Siegfried Gänßlen, Vorstandsvorsitzender der Hansgrohe AG, zog anlässlich der jüngst stattgefundenen Bilanz-Pressekonferenz des Unternehmens in Stuttgart eine zufriedene Bilanz des Geschäftsjahres 2009.
Die Hansgrohe AG setzt auch auf ihre Innovationskraft, um Prozesseffizienz und
Produktqualität entlang der gesamten Wertschöpfungskette kontinuierlich zu steigern. Foto: Hansgrohe
„Keine Kurzarbeit, keine Entlassungen, keine Einschnitte bei Löhnen und Sozialleistungen, kein Investitionsstopp, keine radikalen Budgetkürzungen“, fasste Siegfried Gänßlen, Vorstandsvorsitzender der Hansgrohe AG, anlässlich der Bilanz-Pressekonferenz am heutigen Tag in Stuttgart das abgelaufene Geschäftsjahr zusammen.
„2009 war sicher ein herausforderndes Jahr. Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf Welthandel und Baukonjunktur haben wir als global tätiges Unternehmen – wie die gesamte internationale Sanitärbranche – deutlich zu spüren bekommen. Dennoch blieb der angesichts dieser konjunkturellen Rahmenbedingungen zu erwartende Umsatzrückgang dank frühzeitig eingeleiteter Gegenmaßnahmen und gemeinsamer Anstrengungen mit unseren Marktpartnern im einstelligen Prozentbereich.“
Insgesamt belief sich der Nettoumsatz der Hansgrohe AG im Geschäftsjahr 2009 auf € 610 Mio. (2008: € 668 Mio.) – dies entspricht einem Rückgang von 8,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen konnte der Schwarzwälder Armaturen- und Brausenhersteller trotz des gesunkenen Umsatzes sogar zulegen und mit € 140 Mio. (2008: € 131 Mio.) eine neue Bestmarke erzielen. Im Ergebnis kletterte im vergangenen Geschäftsjahr die EBITDA-Marge auf 22,9 Prozent (2008: 19,7 Prozent). Entsprechend ist es auch gelungen, den Personalstand mit weltweit rund 3.100 Beschäftigten – davon mehr als 60 Prozent in Deutschland – auf dem Niveau des Vorjahres zu halten.
„Wir haben unsere Marktposition im In- und Ausland weiter verbessern können“, lautete die positive Bilanz des Hansgrohe CEOs. „2009 war ein gutes Jahr für unser Unternehmen.“
Wachstumsmotor Deutschland
Anders als in den vergangenen Jahren kamen die Wachstumsimpulse 2009 vor allem aus dem Inlandsgeschäft, wo das Unternehmen erneut Marktanteile gewinnen konnte. Während hier das Umsatzvolumen um drei Prozent auf € 140 Mio. (2008: € 137 Mio.) kletterte, lag der Auftragseingang jenseits der deutschen Grenzen insbesondere in den ersten sechs Monaten deutlich unter dem Vorjahresniveau. Im Ausland stand 2009 ein Minus von 12 Prozent zu Buche, der Umsatz sank auf € 470 Mio. (2008: € 531 Mio.). Der Anteil des internationalen Geschäfts am Nettoumsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr ging dadurch auf 77 Prozent (2008: 80 Prozent) zurück.