Aktive Aufklärung über Vorteile, Zukunftsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit der Wärmepumpen‐Technologie stand im Mittelpunkt der bundesweiten Aktionswochen, die vom 25. April bis 10. Mai 2009 stattfanden. Sie bildeten den Rahmen für rund 2000 Veranstaltungen, die Bürgern, Bauherren und Fachplanern das Thema Wärmepumpe näher bringen sollten.
Wärmepumpen und Erdsondenbohrer zum Anfassen gab es bei den Wärmepumpen Aktionswochen 2009 ‐ einer Gemeinschafts‐Initiative des Bundesverbandes Wärmepumpe (BWP) e.V. und des Bundesindustrieverband Deutschland Haus‐, Energie‐ und Umwelttechnik e.V. Foto: BWP
Geboten wurden individuelle Informationsmöglichkeiten für alle ‐ angefangen von der Präsentation einer Wärmepumpe beim Tag der offenen Tür im Handwerksbetrieb bis hin zur größeren Veranstaltungen mit Unterhaltungsprogramm. Wie bereits im letzten Jahr lockte das Programm zahlreiche Besucher in ganz Deutschland an. Die Menschen interessierte vor allem, welche Technik im Einzelfall sinnvoll ist, welche Erfahrungen andere Nutzer mit der Wärmepumpe bereits gemacht haben und mit welchen Förderprogrammen der Staat den Einstieg in die sparsame und umweltfreundliche Heizenergie der Zukunft erleichtert.
Verband zieht Erfolgsbilanz
"Die Teilnahme und Akzeptanz der Aktionswochen war überwältigend“, so der Geschäftsführer des Bundesverbandes Wärmepumpe (BWP) e.V., Karl‐Heinz Stawiarski. „Die Qualität der einzelnen Veranstaltungen konnte noch weiter gesteigert werden: Besonders gefreut haben wir uns über die Unterstützung der Umweltminister aus Baden‐Württemberg und Bayern sowie der Wirtschaftsminister von Nordrhein‐Westfalen und Niedersachsen. Diese haben die ökologischen und wirtschaftlichen Vorteile der Wärmepumpe bereits erkannt und waren auch dem direkten Austausch mit dem Fachpublikum und den Bürgern auf den Wärmepumpen‐Aktionswochen aufgeschlossen“, erklärt Stawiarski.
Im Rahmen der Wärmepumpen‐Aktionswochen stellte der BWP darüber hinaus neue Studienergebnisse vor, die eindeutig nachweisen, dass Wärmepumpen Primärenergie und CO2 einsparen und die Umwelt maximal entlasten: Dabei braucht die Wärmepumpe auch den Vergleich mit anderen regenerativen Energien nicht zu scheuen, da sie monovalent – also als einziger Wärmeerzeuger eines Hauses – den gesamten Energiebedarf eines Hauses alleine abdecken kann.
Stawiarski rechnet nach den Aktionswochen mit einer steigende Nachfrage bei Wärmepumpen. Zusätzliche Impulse geben Förderungen erneuerbarer Energien, für die der Staat 2009 rund 400 Millionen Euro zur Verfügung stellt. Ab 2010 sollen sogar bis zu 500 Millionen im Fördertopf sein.
Diese Gelder tragen dazu bei, dass der Anteil erneuerbarer Energien an der Heizung von derzeit gut sechs auf wenigstens 14 Prozent bis 2020 steigen.
Wer keine Gelegenheit hatte, sich im Rahmen der Veranstaltungen zu informieren, muss nicht bis zu den Aktionswochen 2010 warten. Unter
www.waermepumpe.de findet man Antworten auf alle wichtigen Fragen rund um Technik und Förderung, Adressen von Referenzobjekten in der Nähe und Kontakt zu EU‐zertifizierten Fachhandwerksbetrieben in ganz Deutschland.