Der Villeroy & Boch Konzern erzielte in den ersten drei Monaten 2010 einen Nettoumsatz von 177,9 Mio. € gegenüber 182,2 Mio. € im vergleichbaren Vorjahreszeitraum – dies bedeutet einen leichten Umsatzrückgang von 2,4 %. Nachdem die Umsätze im Januar und Februar noch unter dem Niveau des Vorjahres lagen, wurde im März das Vorjahr erstmalig wieder übertroffen.
Der Unternehmensbereich Bad und Wellness erwirtschaftete im ersten Quartal 2010 einen Umsatz von 113,4 Mio. € und liegt damit um 2,9 % über dem Vorjahr. Bild: V & B
Das operative Ergebnis (EBIT) konnte im ersten Quartal 2010 im Vergleich zum Vorjahr wieder deutlich verbessert werden: Mit 3,7 Mio. € liegt es um 11,3 Mio. € über dem Vorjahresergebnis von -7,6 Mio. €. In dieser Entwicklung spiegeln sich die im Vorjahr eingeleiteten Restrukturierungs- und Kostensenkungsmaßnahmen wider.
Entwicklung der Unternehmensbereiche
Der Unternehmensbereich
Bad und Wellness erwirtschaftete im ersten Quartal 2010 einen Umsatz von 113,4 Mio. € und liegt damit um 2,9 % über dem Vorjahr. Die Märkte USA, Niederlande, Belgien und Italien sind aufgrund der starken Zurückhaltung beim Neubau und der Renovierung nach wie vor schwierig. Andere Regionen entwickeln sich dagegen positiv: Neben Deutschland sind dies vor allem Skandinavien, Russland, Osteuropa und Asien. Auch Großbritannien erreicht nach zwei schwierigen Jahren wieder ein Umsatzplus.
Bei der
Tischkultur zeigt der deutsche Markt gute Zuwächse. Im Ausland ist insbesondere in den USA, den Niederlanden, Russland und Asien eine Erholung sichtbar. Der Umsatz im Unternehmensbereich lag in den ersten drei Monaten des Jahres bei 64,5 Mio. € und damit rund 10 % unter Vorjahr. Bereinigt um im ersten Vorjahresquartal realisierte Sondergeschäfte liegt der Umsatz mit - 0,8 % annähernd auf Vorjahresniveau.
Ausblick
„Die Entwicklung im ersten Quartal 2010 entspricht unseren Erwartungen“, so Villeroy & Boch Vorstandsvorsitzender Frank Göring. “Für das Gesamtjahr gehen wir von einer Stabilisierung des Umsatzes aus. Mit einem weiterhin konsequenten Kostenmanagement und optimierten Produktionsstrukturen werden wir 2010 wieder in die Gewinnzone zurückkehren.“ Insgesamt erwartet das Unternehmen für das gesamte Geschäftsjahr 2010 einen Konzernumsatz auf Niveau des Vorjahres und mit über 10 Mio. € wieder ein deutlich positives operatives Ergebnis (EBIT).