Mit intelligenten Sensoren will das Unternehmen Grundfos einen neuen technischen Standard in der Solarthermie etablieren. Werden statt eines Durchfluß-Mengenbegrenzers zwei Grundfos-Sensoren installiert, profitiert der Betreiber zum einen von der Möglichkeit der Energiebilanzierung, zum anderen verfügt er über eine Ertragsgarantie.
In großer Zahl nutzen energie- und umweltbewusste Hausbesitzer die kostenlos zur Verfügung stehende Energie der Sonne solarthermisch zur Unterstützung der Heizung oder der Warmwasserbereitung.
Wie die kostenlose Energie der Sonne geerntet und in die Haustechnik eingebracht wird, das ist allerdings zumindest unter dem Gesichtspunkt der Regelungstechnik noch stark verbesserungsfähig. Beispielsweise wird bei konventionellen Solaranlagen der maximale Volumenstrom noch mechanisch eingedrosselt - ein Verfahren, das schon vor 50 Jahren genutzt wurde und sicherlich nicht dem heutigen Stand der Technik entspricht. Statt einer veralteten Durchflusskontrolle mit Drosselorganen und Schwebekörpern kann durch den Einsatz intelligenter Mikrosensoren eine reale Funktionskontrolle realisiert werden: Das bedeutet für den Betreiber eine Ertragsmessung in kWh und somit eine ‚solare Ertragsgarantie’.
Für die Entwicklung der dafür geeigneten Grundfos VFS (Vortex-Flow-Sensoren) – diese arbeiten nach dem Prinzip der Karmanschen Wirbelstraße und sind somit ohne bewegte Teile verschleißfrei und unempfindlich gegen Verschmutzung – erhielt Grundfos Sensor A/S im Mai 2009 den ‚Solar Innovationspreis. Bei diesem im Rahmen des jährlichen Symposiums ‚Thermische Solarenergie’ in Kloster Banz, Deutschland, vergebenen Innovationspreis handelt es sich um einen der renommiertesten Solarpreise im deutschen Sprachraum.
Was die Juroren überzeugte:
- garantierter Solarertrag durch reale Funktionskontrolle
- kostengünstige Energiebilanzierung mit BAFA-Zulassung
- hohe Betriebssicherheit, da das Messverfahren ohne bewegliche Teile auskommt
- einfache Plug-and-play-Lösungen durch intelligente Sensor-Identifikation
- vorausschauender Service und Wartung durch kontinuierliches Monitoring
- höhere Effizienz durch optimierte Anlagentechnik
- Energieeinsparung!
Grundfos ist überzeugt davon, dass diese Sensoren einen neuen technischen Standard in der Solarthermie etablieren werden: Werden statt eines Durchfluß-Mengenbegrenzers zwei Grundfos-Sensoren installiert, profitiert der Betreiber zum einen von der Möglichkeit der Energiebilanzierung, zum anderen verfügt er über eine Ertragsgarantie.
Aufgrund der BAFA-Zulassung (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) können die Sensoren zusammen mit einem geeigneten Rechenwerk zur kostengünstigen Wärmemengenzählung in der Solar- und Wärmepumpentechnik eingesetzt werden.
"Auf dem Symposium werden die neuesten Ideen und Technologien rund um die solare Wärme präsentiert. Aus unserer Sicht ist der deutschsprachige Raum nach wie vor der bedeutendste Markt für Solarthermie – deshalb ist die Preisvergabe an Grundfos so wichtig für uns“, verdeutlicht Michael Verdirk, Grundfos Sensor A/S. Der Solar-Markt ist trotz der Finanzkrise im 1. Quartal 2009 gegenüber dem Vorjahr um 10 % gewachsen.
Grundfos präsentiert auf der Fachmesse Intersolar in München hocheffiziente Umwälzpumpen und intelligente Sensor-Lösungen für Erneuerbare Energien.