Erneuerbare Energien spielen nicht nur im Wohnbereich eine zunehmende Rolle. Steigende
Energiekosten, gesetzliche Vorgaben wie auch Fördermöglichkeiten wirken heute immer stärker
auch bei Kommunen oder Unternehmen der Wirtschaft als schlagkräftige Argumente.
Die Holzenergietagung zeigt Möglichkeiten auf, wie kommunale und gewerbliche Gebäude sowie größere Wohngebäude mit der energetischen Nutzung von Holz kostengünstig den Pflichtanteil erfüllen können und einen wertvollen Beitrag zur Erreichung der CO2-Einsparungsziele leisten können.
Bild: DEPI
Vor allem die Nachfrage nach dem heimischen Energieträger Holz nimmt beständig zu, wenn es in Städten und Gemeinden oder der Wohnungsbauwirtschaft darum geht, die Wärmeversorgung zu erneuern. Oft sind jedoch Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für Planung, Installation, Betrieb und Versorgung moderner Pellet- oder Hackschnitzelheizungssysteme nicht bekannt.
Zur Behebung dieses Informationsdefizites findet am Montag, den 11. Mai 2009 in Stuttgart (Haus der Wirtschaft) eine Tagung statt, bei der das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, zusammen mit dem Holzenergiefachverband und dem Deutschen Pelletinstitut (DEPI), die Rahmenbedingungen für die moderne Holzenergie in Kommunen und Wirtschaftsbetrieben erläutert. Dabei geht es um Energieszenarien, um technische Möglichkeiten, um die Rohstoffversorgung, um gesetzliche Vorgaben wie auch um Fördermöglichkeiten. Dazu werden auch verschiedene baden-württembergische Holzenergie-Projekte mit Vorbildcharakter aus den Bereichen Gewerbe, Kommunen und Mietwohnungsbau vorgestellt.
„In Kommunen wie auch in der Wirtschaft gibt es bei der Wärmeversorgung einen großen Modernisierungsstau. Vielfach möchte man gerne die Heizung auf eine moderne Energieversorgung, wie mit Pellets, umstellen, kennt aber nicht die Voraussetzungen, die es hierbei zu bedenken gilt. Besonders bei Fördermöglichkeiten, aber auch durch ordnungspolitische Vorgaben wie den Wärmegesetzen oder aufgrund des Immissionsrechts sind hier viele Fragen offen“, weiß Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) aus Diskussionen mit Vertretern aus Kommunen, Wirtschaft und Wohnungsbauunternehmen.
Die Veranstaltung am 11. Mai soll diese Informationslücke füllen. Zur Darstellung der Chancen, die für Kommunen und Wirtschaft aus der modernen Holzenergie resultieren, haben die Veranstalter Fachleute aus Ministerien, Wissenschaft, Branche und Planung engagiert.
Programm/Anmeldung/Anfahrtsskizze finden sich
hier im Internet.