Verbraucher begeistern – Ausstellungen beleben – Aufträge anbahnen / Fünfter bundesweiter „Tag des Bades“ / Einziger gemeinsamer Branchenauftritt / Am 19. September 2009 Erfolgschancen nutzen / VDS: Ohne Fleiß kein Preis / Profi-Kompetenz für „Link zur Mutter Natur“ / Nationale Offensive durch TV-Werbung und PR / Modulares Komplettpaket zur lokalen Vermarktung / Angebote, Appelle und Anstöße.
Komplettinformation: Eine 8-seitige Projektbroschüre (im Bild Titelseite) stellt u. a. das für den lokalen Einsatz konzipierte Unterstützungspaket vor. Das „umfassende, aber gestraffte und damit übersichtlichere Portfolio“ gewährleiste die gleichermaßen unverzichtbare wie vielfältige Vermarktung „vor Ort“. Zu der Palette, deren Module den mitwirkenden Betrieben bei fristgerechter Bestellung bis 30. Juni 2009 im Juli/August zugehen sollen, gehören erstmals zwei so genannte „Starter-Kits“ mit jeweils festgelegten Aktionsmittel-Kontingenten.
Hauptpersonen: Zahlreiche Marktstudien bestätigen die wachsende Bereitschaft der Bundesbürger, das Bad als häusliches Naherholungszentrum zu begreifen. Die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) leitet daraus „beste Erfolgschancen“ für eine aktive Publikumsansprache ab. Der am 19. September 2009 zum fünften Mal durchgeführte nationale „Tag des Bades“ spiele dabei schon deshalb eine wichtige Rolle, weil er der einzige gemeinsame Branchenauftritt sei.
Mittelpunkt: Auch am 19. September 2009 geht es wieder primär darum, die ständigen Ausstellungen der Badprofis in den Fokus zu rücken. Die Teilnehmer sollten sich deshalb rechtzeitig unter www.gutesbad.de registrieren lassen, empfiehlt die VDS. Der Effekt: Eine gezielte Lenkung der Verbraucher über die Adresssuch-Funktion. Bilder: VDS
„Nur wer sich selbst hasst, wäscht sich gern in Räumen, die so abweisend und klein sind wie sonst nur Folterkammern. Alle anderen müssten auf Dauer erkennen, dass das Badezimmer doch eigentlich so etwas wie der direkte Link zur Mutter Natur ist.“ Was bereits vor einigen Jahren in einem Magazin der „Süddeutsche Zeitung“ nachzulesen war, gehört zu den markantesten Appellen an die Bundesbürger, das Bad als häusliches Naherholungszentrum zu begreifen. Und: Offenbar zeigt (auch) dieser Aufruf langsam, aber sicher Wirkung, denn zahlreiche Marktstudien bestätigen die wachsende Bereitschaft der Verbraucher, der langweiligen Zweckraum-Ära den Rücken zu kehren. So jedenfalls sieht und bewertet es die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) – und leitet daraus „sehr gute Erfolgschancen“ für eine aktive Publikumsansprache durch die Badprofis ab. Dabei spiele der zum fünften Mal durchgeführte „Tag des Bades“ am 19. September 2009 eine wichtige Rolle, stelle er doch den einzigen gemeinsamen Branchenauftritt dar.
In ihrer Information über Konzept, Inhalte und Elemente der diesjährigen Initiative hebt die Dachorganisation von Industrie, Fachgroßhandel und Fachhandwerk hervor, dass es gerade in der aktuellen Situation darauf ankomme, sich primär selbst um die nötige Geschäftsbelebung zu kümmern. Dazu habe man für die mitwirkenden Betriebe erneut ein komplettes Maßnahmenpaket geschnürt. Es ziehe nicht zuletzt die Konsequenzen aus den 2008 gemachten Praxiserfahrungen und biete deshalb ein „noch effizienteres Leistungs- und Unterstützungsprogramm“. Unverändert bleibe jedoch die immer wieder kommunizierte Aktionsbasis. VDS-Geschäftsführer Jens J. Wischmann: „Wir können nur möglichst gute, stets weiter verbesserte Rahmenbedingungen für den ‚Tag des Bades’ schaffen. Seinen konkreten Erfolg bestimmt indes einzig und allein das firmenspezifische Engagement vor Ort.“
Keine Worthülse
Ziel sei es natürlich, 2009 die per saldo gute Vorjahresbilanz nochmals zu übertreffen. Das gelte u. a. für die Zahl der registrierten Großhandels- und Handwerkerausstellungen, die 2008 bei über 700 gelegen habe. Je stärker die Beteiligung sei, desto überzeugender gelinge es, die Profi-Kompetenz und damit den Qualitätsvorsprung des dreistufigen Vertriebsweges für das private Publikum transparent und erlebbar zu machen. Außerdem dürfe eine weitere wesentliche Aufgabe des „flächendeckenden Events“ nicht in Vergessenheit geraten. Der aktuelle Anlass bilde eine geeignete Plattform, um die Aufmerksamkeit der Bevölkerung für das Bad-Thema generell zu intensivieren. Dazu bedürfe es eines „funktionierenden Netzwerks“ aus nationalen, regionalen und lokalen Anstößen.
