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News vom 29.05.2009

Effiziente Heizsysteme mit Geld vom Staat

Ein neuer Ratgeber des Bundesindustrieverbands Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) informiert über günstige Fördermöglichkeiten für den Einsatz energieeffizienter Heizungssysteme.

Im neuen „Leitfaden Förderprogramme“ des BDH sind die wichtigsten Informationen für den Einsatz von energieeffizienten Heizungssystemen und Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien. Bild BDH
Im neuen „Leitfaden Förderprogramme“ des BDH sind die wichtigsten Informationen für den Einsatz von energieeffizienten Heizungssystemen und Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien. Bild BDH
Die aktuellen Fördermöglichkeiten für den Einsatz von energieeffizienten Heizungssystemen und Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien sind günstig wie nie. Im neuen „Leitfaden Förderprogramme“ des BDH sind die wichtigsten Informationen hierzu übersichtlich und kompakt zusammengestellt.

Damit ist der Leitfaden eine praxisnahe Hilfe bei der Beratung von Bauherren und Sanierern. Er kann kostenlos hier im Internet heruntergeladen werden.

Die Bundesregierung hat die Anreize zum Einbau von modernen Heizungssystemen weiter verbessert. So wurde das Marktanreizprogramm für Erneuerbare Energien (MAP) in diesem Jahr von 350 Mio. Euro auf 500 Mio. Euro aufgestockt. Solarthermische Anlagen werden mit bis zu 105 Euro je Quadratmeter Kollektorfläche bezuschusst. Wenn bei der Installation einer Solarwärmeanlage auch ein neuer Brennwertkessel eingebaut wird, wird zusätzlich ein Bonus in Höhe von 750 Euro gezahlt. Attraktiv gefördert werden außerdem Biomassekessel, wie beispielsweise Holzpelletkessel sowie effiziente Wärmepumpen.

Die KfW Förderbank hat ebenfalls ihre Förderangebote novelliert. Seit Januar 2009 werden auch Einzelmaßnahmen gefördert. So wird der Einbau einer Lüftungsanlage oder eines Brennwertkessels mit 5% der Investitionssumme, maximal 2.500 Euro bezuschusst. In vielen Fällen kann die KfW-Förderung mit dem MAP kombiniert werden. Von besonderer Bedeutung ist zudem das Klimaschutz-Impulsprogramm. Hierüber werden für Mini KWK-Anlagen bis 50 kWel Investitionszuschüsse in Höhe von bis zu 1.550 Euro pro kW elektrischer Leistung gezahlt.

Die öffentlichen Förderangebote treffen auf einen immensen Sanierungsstau in Deutschland: Mehr als 85 Prozent der Heizkessel in Deutschland entsprechen nicht dem Stand der Technik und müssten ausgetauscht werden. Denn: Durch den Einsatz von effizienten Heizsystemen könnten 30 bis 50 Prozent Energie und Heizkosten eingespart werden. Das belegen jüngste Berechnungen des Instituts für Technische Gebäudeausrüstung Dresden. Auf dieser Grundlage hat die Bundesregierung die Förderangebote für die Heizungsmodernisierung massiv erweitert und aufgestockt. Der „Leitfaden Förderprogramme“ informiert nicht nur über die Förderprogramme des Bundes, sondern hilft auch bei der Suche nach Kontaktadressen für weitere Informationen und Energieberatungen.
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