Optimismus in die kommenden Monate.“
Wettbewerbe und Auszeichnungen
Der Wettbewerb Design Plus steht für die Designkompetenz der Messe Frankfurt und die innovativen Designleistungen der Industrie. Der Wettbewerb richtete sich an alle Aussteller der ISH; 111 Unternehmen aus 15 Ländern haben insgesamt 252 Produkte zur Bewertung eingereicht. Eine der Auszeichnungen erhielt neben anderen das Unternehmen Grundfos.
„Die ISH ist für
Grundfos äußerst erfolgreich verlaufen. Den leichten Rückgang der Messebesucher haben wir nicht bemerkt - auf unserem Stand war reges Treiben und großes Interesse wie eh und je. Dort haben wir über unser bekanntes Full-Line Produktportfolio einen großen Bogen weit über die reine Pumpentechnik hinaus gespannt - von den zukünftigen Steuer- und Regelungsmöglichkeiten für Pumpen, über Planungshilfen, Weiterbildungsangebote, Service-Dienstleistungen bis zu innovativen Konzepten für die partnerschaftliche Unterstützung unserer Kunden. In unserem 3-D-Kino haben wir in den fünf Tagen allein mehr als 5.000 Besucher gezählt. Auch unsere Kollegen aus den europäischen Schwestergesellschaften haben viele interessante Besucher aus Ihren Ländern vermeldet. Aber insbesondere die hohe Qualität der Fachbesucher hat uns erfreut. Die Stimmung der Messebesucher aber auch dem Aussteller, die wir getroffen haben, war durchweg positiv. Noch nie war eine ISH für uns mit so vielen Veranstaltungen rund um das eigentliche Messegeschehen erfüllt. Der VIP-Abend "Grundfos im Dialog" mit über 250 Gästen aus der Branche war eine tolle Veranstaltung. Am Donnerstag haben wir mit einer sechsköpfigen Liveband auf unserer Standparty über 600 Messebesucher bis in den späten Abend zum Tanzen und Feiern gebracht. Während der Messe wurde der Grundfos Magna 32-60 N der Design+ Award von der Messe Frankfurt und dem Rat für Formgebung verliehen.“ So Dirk Schmitz, Leiter Kommunikation und PR bei Grundfos.
Nach diesem ersten Stimmungsbarometer von der ISH werden die einzelnen Produktneuheiten und –innovationen sowie die Weiterentwicklung von Bewährtem in den nächsten Wochen in lockerer Folge im HaustechnikDialog vorgestellt.