In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2011 erzielte der Villeroy & Boch Konzern einen Nettoumsatz von 186,2 Mio. Euro. Das sind 8,3 Mio. Euro oder 4,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Villeroy & Boch konnte die Umsätze sowohl im Inland (+4,7%) als auch im Ausland (+4,4%) steigern.
Villeroy & Boch erfolgreich auf der ISH 2011 in Frankfurt.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen (EBIT) der Villeroy & Boch Gruppe beträgt im ersten Quartal 7,1 Mio. Euro und liegt damit 3,4 Mio. Euro über dem Vorjahresergebnis. Der Umsatzzuwachs und die Folgen der Restrukturierungs- und Kostensenkungsmaßnahmen der letzten beiden Jahre waren die Grundvoraussetzungen für das gute Ergebnis.
Positive Entwicklung in beiden Unternehmensbereichen
Der Unternehmensbereich Bad und Wellness setzte im ersten Quartal 2011 im Vergleich zum ersten Quartal letzten Jahres 7,6 Mio. Euro oder 6,7 Prozent mehr um. Zum Umsatz von 120,9 Mio. Euro trugen vor allem überdurchschnittlich gute Geschäfte in Russland (+46,3%) und den Übersee-Märkten (+27,2%) bei. Auch Deutschland (+7,9%), Großbritannien (+14,1%) und Spanien (+15,3%) verzeichneten starke Umsatzsprünge.
Der Unternehmensbereich Tischkultur steigerte den Umsatz im ersten Quartal auf 65,2 Mio. Euro (+1,1%). Dies obwohl ein Teil des für den Unternehmensbereich wichtigen Ostergeschäfts wegen des späten Ostertermins erst im zweiten Quartal erfolgt. Russland (+25,2%) und die übrigen osteuropäischen Märkte (+27%) bescherten Villeroy & Boch ein besonders starkes Umsatz-Wachstum.
Investitionen gestiegen
Villeroy & Boch investierte in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2,1 Mio. Euro mehr als im Vorjahr (insgesamt 7 Mio. Euro). Die Investitionen flossen vor allem in den Aufbau der Kompetenzzentren Tischkultur in Merzig und Sanitär in Mettlach.
Ausblick
„Wir sind wieder voll auf Kurs“, sagt der Vorstandsvorsitzende von Villeroy & Boch, Frank Göring: „Die Ergebnisse des ersten Quartals erfüllen unsere Erwartungen. Für die kommenden Jahre rechne ich mit profitablem Wachstum.“ Das laufende Geschäftsjahr 2011 soll einen Konzern-Umsatz von rund 760 Mio. Euro und ein EBIT von rund 30 Mio. Euro einbringen.