Deshalb sei das Motto „Gemeinsam mehr erreichen“ keineswegs nur eine „schöne Worthülse“, sondern spiegele das von allen Vertriebsstufen getragene Aktionsprinzip korrekt wider. Konkret schlage sich das u. a. in einem umfassenden Instrumentarium zur Flankierung und Realisierung der Veranstaltung nieder.
Neues TV-Konzept
Nach der Premiere 2008 werde es auch 2009 eine bundesweite Fernsehpräsenz im Vorfeld des „Tag des Bades“ geben. Gegenüber der letztjährigen Praxis sind laut Wischmann primär zwei Änderungen relevant. Einerseits erfolge die Ausstrahlung des Spots im Abendprogramm von ARD und ZDF, nachdem man sich 2008 auf „Das Erste“ konzentriert habe. Durch die Ausweitung auf das ZDF sei es möglich, noch mehr Verbraucher anzusprechen. Die „zweite substanzielle Umstellung“ betreffe den Spot selbst, der dieses Mal auf unterschiedlichen „Traumbad“-Motiven beruhe und sie mit einer unmittelbaren Ankündigung des „Tag des Bades“ verknüpfe. Das vermeide „polarisierende Effekte“, die im Vorjahr zum Teil brancheninterne Kritik ausgelöst hätten. Bei dem neuen TV-Auftritt, der in der Zeit vom 16. bis 18. September täglich zu mehreren Schaltungen auch mit Hinweisen auf die Ausstellungs-Adresssuche unter www.gutesbad.de führe, rechnet Wischmann daher mit einer „uneingeschränkten Zustimmung“.
Zu verdanken sei die nationale Fernsehwerbung wiederum der Finanzierung durch die 13 Mitglieder des IndustrieForum Sanitär (IFS). Der von Bette, Burgbad, Dornbracht, Duravit, Duscholux, Geberit, Ideal Standard, Kaldewei, Keramag, Keuco, Kludi, Viega und Villeroy & Boch zur Verfügung gestellte Etat verdiene speziell mit Blick auf die im Ausland meist stark negative Geschäftsentwicklung „volle Anerkennung“. IFS-Präsident und VDS-Vorstandsmitglied Hartmut Dalheimer zur Motivation des Engagements: „Wir tun das, weil wir gerade jetzt alle Kräfte mobilisieren wollen, um die Endverbraucher für das Bad vom Profi zu begeistern.“
„Rekordbilanz“ zu toppen?
Für eine (noch) größere Attraktivität der Veranstaltung soll zudem ein auch 2009 integriertes nationales Gewinnspiel sorgen. Danach hält Glücksgöttin Fortuna für die Ausstellungsbesucher am 19. September bundesweit drei im Produktsektor von Markenherstellern gestiftete „Traumbäder“ im Wert von je 25.000 Euro sowie 33 „Wellness-Wochenenden“ in ausgewählten Hotels der „Maritim“-Gruppe bereit.
Ein „fester Aktivitäten-Block“ sei ferner die ebenso intensive wie effiziente Projekt-Öffentlichkeitsarbeit der VDS im Vorfeld des „Tag des Bades“. Dabei habe die gezielte Verbraucher-PR erneut erste Priorität. Zu ihr gehörten der Versand von monatlichen Presseinformationen mit Fotos an jeweils rund 650 Medien, die Streuung „vorproduzierter“ Artikel für Tages- und Wochenzeitungen sowie Anzeigenblätter, Exklusivkooperationen mit namhaften Publikumsmagazinen sowie redaktionelle Hörfunk- und TV-Beiträge. Man wolle versuchen, die „gedruckte Rekordbilanz“ aus 2008 (erfasste Werte: etwa 800 Einzelveröffentlichungen, über 21 Mio. Exemplare verbreitete Gesamtauflage) nochmals „zu toppen“. Als inspirierend für die Bevölkerung und profilierend für die mitwirkenden Betriebe erweise sich zudem die permanente Online-Offensive unter www.gutesbad.de (Zugriffe 2008: rund 170.000), www.badezimmer.tv und www.sanitaerwirtschaft.de.
Premiere für „Starter-Kits“ und Segel
„Umfassend, aber gestrafft und damit übersichtlicher“ präsentiere sich das für den lokalen Einsatz konzipierte Aktionsmittel-Portfolio. Es gewährleiste die gleichermaßen unverzichtbare wie vielfältige Vermarktung „vor Ort“. Zudem biete es Großhandel und Handwerk wie bisher die Basis für individuelle Projekt-Allianzen. Die Unterstützungspalette, deren Module den Betrieben bei fristgerechter Bestellung bis 30. Juni 2009 im Juli/August zugehen sollen, enthalte im Einzelnen:
Starter-Kits „Standard“ und „Plus“ zu „Vorzugspreisen“ und mit jeweils festgelegten Aktionsmittel-Kontingenten
- Aktions-CD mit druckfähigen bzw. nutzbaren Daten der Aktionsmittel (u. a. diverse Anzeigenvorlagen, weitere Plakatalternativen)
- Poster „Tag des Bades“ (DIN A2)
- Infoblatt für Verbraucher (DIN A4)
- Briefaufkleber (40 Stück auf DIN A4)
- Zwei (Muster-)Presseinfos mit Fotos
- Zwei (Muster-)Werbebriefe
- Gewinnspiel-Postkarte
- Gewinnspiel-Sammelbox
- Give-Away „Badezusatz“
- Bedrucktes Segel (Höhe: 4 m) zum Aufstellen im Außenbereich
- Aktionspaket „Fitnesstest fürs Bad“ mit Checkliste, Aufsteller, Presseinfo und Werbebrief zur ganzjährigen Nutzung
- Verbraucherbroschüre „Rein & Fein“
- Kompletter Umsetzungs-Leitfaden als Praxis-Ratgeber zu allen wichtigen Veranstaltungsthemen von A wie Aktionsmittel bis Z wie Zeitplanung.
Rundum-Infos im Folder
Darüber hinaus gebe es wieder das ergänzende „PostwurfSpezial“-Angebot. Dahinter verbirgt sich letztlich ein individuelles Einladungsmailing der Firmen an potenzielle Renovierer und Modernisierer im direkten Umkreis (5 bis 25 km) der Ausstellungen. Die Abwicklung übernehme ein externer Dienstleister auf der Basis einer jeweils spezifischen Offerte. Last but not least richte die VDS bei der Agentur gambit erneut ein Servicebüro ein, das den Betrieben u. a. bei offenen Fragen Rede und Antwort stehe.
Über alle Details informiere ein 8-seitiger Aktionsfolder, dem eine „PostwurfSpezial“-Erläuterung ebenso beiliege wie ein separates Blatt zur Anmeldung der geöffneten Ausstellungen. Die entsprechenden Adressen dienen zur Erfassung und anschließenden Veröffentlichung unter www.gutesbad.de. Interessenten können die zentrale Projektbroschüre mit integriertem Aktionsmittel-Bestellbogen
hier im Internet herunterladen oder ganz einfach hier per
E-Mail-Formular anfordern.
Klare Statements
„Die Grundlagen dafür, dass sich die Branche am 19. September eindrucksvoll in Szene setzt, sind also geschaffen“, resümiert Wischmann. Zur Offensive rät auch Manfred Stather. Der stellvertretende VDS-Vorsitzende und baden-württembergische SHK-Landesinnungsmeister bringt seine Auffassung so auf den Punkt: „Das Handwerk ist aus Verbrauchersicht die wichtigste Informationsquelle – und natürlich am ‚Tag des Bades’ ganz vorne mit dabei. Deshalb: Jetzt mit dem eigenen Badstudio anmelden oder sich vor Ort an den Handel wegen gemeinsamer Aktionen wenden.“
Ohne Fleiß kein Preis – mit dieser Kernbotschaft macht Dr. Rolf-Eugen König mobil. Als VDS-Vorstandsmitglied bezieht der 1. Vorsitzende des DG Haustechnik eindeutig Position: „Wer Endverbraucher begeistern will, muss bei ihnen die Themen ‚anzünden’ und aktiv auf sie zugehen. Der ‚Tag des Bades’ erfüllt genau diese Funktion, und die Teilnahme möglichst vieler Badausstellungen des Fachgroßhandels sorgt dafür, dass daraus auch konkrete Badaufträge werden. Mein Appell: Anmelden, Aktionsmittel bestellen und aktiv mitmachen.“ Was wäre dem noch hinzuzufügen!?